Bogotá. Seit gut zwei Wochen sitzt Alejandro Jiménez alias "El Palidejo" in Kolumbien im Gefängnis. Er gilt als Drahtzieher eines Attentates, dem im Juli 2011 der bekannte argentinische Cantautor (Liedermacher) Facundo Cabral zum Opfer fiel.
Jiménez war am 9. März unter falschem... weiter
Poonal
54 Prozent der Landarbeiterinnen unterhalb der Armutsgrenze
Rom. Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen FAO mitteilte, befanden sich im Jahr 2010 rund 54 Prozent der Landarbeiterinnen in Lateinamerika und der Karibik unterhalb der Armutsgrenze. Frauen machen 20 Prozent der Arbeitskräfte in der... weiter
Alle acht Tage ein ermordeter Menschenrechtler in Kolumbien
Bogotá. Im Jahr 2011 wurden in Kolumbien 49 Menschenrechtler ermordet. Das geht aus einem Bericht des Programmes "Wir sind Verteidiger" (Somos Defensores) hervor. Demnach wurden im vergangenen Jahr zudem "alle 36 Stunden ein Verteidiger der Menschenrechte angegriffen".
Somos... weiter
Guatemalas Präsident will Militär-Akten unter Verschluss halten
Guatemala-Stadt. Die neue Regierung Guatemalas unter Präsident Oscar Pérez Molina hat Veränderungen an zwei Artikeln des derzeit im Kongress diskutierten Gesetzes über den freien Zugang zu Informationen vorgeschlagen. Vom freien Zugang ausgenommen werden sollen mehr als hundert... weiter
Trockenheit: Regierung in Paraguay ruft Ernährungsnotstand aus
Asunción. Die Regierung Paraguays hat am 17. Januar aufgrund einer lang anhaltenden Trockenheit für 90 Tage den Ernährungsnotstand ausgerufen. Mit dieser Maßnahme soll vor allem die Unterstützung indigener und kleinbäuerlicher Gemeinden ermöglicht werden, die unter der anhaltenden... weiter
Anwalt in Honduras nach Anzeige gegen Polizisten erschossen
Tela, Honduras. Der honduranische Rechtsanwalt José Ricardo Rosales ist vergangene Woche vor seinem Haus erschossen worden. Drei Tage zuvor hatte er vor Pressevertretern erklärt, Polizisten der Stadt Tela hätten Menschenrechtsverletzungen begangen, die er auch bei der... weiter
Wasser-Proteste in Peru gehen weiter
"Marsch für das Wasser" startet am 1. Februar von Cajamarca nach Lima. Soziale Organisationen setzen Protest gegen das Bergbauprojekt Conga fort
Lima. Der geplante landesweite "Marsch für das Wasser" soll am 1. Februar in Cajamarca beginnen und am 10. Februar in der peruanischen Hauptstadt Lima eintreffen. Dies haben die teilnehmenden sozialen Organisationen kürzlich auf einer Zusammenkunft entschieden. Bei diesem Treffen... weiter
Haiti: Flüchtlingslager beim Flughafen sollen weichen
Port-au-Prince. Zwei Jahre nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti hat die Regierung des Landes angekündigt, die Bewohnerinnen und Bewohner von Notunterkünften in der Nähe des Flughafens "Toussaint Louverture" umzusiedeln. Außenminister Laurent Lamothe erklärte am 5. Januar, die... weiter
Chile: Regierung schafft "Diktatur" in Lehrplan ab
Santiago de Chile. Die rechtskonservative Regierung von Präsident Sebastián Piñera in Chile hat eine Änderung des Lehrplans angekündigt, nach der die Regierungszeit von Augusto Pinochet (1973-1990) in ihrem Land ein "Militärregime" war. Der Terminus ersetzt den bisher im... weiter
Jamaika: Gericht fällt Urteil gegen staatliche Umweltbehörde
Kingston. Einer jamaikanischen Umweltgruppe gelang nach einer Klage gegen die staatliche Umweltbehörde ein Sieg vor Gericht. Die Behörde hatte den Ausbau der Hauptverkehrsstraße genehmigt, die durch die Feuchtgebiete von Palisades-Port Royal führen sollte. Diese sind jedoch... weiter





