Hintergrund & Analyse (Karibik)

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Über die geheimen Vorgespräche zwischen USA und Kuba

Der Ankündigung der Präsidenten Kubas und der USA über einen Annäherungsprozess gingen 18 Monate dauernde, streng geheim gehaltene Gespräche voraus
Es war eine große Überraschung, als US-Präsident Barack Obama und Kubas Staatschef Raúl Castro am 17. Dezember 2014 in ihren jeweiligen nationalen Fernsehansprachen einen Annäherungsprozess und den Start von offiziellen hochrangigen Verhandlungen ankündigten. Nach 55 Jahren "Eiszeit" zwischen... weiter

Die Angst vor Abschiebung geht um

Haitianischen Migranten in der Dominikanischen Republik droht die Deportation
Die Gnadenfrist läuft seit dem 17. Juni. 45 Tage zur weiteren Überprüfung sieht das umstrittene Gesetz zur Registrierung von Migranten in der Dominikanischen Republik vor. Vielen der dort lebenden geschätzt 458.000 Menschen haitianischer Abstammung könnte die Abschiebung nach Haiti drohen, auch... weiter

Die Besetzung der Dominikanischen Republik durch die USA 1965

Wodurch sah sich US-Präsident Johnson vor 50 Jahren veranlasst, die eigenen Truppen zur Invasion des kleinen Karibikstaates einzusetzen?
Vor 50 Jahren, am 28. April 1965, befahl der Präsident der USA, Lyndon B. Johnson, die Okkupation der Dominikanischen Republik. Nach dem Abzug der Marines aus Haiti 1934 und der Verkündung der "Politik der guten Nachbarschaft" durch Franklin D. Roosevelt war es das erste Mal, dass die westliche... weiter

Fidel Castro – "Das letzte Relikt des Kalten Krieges"

Mit der Darstellung Kubas als anachronistisches System soll der "real existierende" Kapitalismus als alternativlos dargestellt werden
Der Student der Kommunikationswissenschaft, Kerem Schamberger, untersuchte im Rahmen seiner Bachelorarbeit am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung (IfKW) der Ludwig-Maximilians-Universität München die Berichterstattung der Tageszeitungen "Die Welt" (DW), "Süddeutsche... weiter

Von Hard- zu Soft-Power

Der Kurswechsel der amerikanischen Kubapolitik: Die Kubanoamerikaner als politischer Faktor und diplomatischer Druck aus Lateinamerika ermöglichten eine historische Wende in der US-Außenpolitik gegenüber Kuba
In Havanna hat die Ankündigung Barack Obamas und Raúl Castros, die Vereinigten Staaten und Kuba würden zu normalen diplomatischen Beziehungen zurückkehren, Jubel ausgelöst. Die Menschen applaudierten, fielen einander in die Arme, weinten und zogen feiernd durch die Straßen. Überall in der Stadt... weiter

Kubanische Perspektiven

Unter welchen Bedingungen sich die kubanische Regierung auf die veränderten Beziehungen mit den USA einlässt und welche Folgen diese Politik für die sozialistische Karibikinsel haben kann
Die Anfang des Jahres 2014 eröffnete Kunstausstellung des kubanischen Musikers X Alfonso, die in Havannas Fábrica de Arte Cubano (Fabrik kubanischer Kunst) gezeigt wird, enthält eine Reihe von Fotomontagen, die eine mögliche Vision der Zukunft des sozialistischen Inselstaates darstellen: Zu sehen... weiter

Neuer Pragmatismus zwischen den USA und Kuba

Eine kritischer Ausblick auf die begonnenen Verhandlungen in Havanna
Nachdem US-Präsident Barack Obama das Scheitern der US-amerikanischen Kuba-Politik anerkannt hat, haben er und seine Amtsnachfolger nun die Möglichkeit, neue politische Strategien im Verhältnis zum sozialistischen Inselstaat zu verfolgen. Diese werden dem Ziel nach vielleicht nicht viel anders... weiter

"Kuba beabsichtigt keinen Marktsozialismus"

Ein Interview mit ehemaligen kubanischen Wirtschaftsminister José Luis Rodríguez
José Luis Rodríguez, kubanischer Wirtschaftsminister von 1995 bis 2009, gehört zu den wenigen Experten der Insel, die eine systematische und rigorose öffentliche Analyse der aktuellen Transformationsprozesse vornehmen. In einem Land, das fast jeden Tag mit einem neuen, in der Gaceta Oficial... weiter

Gespräch in Havanna

Ignacio Ramonet in seiner monatlichen Kolumne über sein letztes Treffen mit García Márquez
Man hatte mir gesagt, dass er sich in Havanna aufhalte, aber niemanden sehen wolle, da er krank ist. Ich wusste, wo er üblicherweise wohnt: in einem wunderschönen alten Haus, weit vom Stadtzentrum entfernt. Ich rief einfach an und Mercedes, seine Frau, zerstreute meine Bedenken. Voller Wärme sagte... weiter

Es bewegt sich was

Ignacio Ramonet in seiner monatlichen Kolumne über das Verhältnis der USA zu Kuba
In ihrem gerade veröffentlichten Buch "Schwierige Entscheidungen"Hillary Rodham Clinton, "Hard Choices", Simon&Schuster, New York 2014 über ihre Erfahrungen als Außenministerin in der ersten Amtszeit von Barack Obama (2008 - 2012) schreibt Hillary Clinton in Bezug auf Kuba etwas Bedeutsames: "... weiter

Das Glöckchen und die Katze

Kolumne von Leonardo Padura, kubanischer Schriftsteller und Journalist, über das Verhältnis von Arbeit und Einkommen auf der Insel
Schon vor Jahren formulierten die Kubaner eine Maxime, um ihr Arbeitsverhältnis gegenüber dem Staat zu beschreiben: Du (der Staat) sieh zu, wie du mich bezahlst, und ich (der Bürger), sehe zu, wie ich arbeite. Mit dieser, so auf den Punkt gebrachten und präzisen Formel lässt sich das... weiter

Geheimaktion der USA "Cuban Twitter" aufgedeckt

Soziales Netzwerk ZunZuneo sollte in Kuba "zu Dissens animieren"
Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat nach umfangreichen investigativen Recherchen ein geheimes Projekt der USA gegen Kuba aufgedeckt. Unter der Überschrift "'Cuban Twitter' heimlich von den USA geschaffen, um Unruhen anzustiften" beschreiben die Autoren detailliert, wie 2009 mit dem... weiter

Ende der Eiszeit zwischen Kuba und USA sowie EU?

"Grundlegender Wandel": Mehrheit in USA wünscht Tauwetter in den Beziehungen zu Kuba
Mehrere Neuigkeiten und Entwicklungen lassen erahnen, dass sich die Beziehungen zwischen Kuba und den USA sowie der EU bald ändern können. Gleichwohl kann beispielsweise der medial um die Welt gegangene Schnappschuss des Händeschüttelns zwischen Kubas Präsident Raúl Castro und dem US-Präsidenten... weiter

Lateinamerika wagt mehr Demokratie

Die Ergebnisse der Meinungsumfrage von Latinobarómetro für 2013 widersprechen gängigem Lateinamerika-Bild
Der "Linksruck" in Lateinamerika im frühen 21. Jahrhundert fand große Beachtung. Während es eine ungeheure Anzahl an Kommentaren (meistens ablehnende) zu diesem Thema von Politikern, Medien- und Außenpolitikexperten in den USA gab, wurden bisher fast nie die Ansichten der Lateinamerikaner selbst... weiter

Das Celac-Treffen in Havanna

Das Logo des Celac-Gipfels in Havanna:  "33 Nationen und eine einzige Bestimmung
Das Regionalbündnis Celac bringt alle Völker Lateinamerikas und der Karibik zusammen. Mit einer Ausnahme: Puerto Rico
Es ist fast ein Wunder. Allen Prognosen zum Trotz konsolidiert sich die Gemeinschaft der lateinamerikanischen und karibischen Staaten (Celac) als "unsere amerikanische" Institution und ist im Begriff, ihr zweites Gipfeltreffen der Präsidenten zu begehen. Man kann es ein "Wunder" nennen, denn wer... weiter