Hintergrund & Analyse (Ecuador, Politik)

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Warum beendete Ecuador seine bilateralen Investitionsabkommen?

Cecilia Olivet, die Leiterin der Bürgerkommission Ecuadors zur Prüfung der Investitionsverträge, berichtet über die Ergebnisse ihrer Arbeit
Ecuador hat am 16. Mai als fünftes Land alle seine bilateralen Investitionsabkommen gekündigt (Bilateral investment treaty, BIT). Warum tat es das? Cecilia Olivet aus Uruguay, Forscherin beim Transnational Institute und Vorsitzende der ecuadorianischen Bürgerkommission, die die... weiter

Ecuador: Drei Schlüssel zum Verständnis der acht Wahlsiege von Alianza País

Rafael Correa und sein Nachfolger Lenín Moreno nach dessen Wahlsieg
Warum die Ecuadorianer nach zehn Jahren weiterhin diese Partei wählen, die bislang keine Wahlniederlagen kennt
Am 2. April 2017 wählten 51,16 Prozent der Ecuadorianer Lenín Moreno von Alianza País (AP) zum Präsidenten. Mit dieser Wahl erzielte die Bürgerrevolution ihren achten Wahlsieg. Sie hat bereits drei Präsidentschaftswahlen und vier Volksbefragungen gewonnen. AP, die Partei, die erst vor zehn Jahren... weiter

Ecuador: Nein, es ist nicht egal, ob Lenín Moreno oder Guillermo Lasso regiert

Ohne Zweifel würde eine Lasso-Regierung eine regressive "Anpassung" vorantreiben ‒ mit politischen Rückschritten und sozialer Repression
Ecuador ist mit seinem derzeitigen Wahlprozess das neue Schlachtfeld eines Medienkrieges, der seit 15 Jahren mit dem Ziel geführt wird, in unserer Region wieder neoliberale Regierungen und Wirtschaftspolitiken einzuführen. Mit umfassender Koordination und redaktionellen Affinitäten haben... weiter

Ecuador: Linke gegen Linke?

Wie links ist es, einen Parteiführer oder Wähler zu haben, der sich einem "Alle gegen Correa" anschließt statt dem notwendigen "Alle gegen die Rechten, gegen Neoliberalismus und Kapitalismus"?
Kurz vor der Präsidentenwahl in Ecuador ist es unmöglich vorherzusagen, ob es Lenín Moreno, dem Kandidaten des "Correismus"Die nach Rafael Correa benannte Bewegung der Bürgerrevolution. Der Wirtschaftswissenschaftler und linksgerichtete Politiker war im November 2006 zum Präsidenten von Ecuador... weiter

Armutsbekämpfung in Ecuador: Erfolge und Herausforderungen

Die extreme Armut zu beseitigen ist ein moralischer Imperativ und muss die Priorität des sozialen und politischen Willens sein
Armut hat viele Gesichter: Hunger, Durst, Krankheit, Unterernährung, beengtes Wohnen, Verletzlichkeit, Gewalt, Diskriminierung, Ausbeutung. Armut bedeutet, weder Rechte noch Chancen zu haben. In den vergangenen Jahren wurden wichtige Erfolge erzielt. Dennoch lebt noch jeder vierte Ecuadorianer... weiter

"Wir werden Schluss machen mit der Tendenz zu Wahlniederlagen in der Region"

Ecuadors Außenminister Guillaume Long zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich eines Sieges bei den Wahlen am 19. Februar
Ecuadors Außenminister Guillaume Long zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich eines Wahlsieges, der die Kontinuität der “Bürgerrevolution“ garantieren und überdies den progressiven Kräften in Lateinamerika wieder einen neuen Impuls geben würde. In diesem Interview befasst er sich auch mit dem... weiter

Ecuadors Wirtschaft im Wahlkampf

Für eine plurale Wirtschaft wie die ecuadorianische mit ihren strukturellen Problemen sind angemessene und differenzierte Maßnahmen nötig, die die Interessen der Bürger schützen
Ecuador steckt mitten in einem politischen Kampagne für die Wahlen einer neuen Regierung am 19. Februar 2017. Vor diesem Hintergrund werden für den Bereich der Wirtschaft vielfältige Optionen mit einem breiten Portfolio von Versprechungen geboten. Dazu gehören unter anderem die Schaffung von einer... weiter

Der Fall Chevron und das Vakuum im internationalen Recht

An vielen Stellen des Amazonas-Gebietes in Ecuador tritt abgepumptes Rohöl wiede
Transnationale Konzerne haben ein System geschaffen, das ihnen Straffreiheit garantiert
Vor mehr als 23 Jahren begannen 30.000 Indigene und in den Provinzen Orellana und Sucumbios in Nord-Amazonien in Ecuador ansässige Landarbeiter, die sich im Verband der von Texacos Tätigkeiten Betroffenen (Unión de Afectados por las Operaciones de Texaco, UDAPT) organisiert hatten, einen... weiter

"Ein Drittel der ecuardorianischen Wirtschaft befindet sich in Steueroasen"

Ecuadors Außenminister Guillaume Long im Gespräch mit dem lateinamerikanischen Fernsehsender Telesur über den Kampf gegen Steuerparadiese
In den vergangenen zwei Jahren sind laut Schätzungen mehr als drei Milliarden US-Dollar von Ecuador in Richtung Steuerparadiese geflossen. Das ist für den normalen Bürger eine sehr hohe Summe, aber was bedeutet sie für ein Land wie das Ihre? Das Geld, das allein in den letzten... weiter

"Den Bürgern mehr Macht geben"

Der Vorsitzende der Marktaufsichtsbehörde Ecuadors, Pedro Páez, berichtet über die Arbeit dieser Institution, deren Ziele, Prioritäten und Perspektiven
Welchen Sinn macht ein Marktkontrollgesetz in diesem Land und wie kann die Aufsichtsbehörde überprüfen, ob ein solches Gesetz eingehalten wird? Pedro Páez: In Wirklichkeit gehört dieses Gesetz zu einer Tradition an Wirtschaftsbehörden, von denen es 132 Behörden weltweit gibt. Hier in Ecuador hat... weiter

"Google spioniert und gibt die Informationen der US-Regierung"

Ignacio Ramonet sprach mit Wikileaks-Gründer Juliane Assange über sein neues Buch, globale Überwachung, Googles informelle Außenpolitik und die so genannte Zivilgesellschaft
Seit dreißig Monaten lebt Julian Assange nun in London. Assange, Vorreiter im Kampf um Informationsfreiheit, ist in den Räumen der Botschaft von Ecuador untergebracht. Dieses lateinamerikanische Land hatte den Mut, dem Gründer von Wikileaks diplomatisches Asyl zu gewähren, als dieser von der... weiter

"Die Regierung hat Angst"

Ein Gespräch mit dem Oppositionspolitiker Alberto Acosta über Buen Vivir und die politische Zukunft Ecuadors
Alberto Acosta, ecuadorianischer Ökonom und Politiker, gilt als scharfer Kritiker von Wirtschaftssystemen, die auf einer exportorientierten Ausbeutung von Rohstoffen basieren. Bekannt wurde er für die Verbreitung des Begriffs vom "Buen Vivir". Dieses Konzept bezieht sich auf Wertvorstellungen der... weiter

Ökologie und Interessen

Kooperationspartner konservativer deutscher Stiftungen in Ecuador nutzen eine Umwelt-Kampagne, um die Regierung des Landes zu schwächen
Quito/Berlin. Kooperationspartner konservativer deutscher Stiftungen in Ecuador nutzen eine Umwelt-Kampagne, um die nach einer eigenständigen Entwicklung strebende Regierung des Landes zu schwächen. Mittel zu diesem Zweck ist die Auseinandersetzung um die Yasuní-ITT-Initiative, die... weiter

Ecuador und die "schmutzigen Hände" von Chevron

Ignacio Ramonet zu dem Konflikt zwischen Ecuador und dem US-Erdölkonzern Chevron
Während seines offiziellen Besuches in Frankreich hat sich Ecuadors Präsident Rafael Correa kürzlich in Paris mit einer Gruppe Intellektueller getroffen, um ihnen den Konflikt zwischen einigen indigenen Gemeinden im Amazonasgebiet und der US-amerikanischen Erdölgesellschaft Chevron zu erklären. Der... weiter

"Jetzt wird unsere Stimme gehört"

Ecuadors Parlamentspräsidentin Gabriela Rivadeneira im Exklusiv-Interview über die "Bürgerrevolution", Yasuní-ITT und die politische Partizipation der Jugend
Amerika21.de sprach in Genf mit Ecuadors Parlamentspräsidentin Gabriela Rivadeneira über die "Bürgerrevolution", die Yasuní-ITT-Initiative, das Gute Leben und die politische Partizipation der Jugend. Die 30-Jährige, die als erste Frau in der Geschichte Ecuadors das Amt der Vorsitzenden der... weiter