Hintergrund & Analyse

Lineas de Chávez: Maisanta, es sind eine ganze Menge!

Brief des venezolanischen Präsidenten zur Halbzeit seiner derzeitigen Präsidentschaft
Heute ist Sonntag, der 8. November, und es jährt sich der 85. Todestag von General Pedro Pérez Delgado, der im Gefängnis starb und den die Menschen der unermesslichen Savanne "Den letzen Mann zu Pferd" nannten. An den Erinnerungen an ihn orientieren sich meine heutigen Ausführungen. Aber diese... weiter

25500 Morde durch kolumbianische Paramilitärs

Radiointerview mit ColoRadio Dresden zur Menschenrechtssituation in Kolumbien
In Kolumbien ist die innere Lage seit Jahrzehnten sehr angespannt. Davon zeugt unter anderem die Zahl der internen Vertriebenen. Mehr als 3 Millionen Millionen Menschen sind auf der Flucht und leben teilweise in den Nachbarländern Ecuador und Venezuela. Ende Oktober 2009 kündigte nun die... weiter

Bank des Südens: Selbsthilfe zur Selbsthilfe

In wenigen Wochen soll die lateinamerikanische Bank des Südens ihre Arbeit aufnehmen. Das Projekt ist Teil einer globaleren Integrationspolitik
Nach einer mehrjährigen Planungsphase haben sieben Staaten Südamerikas Ende September ein eigenes, multistaatliches Kreditinstitut gegründet. Die Bank des Südens (Banco del Sur) soll die Loslösung der südamerikanischen Staatengemeinschaft von den globalen Finanzinstitutionen wie dem Internationalen... weiter

Exklusivinterview mit Präsident Manuel Zelaya

Zur Situation nach 100 Tagen Widerstand gegen die Putschisten: Der Kampf für eine Verfassungsgebende Versammlung muss weitergehen
Angesichts dessen, dass der Zugang zur brasilianischen Botschaft auf Anordnung der De-facto-Regierung Tag und Nacht blockiert und durch das Militär komplett abgeriegelt ist, haben Sirel und andere Medien aus Italien, Katalonien, den USA, Argentinien und Venezuela ein telefonisches Exklusivinterview... weiter

Chávez vor der UN

Rede des Präsidenten Venezuelas bei der 64. Vollversammlung der Vereinten Nationen
Wir waren gestern im Lincoln-Theater und haben einen Film gesehen, den Oliver Stone in den vergangenen Monaten gedreht hat und dessen Titel bereits zum Nachdenken anregt. Der Film heißt "Südlich der Grenze". Dort werden Sie den Präsidenten Evo Morales gemeinsam mit Stone Koka kauen sehen, und wie... weiter

Ein Sieg der Dritten Welt

Einige Gründe für die Ablehnung der US-Olympiakandidatur beim IOC
Als einen "Sieg der Dritten Welt" hat Fidel Castro die Wahl von Rio de Janeiro zum Austragungsort der Olympischen Spiele 2016 noch am Freitagabend im Internetportal Cubadebate bezeichnet. Ein paar Stunden vorher hatte IOC- Präsident Jacques Rogge mit "eiserner Maske" und "bebender Stimme" - so der... weiter

Honduras am Rande des Bürgerkrieges

Putschregime setzt weiter auf eine Eskalation der Gewalt. UNO, EU und Rio-Gruppe erhöhen Druck auf Machthaber
Die Lage in Honduras gleicht drei Monate nach dem Militärputsch gegen den gewählten Präsidenten des Landes, Manuel Zelaya, in zunehmendem Maße einem Bürgerkrieg. Das Regime unter Führung des ehemaligen Parlamentspräsidenten Roberto Micheletti, das von der Armeespitze gestützt wird, hat mit massiver... weiter

Honduras am Scheideweg

Während sich die USA und Brasilien in der UNO um eine Lösung der Krise bemühen, kommen aus dem mittelamerikanischen Land Berichte über erste Tote
Mit dieser Entwicklung hatte selbst die Demokratiebewegung in Honduras nicht gerechnet. Die Anführer der Nationalen Front gegen den Staatsstreich (1), dem zentralen Protestbündnis gegen das Putschistenregime, hatten in Tegucigalpa am Montagmittag gerade eine Pressekonferenz begonnen, als sie die... weiter

"Zelaya ist zur Integrationsfigur geworden"

Vizepräsident Arístides Mejía: Das Putschregime in Honduras verliert durch die internationale Isolation weiter an Rückhalt
Arístides Mejía ist Vizepräsident in der Regierung des Präsidenten von Honduras, Manuel Zelaya, gegen die Ende Juni ein Staatsstreich verübt wurde. Er war auf Einladung der Linksfraktion im Bundestag in Berlin zu Gast. Herr Vizepräsident, der Putsch gegen Ihre Regierung liegt gut zehn... weiter

Venezuela steht heißer Herbst bevor

Gegner von Präsident Hugo Chávez scheinen auf Gewalt und Destabilisierung zu setzen
Angesichts ihres Unvermögens, Präsident Hugo Chávez in Wahlen zu besiegen, organisiert Venezuelas Opposition immer häufiger Straßenproteste. Den Absichtserklärungen der Regierungsgegner zufolge sollen die Demonstrationen friedlich verlaufen. Dennoch scheint dem südamerikanischen Land ein heißer... weiter

Gegenangriff von Rechts

Im ersten Halbjahr 2009 scheint die politische Rechte Lateinamerikas wieder erwacht zu sein
Viele Jahre herrschte Stille um die Konservativen und Neoliberalen des Kontinents. Erfolgsmeldungen kamen ausschließlich aus dem Mitte-Links-Lager. Im April wurde Ecuadors Präsident Rafael Correa im Amt bestätigt, einen Monat zuvor gewann die FMLN die Wahlen in El Salvador. Alleine in Mittelamerika... weiter

Streit um sieben US-Militärstützpunkte

Die USA wollen die Präsenz ihrer Armee in Kolumbien massiv ausbauen. Doch in Südamerika regt sich Widerstand gegen die Militarisierung
Es sollte eine "neue Ära" in den Beziehungen zwischen den Vereinigten Staaten und Lateinamerika eingeläutet werden, versprach US-Präsident Barack Obama noch im April auf dem Amerika-Gipfel in Trinidad und Tobago (Freundschaftsoffensive in Amerika (1)). Wenige Monate später ist von dieser... weiter

Hugo Chávez und die privaten Medien

Hintergründe zum Streit zwischen der venezolanischen Regierung und den Medienkonzernen
Am 2. August 2009 brachte die Organisation Reporter ohne Grenzen (Reporters Sans Frontières, RSF) eine Erklärung heraus, die die Schließung von "34 Rundfunkmedien, veranlasst durch die Regierung" in Venezuela verurteilte. Die Organisation mit Sitz in Paris (...) fragt: "Ist es überhaupt noch... weiter

Aufruhr gegen den Putsch

Nach dem Staatsstreich hat sich in Honduras Land eine breite Widerstandsbewegung formiert. Diese will längst nicht nur den gewählten Präsidenten zurück
Jeden Morgen um acht Uhr versammeln sich in der honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa Tausende vor der Pädagogischen Universität. Die rund zwanzig Personen der sogenannten Koordinationsgruppe informieren die Leute über die neusten Entwicklungen. Um zehn Uhr wird losmarschiert. Der Widerstand gegen... weiter

Die Rückkehr des Militärputsches

Harald Neuber über die aktuelle Situation in Honduras
Am 28. Juni putschte in Honduras das Militär gegen den demokratisch gewählten Präsidenten Manuel Zelaya; er wurde gewaltsam außer Landes gebracht. Als Vorwand galt Zelayas Plan, die Bevölkerung zeitgleich zu den Wahlen im November in einem rechtlich nicht bindenden Referendum über die Einberufung... weiter