Hintergrund & Analyse

Bolivien - Die Kunst (zu wissen) wie man investiert

Wie die Wirtschaftspolitik der Regierung in Bolivien brachliegende Ressourcen produktiv werden lässt
Bolviens Wirtschaftsrevolution hat begonnen, Ressourcen produktiv werden zu lassen, die im Allgemeinen ohne irgendeine produktive Investition brachliegen. Entscheidungen dieser Art haben es der Regierung von Evo Morales ermöglicht, in elf Jahren über 700 Millionen US-Dollar in die Durchführung von... weiter

"Die Radikalisierung der Befreiungsprozesse in Lateinamerika ist unumgänglich"

Für die Mehrzahl der Länder sind sozialistische Prozesse die notwendige Bedingung für ihre Entwicklung, meint der kubanische Philosoph Martínez Heredia
Seit einem Jahr hören wir immer wieder, dass die Situation auf unserem Kontinent schwieriger geworden ist, weil sich gegen die Völker gerichtete Dinge ereignen und wegen der Offensive des Imperialismus und seiner Klassenkomplizen, die zugleich von ihm beherrscht und Herrschende in ihren Ländern... weiter

Mexiko: Chronik einer verdeckten Privatisierung

Die Privatisierung von Pemex führt zu weniger Mitteln für öffentliche Investitionen. Eine heikle Sache in Zeiten der allgemeinen Unzufriedenheit mit der Staatsführung Peña Nietos
In Mexiko sehnen viele bereits jetzt das Ende des Jahres 2017 herbei. Mit den zwölf Glockenschlägen, die das neue (oder vielleicht alte Jahr) einläuteten, trat der höchste Anstieg der Kraftstoffpreise seit fast zwei Jahrzehnten in Kraft. Der neue "Gasolinazo" (Benzinpreis-Coup), der erst einige... weiter

Ecuador: Linke gegen Linke?

Wie links ist es, einen Parteiführer oder Wähler zu haben, der sich einem "Alle gegen Correa" anschließt statt dem notwendigen "Alle gegen die Rechten, gegen Neoliberalismus und Kapitalismus"?
Kurz vor der Präsidentenwahl in Ecuador ist es unmöglich vorherzusagen, ob es Lenín Moreno, dem Kandidaten des "Correismus"Die nach Rafael Correa benannte Bewegung der Bürgerrevolution. Der Wirtschaftswissenschaftler und linksgerichtete Politiker war im November 2006 zum Präsidenten von Ecuador... weiter

Armutsbekämpfung in Ecuador: Erfolge und Herausforderungen

Die extreme Armut zu beseitigen ist ein moralischer Imperativ und muss die Priorität des sozialen und politischen Willens sein
Armut hat viele Gesichter: Hunger, Durst, Krankheit, Unterernährung, beengtes Wohnen, Verletzlichkeit, Gewalt, Diskriminierung, Ausbeutung. Armut bedeutet, weder Rechte noch Chancen zu haben. In den vergangenen Jahren wurden wichtige Erfolge erzielt. Dennoch lebt noch jeder vierte Ecuadorianer... weiter

"Wir werden Schluss machen mit der Tendenz zu Wahlniederlagen in der Region"

Ecuadors Außenminister Guillaume Long zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich eines Sieges bei den Wahlen am 19. Februar
Ecuadors Außenminister Guillaume Long zeigt sich zuversichtlich hinsichtlich eines Wahlsieges, der die Kontinuität der “Bürgerrevolution“ garantieren und überdies den progressiven Kräften in Lateinamerika wieder einen neuen Impuls geben würde. In diesem Interview befasst er sich auch mit dem... weiter

Ecuadors Wirtschaft im Wahlkampf

Für eine plurale Wirtschaft wie die ecuadorianische mit ihren strukturellen Problemen sind angemessene und differenzierte Maßnahmen nötig, die die Interessen der Bürger schützen
Ecuador steckt mitten in einem politischen Kampagne für die Wahlen einer neuen Regierung am 19. Februar 2017. Vor diesem Hintergrund werden für den Bereich der Wirtschaft vielfältige Optionen mit einem breiten Portfolio von Versprechungen geboten. Dazu gehören unter anderem die Schaffung von einer... weiter

Das Jahr der Großen Mauer

Die Antwort auf die Große Mauer von Donald Trump wird der Bau tausender unterirdischer Tunnel sein, die wahrscheinlich gerade schon von den Parias dieser Erde gegraben werden
Das Jahr 2017 wird wohl als das Jahr der Großen Mauer in die Geschichte eingehen. Warum? Weil der neue Präsident der USA, Donald Trump, entschlossen ist, einen riesigen Schutzwall an der Grenze zu Mexiko zu errichten, um, wie er sagt, eine "Invasion illegaler Einwanderer" aus dem "gefährlichen... weiter

Paraguay: "Das Urteil ist völlig haltlos"

Interview mit dem Anwalt für Menschenrechte und Internationales Recht, Aitor Martínez Jiménez, über das Urteil zum Massaker von Curuguaty
Das Massaker von Curuguaty, bei dem elf landlose Kleinbbauern und sechs Polizisten zu Tode gekommen sind, wurde zu einem politischen Scheidepunkt für Paraguay (siehe unten: Das Massaker von Curuguaty und seine Folgen). Mit dem gewaltsamen Zusammenstoß am 15. Juni 2012 wurde die... weiter

Umsiedlungsprozess von El Hatillo in Kolumbien

Im Laufe des Jahres 2016 hat sich die Situation laufend verschlechtert und gegen Jahresende massiv zugespitzt
Aufgrund der Bergbauaktivitäten im Departamento Cesar werden die drei Gemeinden El Hatillo, Boquerón und Plan Bonito zwangsweise umgesiedelt. Verantwortlich für die Umsiedlungsprozesse sind laut einer im Jahr 2010 verabschiedeten Regierungsverordnung die Hauptbergbauunternehmen der Region. Die... weiter

Bei den Wahlen in Honduras könnte die politische Linke wieder aufleben

Xiomara Castro vom Linksbündnis Libre hat eine reelle Chance, die Wahl zu gewinnen, auch wegen Korruptionsvorwürfen gegen die Regierung
Während sich in Honduras Politiker und Parteien für die diesjährige Präsidentschaftswahl bereit machen, droht eine wachsende linksgerichtete Oppositionspartei unter Führung der Ehefrau des 2009 gestürzten Präsidenten, Manuel Zelaya, die etablierte rechtsgerichtete Ordnung durcheinanderzubringen.... weiter

Die Globalisierung ist tot

Der Rückzug Großbritanniens aus der EU und Trumps Wahlsieg haben die größte und erfolgreichste liberale Illusion unserer Zeit hinweggefegt
Die rasante Fahrt mit Kurs auf eine Welt ohne Grenzen, das Gezeter nach einer ständigen "Verschlankung" der Nationalstaaten im Namen der Unternehmensfreiheit und die quasi-religiöse Gewissheit, dass die Weltgesellschaft letztendlich zu einem einzigen integrierten Wirtschafts-, Finanz- und... weiter

"Mexiko steckt in allen Bereichen in einer tiefen Krise"

Nestora Salgado als Kommandantin der Autonomen Kommunalen Polizei der Gemeinde O
Die ehemalige Kommandantin der Autonomen Kommunalen Polizei von Olinalá im Bundesstaat Guerrero, Nestora Salgado, im Gespräch mit amerika21
Nestora Salgado war bis zu ihrer Festnahme am 21. August 2013 Koordinatorin und Kommandantin der Autonomen Kommunalen Polizei (CRAC-PC)Die Regionalkoordination der Gemeindeautoritäten (Coordinadora Regional de Autoridades Comunitarias, CRAC) bildet die politische Dachstruktur von rund 100 Gemeinden... weiter

Der Fall Chevron und das Vakuum im internationalen Recht

An vielen Stellen des Amazonas-Gebietes in Ecuador tritt abgepumptes Rohöl wiede
Transnationale Konzerne haben ein System geschaffen, das ihnen Straffreiheit garantiert
Vor mehr als 23 Jahren begannen 30.000 Indigene und in den Provinzen Orellana und Sucumbios in Nord-Amazonien in Ecuador ansässige Landarbeiter, die sich im Verband der von Texacos Tätigkeiten Betroffenen (Unión de Afectados por las Operaciones de Texaco, UDAPT) organisiert hatten, einen... weiter

Brasiliens Rückkehr in alte Bündnisse

Außenpolitische Aspekte der Zeit nach dem parlamentarischen Putsch gegen Brasiliens Präsidentin Dilma Rousseff
Nach dem Putsch das innenpolitische Chaos Nach dem Putsch gegen die legitime Präsidentin Dilma Rousseff gleicht die politische Situation in Brasilien einer Opera buffa, einer komischen Oper. Die Übernahme der Präsidentschaft durch den ehemaligen Vizepräsidenten Michel Temer von der Partei der... weiter