Nachrichten (Argentinien)

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Argentinien: Export von Rindfleisch auf Höchststand

Konsum im Land indes rückläufig. Mit Lebensmittelkarten will die neue Regierung zwei Millionen Menschen vergünstigte Preise garantieren
Buenos Aires. Der argentinische Fleischmarkt steht vor einer ambivalenten Situation: Die Nachfrage Chinas hat die Fleischproduktion im vergangenen Jahr verdoppelt – mehr als 830.000 Tonnen wurden in Container verladen und exportiert –, gleichzeitig können sich immer mehr Menschen... weiter

Erste Zwischenbilanz der Regierung Alberto Fernández in Argentinien

Maßnahmen gegen Armut, zur Eindämmung der Inflation und Reaktivierung der Wirtschaft sind Schwerpunkte. Lohnerhöhungen per Dekret
Buenos Aires. Einen Monat nach Amtsantritt haben Präsident Alberto Fernández und mehrere Minister seines Kabinetts ein erstes Resümee ihrer Regierungstätigkeit gezogen. Über soziale Medien betonten mehrere Kabinettsmitglieder die katastrophale Situation, in der sie ihre jeweiligen... weiter

Argentinien: Kampf für Land – und gegen Benetton

Neue Landbesetzungen betreffen italienischen Modekonzern. Mapuche fordern Rückgabe von Ackerboden. Behörde verspricht Kompromiss
Buenos Aires. In der argentinischen Provinz Chubut hält eine Gruppe von bis zu zehn Personen, unter ihnen Familien mit Kindern, seit mehr als zwei Wochen den Landsitz El Platero besetzt. Lokalen Medienberichten zufolge hatten sich die Mitglieder der Mapuche-Gemeinde Lof Kurache am... weiter

Argentinien: Bevölkerung in Mendoza kämpft erfolgreich um ihr Wasser

Senat nimmt umstrittene Gesetzesänderung zurück. Auch neue Regierung von Präsident Fernández will Bergbau fördern, Bevölkerung lehnt dies ab
Mendoza. Massive Proteste in Argentiniens wichtigster Weinanbauregion Mendoza haben zu einer Rücknahme einer Gesetzesänderung geführt, welche die Bedingungen des Abbaus von Gold und Silber vereinfachen sollte. Somit wurde das ursprüngliche Wasserschutzgesetz 7722 wieder in Kraft... weiter

Gewerkschaft marginalisierter Arbeiterinnen und Arbeiter in Argentinien gegründet

In der Utep sollen sich die Sektoren der arbeitenden Klasse zusammenfinden, denen der Zugang zum regulären Arbeitsmarkt verwehrt bleibt
Buenos Aires. In Argentinien haben sich mehrere gewerkschaftliche, soziale und politische Organisationen zur Union der Arbeiterinnen und Arbeiter der Popularen Ökonomie (Utep) zusammengeschlossen. Der Gründungskonvent fand am 21. Dezember in Buenos Aires statt. Die Utep versteht... weiter

Wirtschaftlicher Notstand in Argentinien: Kongress verabschiedet Maßnahmenpaket

Mehr Steuern für Agrarexporte, 30 Prozent Gebühr für Devisenkäufe. Strom- und Gastarife, aber auch Renten für bis zu sechs Monate eingefroren
Buenos Aires. Zehn Tage nach dem Amtsantritt der Mitte-links-Regierung von Präsident Alberto Fernández hat der argentinische Kongress am Samstagmorgen ein Maßnahmepaket verabschiedet, das die Auswirkungen der Wirtschaftskrise im Land lindern soll. Es zielt auf die Bekämpfung der... weiter

Evo Morales und MAS legen Strategie zu den Neuwahlen in Bolivien vor

Gestürzter Präsident leitet Wahlkampf der Bewegung zum Sozialismus. De-Facto-Regierung erwirkt Haftbefehl gegen Morales wegen "Terrorismus"
Buenos Aires. Der Präsident von Bolivien im Exil, Evo Morales, hat sich in der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires mit Mitgliedern seiner Partei, der Bewegung zum Sozialismus (MAS), getroffen, um die Kampagne für die Neuwahlen in Bolivien zu beraten. Diese sind von den aktuellen... weiter

Politjustiz in Argentinien: Anklage gegen Kirchner fällt in sich zusammen

Prozess gegen designierte Vize-Präsidentin offensichtlich konstruiert. Richter versuchte, Verbreitung der Verteidigungsrede zu verhindern
Buenos Aires. In Argentinien ist die Ex-Präsidentin und neu gewählte Vize-Präsidentin Cristina Kirchner vor Gericht erschienen, um ihre Aussage im Prozess um vermeintliche Korruption bei der Vergabe öffentlicher Aufträge in der Provinz Santa Cruz zu machen. Laut Anklage soll sie... weiter

Argentinien: Fernández will regionale Integration wiederbeleben, klare Kante gegenüber IWF

Erste Reise nach Mexiko. Politik des Dialogs und der "Nicht-Einmischung" geplant. Deutliche Worte an IWF, aber Zusage der Kreditrückzahlung
Mexiko-Stadt. Der gewählte Präsident von Argentinien, Alberto Fernández, hat auf seiner ersten Auslandsreise nach Mexiko klare und eindeutige Zeichen der Bestrebung einer Reaktivierung einer linken regionalen Integration gesendet. Bei einem Treffen mit seinem zukünftigen... weiter