Nachrichten (Politik)

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Paraguay nimmt Morales-Gegner auf

Mario Cossío
Oppositioneller Ex-Präfekt von Departement Tarija wurde als Flüchtling anerkannt. Regierung in La Paz kritisiert Entscheidung
Asunción/La Paz. Der bolivianische Oppositionspolitiker Mario Cossío ist in Paraguay als politischer Flüchtling anerkannt worden. Dieser Status erhielt der ehemalige Präfekten des bolivianischen Departements Tarija von der Nationalen Kommission für Flüchtlinge (Conare) am Dienstag... weiter

Die Medien den Menschen

Logo der Lateinamerika-Gruppe Marburg
Tagung in Marburg beleuchtet Ende Januar das Verhältnis zwischen Bevölkerung, Regierungen und den Medien in Lateinamerika
Marburg. Seit Jahren sorgen Konflikte zwischen privaten Medienkonzernen und linksgerichteten Regierungen in Lateinamerika für Schlagzeilen. In Deutschland wird sich nun vom 28. bis zum 30. Januar erstmals eine wissenschaftliche Tagung eingehend mit dem Thema befassen. Im... weiter

Duvaliers gefährliche Rückkehr nach Haiti

Foto von Duvalier auf der Gangway
Ehemaliger Diktator reist im Schatten der Tunesien-Krise nach Haiti ein. Innenpolitische Folgen unklar. "Baby Doc" muss sich Gerichten stellen
Port-au-Prince. Am Sonntagabend ist der frühere haitianische Diktator Jean Claude Duvalier nach 25 Jahren im Exil überraschend in den Karibikstaat zurückgekehrt. "Baby Doc", wie der ehemalige Machthaber genannt wird, reiste in Begleitung seiner Lebensgefährtin Veronique Roy in... weiter

SS-Mann Barbie arbeitete für BND in Bolivien

Geheimdienstausweis Barbies in Bolivien
West-Geheimdienst warb den "Schlächter von Lyon" Anfang 1966 an. Einstellung als "rechtsstehend und antikommunistisch" gepriesen
Berlin. Der ehemalige Nazi-Kriegsverbrecher Klaus Barbie hat für den deutschen Auslandsgeheimdienst BND und die US-amerikanische CIA 1966 in Bolivien gearbeitet. Das geht aus umfangreichen deutschen und US-amerikanischen Geheimdienst-Akten hervor, die der Mainzer Historiker Peter... weiter

USA verändern Kuba-Strategie

Weißes Haus in Washington
Überraschende Ankündigung: Washington lockert Möglichkeiten zu Reisen und Geldüberweisungen nach Kuba. Systemwechsel bleibt aber auf Agenda
Washington. Die US-Regierung hat eine Veränderung ihrer Kuba-Politik angekündigt. In einer Presseerklärung gab das Weiße Haus am Freitag bekannt, man wolle dem kubanischen Volk "die Hand reichen“. Die Neuerungen sollen binnen zehn Tagen bekannt gegeben werden, heißt es in der... weiter

Erdrutsche in Rio fordern über 500 Tote

Bild eines Kindes in den Trümmern von Nova Friburgo
Medien sprechen von größter Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens. Kritik an führenden Politikern des Landes
Rio de Janeiro. Die durch mehr als siebzigstündigen andauernden Starkregen ausgelösten Erdrutsche in der Bergregion Rio de Janeiros haben nach neuesten Angaben des Zivilschutzes im Bundestaat Rio de Janeiro über 500 Todesopfer gefordert. Dies berichtet die Tageszeitung Globo in... weiter