Nachrichten (Menschenrechte, Soziales)

Aktive Filter: Menschenrechte (zurücksetzen) und Soziales (zurücksetzen)

Parlament von Kuba beschließt acht große Gesetzesprojekte

Intensive Debatten in Gesellschaft und Parlament. Die Neuregelungen in der Rechtssprechung sind notwendig, damit die neue Verfassung von 2019 auch in der Justizpraxis umgesetzt werden kann
Havanna. Nach der Annahme der neuen Verfassung im Jahr 2019 ist nun die Gesetzgebung auf Kuba umstrukturiert worden, um sie an die Grundlagen der neuen Magna Carta anzupassen. In langen Sitzungen debattierten die Menschen in allen Bereichen der Gesellschaft und das Parlament... weiter

Sonderkommission in Brasilien soll im Fall verschwundener Yanomami ermitteln

Illegaler Bergbau führt zu Hunger, sexueller Gewalt und Krankheit in indigenen Gebieten. Unterstützer:innen fordern Schutz von Seiten des Staates
Boa Vista. Nachdem ein junges Yanomami-Mädchen von illegalen Bergarbeitern vergewaltigt und getötet wurde, hat das Plenum der brasilianischen Abgeordnetenkammer nun die Gründung einer externen Kommission beschlossen, die den Fall untersuchen soll. Hinter dieser Entscheidung... weiter

El Salvador: Proteste gegen die drastischen Einschränkungen von Grundrechten gehen weiter

Update: Das Parlament hat auf Antrag von Präsident Bukele am 24. April 2022 den Ausnahmezustand um weitere 30 Tage verlängert
San Salvador. Während der Ausnahmezustand in El Salvador in die vierte Woche geht, brüstet sich die Regierung damit, mehr als 15.000 Bandenmitglieder verhaftet zu haben. Proteste von nationalen und internationalen Organisationen gegen die massiven Einschränkungen von Grundrechten... weiter

Kontroverse Debatte um neues Familiengesetz auf Kuba

Bisherige Bestimmungen sollen durch einen "zeitgemäßen, inklusiven und respektvollen Rahmen" abgelöst werden. Evangelikale Gruppen mobilisieren dagegen. Ergebnis der Abstimmung scheint offen
Havanna. Auf Kuba geht die Volksaussprache über den Entwurf des neuen Familiengesetzes in die heiße Phase. Bis Ende März wurden landesweit rund 62.000 Versammlungen in Nachbarschaften, Betrieben und Bildungseinrichtungen abgehalten, an denen über vier Millionen Personen teilgenommen haben.... weiter

Zehntausende demonstrieren in Argentinien zum "Tag der Erinnerung"

Erstmals nach zwei Jahren Pandemie wieder landesweite Gedenkmärsche. Straflosigkeit und Regierungspolitik gegenüber dem IWF in der Kritik
Buenos Aires et al. In zahlreichen Kundgebungen haben Argentinierinnen und Argentinier am vergangenen 24. März zum Jahrestag des Militärputsches von 1976 gedacht. Nach zweijähriger pandemiebedingter Pause gingen wieder im ganzen Land Zehntausende Menschen auf die Straße. Im... weiter