Nachrichten (Menschenrechte)

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Tödlicher Angriff auf Mitglieder der EZLN

Ein Toter und mehrere Verletzte bei Überfall durch anti-zapatistische Gruppe CIOAC. Generalstab der EZLN berät Reaktion auf die Vorkommnisse
Mexiko-Stadt. Im Süden von Mexiko ist es erneut zu Angriffen auf Mitglieder der indigenen Widerstandsorganisation EZLN (Zapatistische Armee zur Nationalen Befreiung) gekommen. Nach Berichten mexikanischer Medien wurde am 2. Mai ein Basisaktivist der zapatistischen Bewegung, José... weiter

Wohnungslose in São Paulo protestieren vor WM

Protestlager mit 2.500 Zelten unweit der Arena für das Eröffnungsspiel errichtet. Aktivisten: Investitionen kommen nicht den Armen zugute. Tote auf Baustelle
São Paulo. Am Samstagmorgen haben rund 1.000 Familien der Wohnungslosenbewegung MTST ein leerstehendes Gelände im Stadtteil Itaquera im Osten von São Paulo besetzt. Das Gebiet befindet sich weniger als vier Kilometer von der Arena Corinthians entfernt, wo am 12. Juni das... weiter

Erneut Funktionär in Venezuela ermordet

Zweiter Mord im Umfeld der Regierung binnen einer Woche. US-Organisation greift dennoch Staatsführung an und widerspricht damit Aktivisten aus Venezuela
Caracas. In Venezuela ist erneut ein Funktionär aus dem Umfeld des linksgerichteten Präsidenten Nicolás Maduro ermordet worden. Der 29-jährige Armeeleutnant Marco Cortez wurde am Sonntag auf einer Autobahn nahe der Hauptstadt Caracas aus einem vorbeifahrenden Auto offenbar gezielt... weiter

Massiver Polizeiangriff auf Migranten in Mexiko

273 Migranten und Menschenrechtsverteidiger von Sicherheitskräften attackiert. Unter den Opfern auch Träger des Gilberto-Bosques-Menschenrechtspreises
Mexiko-Stadt/Tenosique. Am 30. April ist es im Bundesstaat Tabasco, zwischen den Ortschaften Tenosique und Emiliano Zapata, zu einem massiven Angriff staatlicher Sicherheitskräfte auf eine Karawane von 270 Migranten und drei Menschenrechtsverteidigern der Herberge La 72 gekommen.... weiter

Gericht begrenzt Demonstrationsrecht in Venezuela

Oberster Gerichtshof schafft de facto das Recht auf spontane Demonstrationen ab. Kommunistische Partei Venezuelas bezeichnete das Urteil als "Rückschritt"
Caracas. Rund 3.000 Anhänger der Opposition haben am Wochenende in der Hauptstadt Caracas gegen eine Einschränkung des Demonstrationsrechtes protestiert. Der Oberste Gerichtshof von Venezuela hatte mit einer Entscheidung vom 25. März, die unlängst veröffentlicht wurden war, das... weiter

Kolumbien: Verbrechen gegen die Menschlichkeit

Gericht wertet Mord an Gewerkschafter in Nestlé-Unternehmen als Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Tat von Geheimdienst und Paramilitärs
Bogotá. Der Strafgerichtshof von Bogotá hat unlängst den Paramilitär Hever Ovido Neiro Bello (Kampfname El Abogado – der Anwalt) als Mittäter
 bei der Ermordung des kolumbianischen Gewerkschaftsführers Luciano Romero Molina verurteilt und die Tat als "Verbrechen gegen die... weiter

Abschiebung von Ex-Minister nach El Salvador

US-Richter ordnet Abschiebung von General José García an. Anklage unter anderem aufgrund der Ermordung von Erzbischof Romero
San Salvador/Miami. Der zuständige Richter für Einwanderung in Miami, Michael C. Horn, hat die Abschiebung des ehemaligen Verteidigungsministers General José Guillermo García nach El Salvador angeordnet und in einem 66-seitigen Dokument begründet. Er sieht in seiner... weiter