Nachrichten (Menschenrechte)

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Kolumbien: Bericht über Staatsverbrechen vorgelegt

Missbrauch gegen Zivilisten in Militärhandbüchern angeordnet. Staatsverbrechen seien bis heute Bestandteil der Politik
Bogotá. Militärhandbücher in Kolumbien haben Vorgaben enthalten, um Menschen zu foltern, außergerichtlich zu töten und zu vertreiben. Dies geht aus dem Bericht "Frieden ohne Staatsverbrechen: Gedenken und Vorschläge aus der Perspektive der Opfer" der... weiter

Neues Sozialprogramm für Barrios in Venezuela

Fünf Eckpunkte zur Verbesserung des Lebensstandards in den Barrios aufgestellt. Bevölkerung beteiligt sich aktiv an der Umsetzung
Caracas. Die venezolanische Regierung hat ein neues Sozialprogramm zur Verbesserung der Lebensbedingungen in den Barrios des Landes gestartet: Die "Gran Misión Barrio Nuevo, Barrio Tricolor" (Große Mission Neues Barrio, dreifarbiges Barrio). Als Barrios werden in Venezuela... weiter

Goldprojekt bei Belo-Monte-Staudamm gestoppt

El Dorado für Goldkonzern: Die "Große Schleife" ("Volta Grande") am Xingu-Fluss
Bundesrichter stoppt Genehmigungsverfahren für Goldabbau in der "Volta Grande" in Pará. Rechte von Indigenen müssen berücksichtigt werden
Brasília. Ein Bundesrichter in der Stadt Altamira im brasilianischen Bundesstaat Pará hat das Umweltgenehmigungsverfahren für den Goldabbau in der "Volta Grande" in der Nähe des Staudamms Belo Monte vorläufig gestoppt. Der Richter Sérgio Wolney Guedes mahnte bei der Entscheidung am... weiter

Polizei geht gegen Wahlbeobachter in Honduras vor

Einschüchterung von internationalen Vertretern. Militärpolizei stürmt kurz vor Wahl Büro der Linkspartei LIBRE
Tegucigalpa. Kurz vor den Wahlen in Honduras sind Beamte der Ausländerbehörde sowie der Militärpolizei massiv gegen Wahl- und Menschenrechtsbeobachter vorgegangen. Am Samstagvormittag drangen bewaffnete und maskierte Angehörige der Generaldirektion für Migration und... weiter

Kriminalität belastet Wirtschaft in Mexiko

Folgen der Gewalt beanspruchen bis zu 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Debatte über Frauenmorde auf WHO-Konferenz
Mexiko-Stadt. Die Gewalt durch kriminelle Gruppen in Mexiko kostet das Land nach Regierungsangaben zwischen acht und 15 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Diese hohen Kosten setzten sich zusammen aus Sachschäden, Produktivitätsverlust, zunehmenden Aufwendungen für die... weiter

Mexiko erhält Sitz im UN-Menschenrechtsrat

Vertretung trotz internationaler Rügen. Zivilgesellschaft verweist auf Defizite bei Menschenrechten. Deutschsprachige Medien kritisieren nur Wahl Kubas
Mexiko-Stadt. Mexiko ist zusammen mit 13 weiteren Staaten in den Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen gewählt worden. Die Amtszeit betrifft den Zeitraum 2014 bis 2016. Das Land ersetzt mit Kuba die bisherigen lateinamerikanischen Vertreterstaaten Ecuador und Guatemala. Beide... weiter

Gericht: Aussagen unter Folter kein Beweis in Mexiko

Kampagne Israel Arzate Meléndez
Laut Human Rights Watch (HRW) sind Schläge und Elektroschocks allgemeine Verhörpraktiken des Militärs
Mexiko-Stadt. Der Oberste Gerichtshof Mexikos hat Beweise, die durch Folter erzwungen wurden, für unzulässig erklärt und die umgehende Freilassung von Israel Arzate Meléndez angeordnet. Eine umfassende Urteilsbegründung steht zunächst noch aus. Laut einer Pressemitteilung von Human... weiter

Mapuche in Chile im Hungerstreik

Angol, Chile. Seit fast einem Monat befinden sich die Mapuche Fernando Millacheo Marin und Cristian Levinao Melinao im Gefängnis von Angol im Sϋden Chiles im Hungerstreik. Beide sind zu 15 und zehn Jahren Haft verurteilt worden, warten auf das Revisionsverfahren des Obersten... weiter