Nachrichten (Menschenrechte)

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Stopp für Goldabbau bei Staudamm gefordert

Karte von Staudamm Belo Monte mit Volta Grande
Größter Goldabbau Brasiliens bei Staudamm Belo Monte geplant. Bundesstaatsanwaltschaft fordert zuvor Anhörung indigener Gruppen
Brasília. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft hat vor wenigen Tagen das Umweltministerium des Bundesstaates Pará aufgefordert, dem geplanten Goldabbau durch den kanadischen Rohstoffkonzern Belo Sun Mining keine Genehmigungslizenz zu erteilen. Der Konzern Belo Sun Mining... weiter

Opfer der Colonia Dignidad fordern Gedenkstätte

Ehemalige Gefangene der deutschen Siedlung beklagen Trägheit der Justiz. Kritik auch am Schutz für Straftäter Hartmut Hopp
Santiago de Chile. Ehemalige politische Gefangene, die während der Pinochet-Diktatur in der deutschen Sektensiedlung Colonia Dignidad schweren Folterungen ausgesetzt waren, haben die Regierungen von Chile und Deutschland zum Handeln aufgefordert. In einem offenen Brief (PDF-Datei... weiter

Opfer der Diktatur beklagen Straflosigkeit

Die "Archive des Terrors" berichten von etwa 50.000 Getöteten und 30.000 Vermissten in 35 Jahren Stroessner-Diktatur. Namen der Täter sind bekannt
Asunción. Am vergangenen Samstag haben Opferverbände, Gewerkschaften, Menschenrechtsaktivisten und linke Organisationen in Paraguay der Opfer der Gewaltherrschaft von Diktator Alfredo Stroessner (1954-1989) gedacht. Anlässlich des 24. Jahrestages des Sturzes der Diktatur übten sie... weiter

UNO-Funktionär lobt Sozialpolitik der ALBA-Staaten

Jean Ziegler
Jean Ziegler hebt Kampf der linksgerichteten Staaten gegen Hunger und Unterernährung hervor. Kritik an Haltung westlicher Medien
Berlin/Bern/Santiago de Chile. Der Schweizer Soziologe und Mitarbeiter des Menschenrechtsausschusses der UNO, Jean Ziegler, hat im Gespräch mit amerika21.de die sozialpolitischen Erfolge der linksgerichteten Regierungen in Lateinamerika hervorgehoben. Die alternativen Ansätze in... weiter

Proteste gegen Siemens-Beteiligung an Belo Monte

Protest gegen Belo Monte vor Siemens Hauptversammlung
Organisationsbündnis protestiert bei Aktionärsversammlung in München. Projekt verstößt gegen Menschenrechts- und Umweltstandards
München/Berlin. Anlässlich der Hauptversammlung der Siemens AG in München hat am Mittwoch ein Bündnis von Menschenrechts- und Umweltorganisationen gegen die Lieferung von Turbinen an das umstrittene Staudammprojekt Belo Monte am Xingu-Fluss in Brasilien demonstriert.... weiter

Kolumbien: Basis koordiniert sich gegen Staatsgewalt

Krieg gegen die Zivilbevölkerung nimmt zu. Soziale Organisationen treffen sich in Cauca. Marcha Patriotica nennt 560 neue Fälle von "falsos positivos"
Bogotá. Über 1.000 Vertreter von 33 sozialen Organisationen haben sich am Wochenende im Norden des kolumbianischen Bundesstaats Cauca getroffen , um eine öffentliche Anhörung zur alarmierenden Menschenrechtssituation in der Region durchzuführen. Die Friedensaktivistin Piedad... weiter

Mapuche fordern öffentliche Entschuldigung

Gipfeltreffen endet mit der Präsentation von Forderungen an die chilenische Regierung. Ablehnung der Militarisierung indigener Gemeinden
Temuco, Chile. Vertreter der Mapuche in Chile haben auf einem Gipfeltreffen eine Entschuldigung der Regierung des südamerikanischen Landes für die Repression gegen sie gefordert. Die Regierung, die ebenfalls eingeladen war, um über die aktuelle Situation in der südchilenischen... weiter

Justiz ermittelt erneut gegen Ex-Präsident Uribe

Kolumbianische Staatsanwaltschaft beginnt Ermittlungen wegen Paramilitarismus. Aussagen von zwei Paramilitärs als Begründung
Bogotá. Die kolumbianische Staatsanwaltschaft hat angeordnet, eine alte Untersuchung gegen Ex-Präsident Álvaro Uribe wegen seiner Verstrickungen in den Paramilitarismus wieder aufzunehmen. Die Entscheidung wurde getroffen, nachdem zwei inhaftierte Paramilitärs ausgesagt hatten,... weiter

Argentiniens Kampf gegen die Straffreiheit

Mütter der Plaza de Mayo
Mehr als 400 Verurteilungen in 2012. Auch ehemalige Diktatoren wegen "systematischen Baby-Raubes" zur Verantwortung gezogen
Buenos Aires. Dreißig Jahre nach dem Ende der letzten Militärdiktatur in Argentinien sind im Verlauf des vergangenen Jahres in 25 Fällen bis zu 50-jährige Haftstrafen verhängt worden. Unter den etwa 400 Verurteilten befinden sich die beiden Ex-Militärdiktatoren Jorge Rafael Videla... weiter