Nachrichten (Menschenrechte)

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Guatemala: Vertreibungen im Schatten des Ausnahmezustands

Behörden verweigern Klärung strittiger Besitzverhältnisse. Amtsgericht ordnet Räumung zugunsten einer Palmölfirma an. Proteste in der Hauptstadt und landesweite Straßensperren
Chinebal, El Estor. 96 Familien der Gemeinde Palestina auf der Finca Chabiland sind von ihrem Land vertrieben worden. In der Region, auch im betroffenen Landkreis El Estor im Departamento Izabal, herrscht seit Ende Oktober der Ausnahmezustand. Am 16. November gegen Mittag... weiter

Vor den Wahlen eskaliert die politische Gewalt in Honduras

Anstieg der Morde an Kandidat:innen vor den allgemeinen Wahlen am 28. November. Regierung negiert Zusammenhang. UN-Entwicklungsprogramm aktiviert Frühwarnsystem für Wahlkonflikte
Tegucigalpa. Darío Juárez, Kandidat für den stellvertretenden Bürgermeister der Liberalen Partei (PLH) in Concordia im Departamento Olancho, ist am Montag ermordet worden. Von den Tätern fehlt jede Spur. Am Wochenende zuvor waren bereits Elvir Casaña von der linken Partei Freiheit... weiter

Chile führt Massenabschiebung durch

Santiago. In der größten Abschiebeaktion dieses Jahres hat die Regierung von Chile 120 Menschen aus dem Land verwiesen. Die meisten betroffenen Personen stammen dabei aus Venezuela, ein weiterer großer Teil aus Kolumbien. Die Abschiebungen gelten als Teil einer Strategie, die die... weiter

Menschenrechtler besorgt: Peru setzt Armee zur Verbrechensbekämpfung ein

Regierung verordnet einmonatigen Sicherheitsnotstand für Hauptstadt-Region. Innenminister muss nach Verstoß gegen eigene Corona-Regeln zurücktreten
Lima/Callao. In der peruanischen Hauptstadt Lima und der angrenzenden Hafenstadt Callao sollen die Streitkräfte die Polizei im Einsatz gegen das Verbrechen unterstützen. Diese Maßnahme verabschiedete die Regierung von Präsident Pedro Castillo am Dienstag in einer offiziellen... weiter