Nachrichten (Wirtschaft, Umwelt)

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Brasilien: Schäden am Brumadinho-Damm elf Tage vor Bruch festgestellt

Brasilianischer Bergbaukonzern ignorierte Informationen aus der Radar-Überwachung. Auch TÜV Süd weiterhin im Visier der Justiz
Minas Gerais. Im brasilianischen Bundesstaat Minas Gerais hat die parlamentarische Untersuchungskommission ihre Anhörungen und Untersuchungen zum Dammbruch von Brumadinho vom 25. Januar dieses Jahres fortgesetzt. Dabei kamen neuesten Erkenntnissen zufolge mindestens 246 Menschen... weiter

Bergbau in Ecuador: Räumung illegaler Siedlung, Unterstützung von Großkonzernen

Fast 2.500 staatliche Einsatzkräfte nehmen abgelegenes Dorf unter Kontrolle. Referendum gegen legale Förderung abgelehnt
Quito. Einsatzkräfte der Polizei und des Militärs haben in der Provinz Imbabura im Norden Ecuadors ein Dorf geräumt, das in den letzten Jahren ohne Erlaubnis der Behörden errichtet worden war und in dessen Umfeld in großem Umfang illegale Bergbauaktivitäten stattgefunden haben... weiter

Gemeinden in Mexiko wehren sich gegen Bergauprojekt, auch Deutsche Bank beteiligt

Sorge wegen extremen Wasserverbrauches. Betreiberfirma versucht lokale Bevölkerung zu beeinflussen. Deutsche Bank verdient mit
Ixtacamaxtitlán, Puebla. Bei der 29. Versammlung der indigenen Dörfer, die sich gegen das Bergauprojekt Ixtaca im zentralmexikanischen Bundesstaat Puebla wehren, haben diese ihre Ablehnung der geplanten Gold- und Silbermine im Nahua-Bezirk Ixtacamaxtitlán bekräftigt. Die größte... weiter

Bauern in Argentinien stellen Alternativen zum industriellen Agrarmodell vor

Konsumenten und Produzenten sollen profitieren. Vorschläge für inklusive Agrarpolitik. Zentrale Forderungen zielen auf Ernährungssouveränität
Buenos Aires. Über 3.000 Bauern und weitere landwirtschaftliche Akteure aus verschiedenen Provinzen haben Vorschläge für die künftige Agrarpolitik unterbreitet. Sie sollen der im Herbst neu zu wählenden argentinischen Regierung zur Orientierung dienen. Das Programm sieht eine... weiter

Abholzung des Regenwaldes in Lateinamerika nimmt zu

Ganze Ökosysteme werden durch Abholzungen vernichtet. Kolumbien weltweit auf Platz vier der Länder mit den meisten Rodungen
Brasília et al. Einer Studie des World Resource Instituts (WRI) und der University of Maryland zufolge sind im vergangenen Jahr zwölf Millionen Hektar Regenwald abgeholzt worden, davon zwei Millionen in Lateinamerika. Auf einer interaktiven Karte können diese Daten eingesehen... weiter

Kongress in Mexiko für zukunftsfähige Öko-Landwirtschaft

Wissenschaft und Bewegung im Dialog. Debatte über Lösungen für eine nachhaltige Zukunft
San Cristobal de Las Casas, Mexiko. In dieser Woche findet im Süden Mexikos der erste Nationale Kongress zur Agrarökologie statt. In einem breiten Bündnis laden das Bildungsinstitut Ecosur (Colegio de la Frontera Sur), die Interkulturelle Universität von Chiapas sowie 40 weitere... weiter

Schwere Dürren in Lateinamerika nehmen wegen Abholzung des Regenwalds zu

Experten warnen vor gravierenden Folgen. Konflikte mit Großindustrien wie Bergbau und Agrarindustrie wegen Wasser. Fläche des Regenwalds nimmt stark ab
Montevideo. Die Unesco und das Wasserzentrum für Trockenzonen in Lateinamerika (Cazalac) haben anlässlich des Weltwassertags Ende März in einer Studie mit Nachdruck darauf hingewiesen, dass zunehmende Dürren die Region sozial und ökologisch schwer treffen könnten. Lateinamerika... weiter

Agrarland in Uruguay als Investment-Bestseller für transnationale Unternehmen

Internationales Kapital entdeckt vermehrt Ackerland in Uruguay als Anlageobjekt. Langzeitfolgen noch nicht absehbar
Montevideo. Investoren aus Europa und den USA haben laut Medienberichten zuletzt vermehrt Uruguay ins Auge gefasst, um in großem Umfang lukrativ in Land zu investieren und Ackerflächen als Analageobjekt zu vermitteln. Insbesondere die deutsche Firma Do Investment AG hat sich dort... weiter