Nachrichten (Wirtschaft, Umwelt)

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Chile will Produktion von Lithium steigern

Nach fallenden Kupferpreisen setzt Regierung auf das Alkalimetall. Nachfrage wegen Stromspeicherung in Elektroautos. Größter Markt ist China
Santiago de Chile. Die chilenische Regierung plant die Steigerung der Lithiumproduktion. Dadurch sollen neue Investoren ins Land gelockt und die globale Nachfrage nach dem Rohstoff befriedigt werden. Insbesondere durch die zunehmende Entwicklung von Elektroautos wird das... weiter

Kuba verstärkt Investitionen in urbane Landwirtschaft

Kuba urbane Landwirtschaft
Internationaler Kongress tagt in Havanna. Kubanische Stadtgärten sollen ausgebessert werden. Vertreter der FAO plädiert für schonende Bodenbearbeitung
Havanna. Kubas Regierung will bis zum Jahr 2020 mehr als 96 Millionen US-Dollar in Projekte der urbanen Agrarwirtschaft investieren. Dies berichtet die kubanische Nachrichtenagentur Prensa Latina. Die sozialistische Regierung fördert damit auch weiterhin die Entwicklung der... weiter

Kritik in Lateinamerika an Mega-Fusion im Agrarbereich

Protest in Brüssel gegen die Fusion von Syngenta und ChemChina
Chemchina fusioniert mit Syngenta. Hochgiftige Pestizide in Lateinamerika erlaubt, in EU verboten. Vergiftungen, Fehlgeburten und Missbildungen sind Folgen
Brüssel. Die EU-Kommission hat ungeachtet heftiger Kritik dem Erwerb des Schweizer Syngenta-Agrakonzerns, durch die chinesische Firma Chemchina zu einem Kaufpreis von 43 Milliarden US-Dollar zugestimmt. Die Fusion und die Kontrolle des weltweiten Saatgut- und Agrarmarktes gefährdet... weiter

Regierung und Farc starten Initiative gegen Drogenanbau in Kolumbien

Koka-Anpflanzungen in Südamerika
Finanzielle Anreize und Beratung sollen rund 50.000 Hektar neuer Nutzung zuführen. Überprüfung von Landbesitz soll geregelt werden. Streit um Einsatz von Glyphosat
Bogotá. In Kolumbien haben Vertreter von Regierung und der Rebellenorganisation Farc ein landesweites Programm zur Rückdrängung des illegalen Drogenanbaus vorgestellt. Der Nationale Plan zur Substitution illegalen Anbaus wurde von Rafael Pardo, dem Hohen Berater für... weiter

Kritik und Proteste bei Aktionärsversammlung der Siemens AG

Umweltzerstörungen und Menschenrechtsverletzungen durch Konzern-Projekte angeprangert. Copinh-Sprecher: Siemens ist Komplize beim Mord an Berta Cáceres
München. Ein Bündnis von Nichtregierungsorganisationen hat die Siemens AG bei der diesjährigen Hauptversammlung aufgefordert, ihre unternehmerische Selbstverpflichtung zur Wahrung der Menschenrechte in allen Bereichen der Liefer- und Abnehmerkette einzuhalten. Siemens steht in... weiter

Massive Brände in Chile offenbaren ökologische Krise des Landes

Verheerende Bilanz der Waldbrände in Zentral- und Südchile. Soziale Bewegungen: Regierung muss Dominanz forstwirtschaftlicher Großunternehmen eindämmen
Santiago. Nach drei Wochen schwerer Waldbrände in Chile ist die Situation nach Einschätzung der Regierung unter Kontrolle. "Der Notstand geht zu Ende. Inzwischen gibt es keine nennenswerten neuen Brandherde", so Präsidentin Michelle Bachelet in einer offiziellen Stellungnahme. Erst... weiter

Kritische Aktionäre: Thyssenkrupp verletzt Menschenrechte in Brasilien und Mosambik

Eingang des Thyssenkrupp-Hauptquartiers in Essen. Kritik an Politik in Brasilien
Der Konzern ignoriere Missstände und Menschenrechtsverletzungen in eigenem Werk und bei Zulieferern. Kritik an Waffenverkäufen
Bochum. Der Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre (DKA) hat der Thyssenkrupp AG verantwortungslose Unternehmensführung und das Ignorieren von "seit Jahren angeprangerten Missständen" bei seinen Aktivitäten in Brasilien und Mosambik vorgeworfen. Auch Waffenverkäufe... weiter