Nachrichten (Wirtschaft, Umwelt)

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Skandal um Siemens-Geschäftspartner in Mexiko

Bergbauunternehmen Grupo México wird für massive Umweltverschmutzung verantwortlich gemacht
Mexiko-Stadt. In Mexiko haben massive Umweltverschmutzungen durch den Bergbaukonzern Grupo México erneut zu einer Debatte über die Branche geführt. Das größte Bergbauunternehmen Mexikos und der drittgrößte Kupferproduzent der Welt hatte kürzlich eine der größten akuten... weiter

Mehr Transparenz bei Entwicklungsbank in Brasilien

Nach Gerichtsurteil darf die BNDES sich nicht auf das Bankgeheimnis berufen, sondern muss dem Informationsfreiheitsgesetz Folge leisten
Brasília. Ein Bundesgericht im brasilianischen Bundesdistrikt Brasília hat laut einem Pressebericht in einem Urteil die staatliche Bank für soziale und wirtschaftliche Entwicklung (BNDES) aufgefordert, ab sofort alle Informationen bezüglich ihrer Kreditvergabe an private oder... weiter

Parteien in Mexiko streiten über Energiereform

Linke Fraktionen fordern eine demokratische Debatte innerhalb und außerhalb des Parlaments. Fracking polarisiert dabei die Parteien
Mexiko-Stadt. Die von der mexikanischen Regierung unter Präsident Enrique Peña Nieto neu eingeführten Energiegesetze sorgen sowohl in der Bevölkerung als auch innerhalb der Politik weiter für Unruhe. Seit der Verabschiedung im vergangenen Dezember reißen die heftigen Proteste der... weiter

Bergwerksunglück in Honduras fordert acht Tote

Regierung lehnt Hilfe aus Chile ab und erklärt verschüttete Minenarbeiter für tot. Angehörige und Arbeitskollegen wollen Suche fortsetzen
Choluteca, Honduras. Die honduranische Regierung hat die Suche nach acht verschütteten Bergleuten im Süden des Landes eingestellt und diese für tot erklärt. Bei dem Einsturz einer Goldmine im Berg Cuculmeca in San Juan de Arriba im Verwaltungsbezirk Choluteca waren am 2. Juli elf... weiter

Proteste in Berlin gegen Perus Umweltpolitik

NGOs kritisieren geplantes Rohstoffabkommen zwischen Berlin und Lima. Präsident Humala am Montag zu zweitem Besuch bei Angela Merkel
Berlin. Deutsche Nichtregierungsorganisationen (NGO) haben angesichts des zweiten Besuchs des peruanischen Präsidenten Ollanta Humala in Berlin an diesem Montag vor dem Abschluss einer sogenannten Rohstoffpartnerschaft zwischen Berlin und Lima gewarnt. Nach Informationen der... weiter

Route des künftigen Nicaragua-Kanals steht fest

Schifffahrtsstraße soll 278 Kilometer lang werden. Details zu Umweltfolgen. Größte Investition in Infrastruktur in der Geschichte Lateinamerikas
Managua. Das chinesische Unternehmen Hongkong Nicaragua Development Group (HKND) hat die wohl endgültige Route des "Großen Interozeanischen Kanals" vorgestellt, der durch das mittelamerikanische Land führen soll. Mit dem Bau der künstlichen Wasserstraße wird der Panama-Kanal... weiter

Parlament von Ecuador verabschiedet Wassergesetz

Gesetz bestätigt Recht auf Zugang zu sauberem Wasser als Menschenrecht. Alle Formen der Privatisierung sind verboten
Quito. Nach langen Diskussionen hat das Parlament von Ecuador am Dienstag mit großer Mehrheit ein neues Wassergesetz verabschiedet. Damit wurde das bis dahin geltende Gesetz von 1972 ersetzt. Möglich wurde die Reform durch die neue Verfassung Ecuadors, die nach dem Amtsantritt von... weiter

US-Entwicklungshilfe nur mit Saatgut von Monsanto

US-Regierung koppelt Entwicklungshilfe an Kauf von gentechnisch verändertem Monsanto-Saatgut. Bauernorganisationen demonstrieren vor US-Botschaft
San Salvador. Die Regierung der USA hat die Auszahlung von Entwicklungshilfe aus dem Millenium-Challenge-Fonds in Höhe von 277 Millionen US-Dollar davon abhängig gemacht, dass El Salvador gentechnisch verändertes Mais-Saatgut von Monsanto kauft. Aus der Sicht des... weiter