Berlin/Quito. Im Konflikt um das Umweltschutzprojekt Yasuní-ITT hat das FDP-geführte Entwicklungsministerium überraschend bestritten, dass Deutschland jemals eine finanzielle Beteiligung an dieser Initiative zugesagt hat. "Eine Zusage dieser oder der vergangenen Bundesregierung für... weiter
Nachrichten (Wirtschaft, Umwelt)
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Trotz Protesten Waldgesetz in Brasilien verabschiedet
Brasília. Das seit über zwei Jahren heftig umkämpfte neue Waldgesetz, der sogenannte Código Florestal, wurde am Dienstag Abend (Ortszeit) vom brasilianischen Kongress mit 410 gegen 63 Stimmen sowie einer Enthaltung verabschiedet. Am Morgen vor der Entscheidung hatten rund 1.500... weiter
Yasuní-ITT: Quito will Berliner Blockade brechen
Delegation aus Ecuador verhandelt in Berlin erneut um Unterstützung für Umweltschutzprojekt. Sinneswandel der Bundesregierung sorgt für Unmut
Ecuadors Regierung setzt angesichts der jüngsten Wahlerfolge der Grünen in Deutschland auf eine verstärkte Unterstützung der Yasuní-ITT-Initiative. Das sage Ivonne Baki, die Unterhändlerin der Regierung von Präsident Rafael Correa, im Gespräch mit amerika21.de in Berlin. Bei der Initiative geht es... weiter
Neue Ölfördergebiete in Amazonien erschlossen
Brasília. Der private Energiekonzern HRT Oil & Gas hat im vergangenen Monat das erste seiner insgesamt 21 Ölfördergebiete in Amazonien erschlossen. Dies berichtet die Wirtschaftszeitung Valor Econômico in ihrer Dienstagsausgabe. So werden die ersten Bohrarbeiten in der Nähe der... weiter
Kuba: Erdölförderung vor der Küste ist sicher
Havanna/Washington. Die kubanische Regierung hat eine größtmögliche Transparenz und Sicherheitsgarantien für die geplante Erschließung und Förderung von Offshore-Ölfeldern vor der Küste des Karibikstaates angekündigt.
Die sozialistische Regierung in Havanna reagierte damit auf... weiter
Waldrodungen: Ibama konzentriert alle Beamten in Amazonien
Brasília. Das brasilianische Umweltbundesamt Ibama hat am Wochenende alle Beamten der Behörde mit Kontrollfunktionen mit sofortiger Wirkung in das Amazonasgebiet beordert, um dort die explosionsartige Zunahme an Rodungen und Abholzungen zu unterbinden. Dies geht aus Ibama-... weiter
Luft wird dünner für ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio
Regierende distanzieren sich zunehmend. Anwohner und Fischer beharren auf Schließung des Megaprojektes in Brasilien
Rio de Janeiro. Nachdem das Umweltministerium des Bundesstaates Rio de Janeiro die laufenden Erweiterungsarbeiten der dritten Kokerei am umstrittenen Stahlwerkkomplex CSA von ThyssenKrupp am Mittwoch wegen anhaltender Umweltbelastungen gestoppt hat, sehen sich die Anwohner und... weiter
Santander stoppt Finanzierung von Staudamm am Rio Madeira
Brasília. Europas größtes Finanzinstitut, die spanische Banco Santander, hat die Finanzierung für Brasiliens umstrittenen Santo-Antonio-Staudamm auf Eis gelegt. Santander hätte Berichten zufolge 400 Millionen US-Dollar für die Staumauer bereitstellen sollen. Die Bank führt für die... weiter
Mexiko vereinfacht Pflanzung von Gen-Mais
Mexiko-Stadt. Das mexikanische Umweltministerium (Sermanat) und das Landwirtschaftsministerium (Sagarpa) haben sich darauf geeinigt, die Verfahrensschritte zur Nutzung von genetisch modifizierten Pflanzen (GMO) für Privatpersonen zu vereinfachen. Dies betrifft in erster Linie... weiter
Greenpeace protestiert gegen staatliche AKW-Finanzierung in Brasilien
Rio de Janeiro. Aktivisten von Greenpeace Brasilien haben am Montag Morgen (Ortszeit) im Zentrum von Rio de Janeiro vor der Zentrale der staatlichen Entwicklungsbank BNDES gegen die Finanzierung des umstrittenen Atomkraftwerks Angra 3 protestiert. Laut Medienberichten simulierten... weiter
São Paulo: CO2-Emissionen um 58 Prozent angestiegen
São Paulo. Die Kohlendioxidemissionen im Bundesstaat São Paulo sind zwischen 1998 und 2008 von 60,7 Millionen Tonnen um 58 Prozent auf 95,7 Millionen Tonnen gestiegen. Dies geht aus den Zahlen der ersten umfassenden Inventarisierung menschengemachter Treibhausgasemissionen in São... weiter
Belo Monte: Brasilien bittet CIDH um Aufschub
Brasília. Die brasilianische Bundesregierung hat die Interamerikanische Menschenrechtskommission CIDH um "Aufschub von weiteren acht Tagen" gebeten, um die Kritik der Kommission am umstrittenen Staudammprojekt Belo Monte zu beantworten. Dies berichtet die staatliche... weiter
Illegaler Fleischhandel in Amazonien im Visier der Justiz
Brasília. Die Staatsanwaltschaft im brasilianischen Bundesstaat Acre hat gegen vierzehn fleischverarbeitende Firmen und die Bundesumweltbehörde Ibama Anklage erhoben. Dies berichtete die Bundesstaatsanwaltschaft auf ihrer Internetseite am Mittwoch.Die Anklage wirft den Konzernen... weiter
Menschenrechtsrat CDDPH attackiert Belo Monte scharf
Brasília. Der brasilianische "Rat für den Schutz der Rechte der menschlichen Person" (CDDPH) hat am Mittwoch in Brasília in Anwesenheit der Ministerin des Sonderstaatssekretariat für Menschenrechte, Maria do Rosário, das Staudammprojekt Belo Monte im nordbrasilianischen Bundesstaat... weiter
Peru: 150.000 Hektar abgeholzter Regenwald jährlich
Lima. Laut Angaben des peruanischen Umweltministeriums werden seit 1985 in diesem südamerikanischen Land jedes Jahr rund 150.000 Hektar Regenwald abgeholzt. Rund elf Millionen Hektar Land im Amazonasbecken sind als Waldgebiet deklariert. Somit nimmt Peru weltweit den achten Platz... weiter


