Quito. Die ecuadorianische Regierung hat fünf Förderlizenzen für Erdöl gekündigt, nachdem die Lizenznehmer sich weigerten, veränderte Bedingungen zu akzeptieren. Die neuen Verträge sollen dem Land Mehreinnahmen sichern. Unter den betroffenen Konzernen befindet sich auch der... weiter
Nachrichten (Wirtschaft)
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Baustart für Ethanol-Pipeline in Brasilien
Megaleitung soll Treibstoff für 420 Millionen Pkw-Tankfüllungen jährlich befördern. Agrartreibstoffe sorgen weiter für Kritik
Brasilia. In Anwesenheit des scheidenden Präsidenten Luiz Inácio "Lula" da Silva wurde am Dienstag in Brasilien der erste Spatenstich für eine gigantische Pipeline gelegt, die mittelfristig die größte Ethanol produzierende Region Brasiliens, die Bundesstaaten Matto Grosso und Goiás... weiter
Brasiliens Außenminister kritisiert US-Währungspolitik
Genf. Der brasilianische Außenminister Celso Amorim hat die US-Währungspolitik scharf kritisiert. Die von der US-Zentralbank unlängst in die Wirtschaft gepumpten 600 Milliarden US-Dollar würden Handelsverzerrungen hervorrufen, mit denen die multilateralen Welthandelsgespräche... weiter
Bolivien: Pensionskassen sollen verstaatlicht werden
La Paz. Die bolivianische Regierung will mit dem neuen Rentengesetzes auch die Pensionskassen des Landes verstaatlichen. In dieser Woche wurde das neue Gesetz in die plurinationale Verrsammlung, das bolivianische Parlament, eingebracht. Es sieht neben der Senkung des Rentenalters... weiter
Erdöl möglicherweise tief im Golf von Mexiko
Lima. Erdöl, das nach der Explosion der BP-Bohrplattform Deepwater Horizon am 20. April dieses Jahres ungehindert ins Meer floss, könnte in tiefere Meeresschichten im Golf von Mexiko vorgedrungen sein als bislang angenommen. Das gab eine im April dieses Jahres aufgrund der... weiter
Streit um Belo-Monte-Damm vor OAS
Nichtregierungsorganisationen hoffen auf Unterstützung der Organisation Amerikanischer Staaten bei Kampagne gegen Megaprojekt am Xingu-Fluss
Brasilia. Indigenenorganisationen, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen aus Brasilien haben wegen des geplanten Staudamms Belo Monte bei der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) Beschwerde gegen den brasilianischen Staat eingereicht. In der Anzeige verweisen die Organisationen... weiter
Catatumbo fürchtet Eskalation
Geplante Kohleförderung provoziert humanitäre Krise in der kolumbianischen Region. Vertreter der Bewohner zu Gast in Deutschland
Bogotá. Fast 800.000 Tonnen Steinkohle will das Kohleunternehmen Geofisin EU in der nordostkolumbianischen Region Catatumbo jährlich fördern. Diese Quote soll möglichst bald allein in einem Gebiet von 1500 Hektar erreicht werden. Weitere sieben multinationale Unternehmen planen die... weiter
Kuba als Beispiel für nachhaltigen Tourismus
Havanna. Die Präsidentin der Internationalen Konferenz für Bildungstourismus, Lana Wood, hat Kuba bescheinigt, dass die Regierung dieses Karibikstaates "Umweltschutz und soziale Verantwortung zu kombinieren weiß". Das sagte die Kanadierin auch einem Fachforum in der kubanischen... weiter
Kuba debattiert Wirtschafts- und Sozialpolitik
Kommunistische Partei Kubas veröffentlicht politischen Leitfaden für anstehenden Parteitag. Diskussionen bis Ende Februar 2011
Havanna. In Kuba hat die Debatte über wirtschaftliche und sozialpolitische Reformen begonnen. Grundlage der Beratungen in Organisationen und staatlichen Institutionen ist ein 32-seitiges Dokument, in dem die Schwerpunkte der geplanten neuen Partei- und Regierungspolitik umrissen... weiter
Veto gegen Belo-Monte-Staudamm in Brasilien
Bundesstaatsanwaltschaft: Umweltbehörde Ibama soll Megaprojekt vorerst keine Umweltgenehmigung erteilen. Kritik an weltweit drittgrößter Talsperre
Brasilia. Die Staatsanwaltschaft im brasilianischen Bundesstaat Pará hat die brasilianische Bundesumweltbehörde Ibama schriftlich aufgefordert, die Genehmigung für den umstrittenen Staudamm Belo Monte am Xingu-Fluss in Amazonien vorerst nicht zu erteilen. Zunächst müssten die in... weiter
Arbeiter in Venezuela wollen mehr Rechte
Großdemonstration der Gewerkschaft UNETE in Caracas gegen Blockade neuer Arbeitsgesetze. Konflikt mit Bürokratie in Betrieben
Caracas. Mehrere tausend Gewerkschaftsmitglieder haben in Venezuela am Dienstag für ein neues Arbeitsgesetz demonstriert. Mehrere Stunden lang zog der Protestzug durch das Stadtzentrum von Caracas. Die Route führte zur Nationalversammlung und zum Sitz des Vizepräsidenten Elías Jaua... weiter
Spanien investiert 320 Millionen Euro in Bolivien
Madrid. Beim Besuch der spanischen Außenministerin Trinidad Jiménez in Bolivien sind Verträge im Volumen von 320 Millionen Euro für die Jahre 2011 bis 2015 unterzeichnet worden. Die Gelder der ehemaligen Kolonialmacht werden dabei vor allem in den Bereichen Bildung, Wasser,... weiter
Iran und Bolivien kooperieren bei Lithium-Abbau
La Paz. Der Abbau des wertvollen Alkalimetalls Lithium in Bolivien soll künftig mit iranischer Hilfe vonstatten gehen. Der Teherans Industrie- und Bergbauminister Ali-Akbar Mehrabian kündigte am Sonntag an, sein Land werde Bolivien bei der Industrialisierung der Lithiumminen und... weiter
Venezuela: Staat übernimmt Textilfabrik
Caracas. In Venezuela dauern die Debatten um die Nationalisierung von Unternehmen an. Am Wochenende war die Textilfabrik Silka im Ort Los Teques im Bundesstaat Miranda unter staatliche Kontrolle gestellt worden. Das Unternehmen war bereits in den 1990er Jahren vom damaligen... weiter
Kolumbiens Präsident Santos in Venezuela
Caracas. Der kolumbianische Präsident Manuel Santos ist am gestrigen Dienstag in der venezolanischen Hauptstadt Caracas mit seinem venezolanischen Amtskollegen Hugo Chávez zusammengetroffen. Es war das zweite Treffen beider Politiker, nachdem sie im August die diplomatischen... weiter






