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Fragwürdige Geschäfte führen zu Verstaatlichung

Fragwürdige Geschäfte führen zu Verstaatlichung
Finanzgruppe in Venezuela geht in Staatsbesitz über. Eigentümer verhaftet. Dieser gilt als Chávez-Unterstützer
Caracas. Der venezolanische Staat übernimmt vier kleinere Banken, die allesamt zu einer Finanzgruppe gehören. Diese hätten Verwaltungsvorschriften nicht eingehalten, hieß es als Begründung. Der regierungsnahe Hauptaktionär Ricardo Fernández wurde verhaftet. Die Regierung gab ihre... weiter

Venezuela hilft Ecuador

Venezuela hilft Ecuador
ALBA-Partner erhält drei Millionen Energiesparlampen. Quito will damit Strom-Rationierungen verringern
Quito. Eine Kommission zur Steigerung der Energieeffizient wird in Ecuador kurzfristig Millionen von Energiesparlampen verteilen, gab Präsident Rafael Correa am Samstag bekannt. Dies werde vor allem möglich durch die schnelle Unterstützung des Bündnispartners Venezuela. Caracas... weiter

Correa sucht Ausweg aus Energiekrise

Correa sucht Ausweg aus Energiekrise
"Energienotstand" in Ecuador soll mit Hilfe Perus überwunden werden. Kolumbien versichert Unterstützung. Parlament verurteilt Militärabkommen
Quito. Die Maßnahmen zum Energiesparen in Ecuador werden möglicherweise zu Beginn dieser Woche gelockert. Dies teilte Ecuadors Präsident Rafael Correa am Samstag (Ortszeit) mit. Vor einer Woche hatte er den "Notstand bei der Energieversorgung" erklärt und drastische... weiter

Kooperativen stärken, Versorgung sichern

Kaffee- und Zucker-Produktionsstätten gehen in den Besitz des venezolanischen Staates über. Auch Deutsche Holding betroffen. Arbeiter fordern Mitbestimmung
Caracas. Der venezolanische Kaffee-Hersteller Café Madrid wird sich zukünftig im Mehrheitsbesitz des Staates befinden. Das Unternehmen hat einen hohen Marktanteil: laut Regierungsangaben beherrscht Café Madrid gemeinsam mit der Firma Fama de America 70 Prozent des Kaffeemarktes des... weiter

Chávez setzt auf Solarenergie

Chávez setzt auf Solarenergie
Zukunftstechnologie soll Engpässe bei der Stromversorgung künftig verhindern. Wasserkraftwerke wegen Dürre nicht ausgelastet
Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat am Freitag (Ortszeit) die verstärkte Nutzung von Solarenergie in dem südamerikanischen Land angekündigt. Die klimafreundliche Stromerzeugung aus Sonnenlicht sei die Technologie der Zukunft. Ziel sei die Unabhängigkeit bei der... weiter

Strategisches Abkommen zwischen Caracas und Teheran

Venezuela liefert ab Oktober Treibstoff an Iran und unterläuft damit zukünftige Sanktionen des Westens
Teheran. Zum Abschluss seines zweitägigen Iran-Aufenthaltes gab Venezuelas Präsident Hugo Chávez bekannt, dass sein Land ab Oktober dem Land täglich 20000 Barrel Treibstoff liefern werde. Der Comandante der Bolivarianischen Revolution sprach von einem "strategischen Abkommen". Sein... weiter

Kaffeefabrik wird verstaatlicht

Kaffeefabrik wird verstaatlicht
Deutsches Unternehmen Cafea soll ausbezahlt werden. Die Produktion wird durch die Arbeiter selbst verwaltet
Caracas. Die vor kurzem von der Belegschaft besetzte Kaffeefabrik des deutschen Unternehmens Cafea nimmt die Produktion wieder auf. Nach Angaben von Eduardo Saman, Minister für Handel, wurde die Fabrik im Südwesten Venezuelas von der Belegschaft reaktiviert. Die Wiederaufnahme der... weiter

Afrika und Südamerika wollen Zusammenarbeit ausbauen

AU-Kommissionsvorsitzender in Caracas: Afrika offen gegenüber progressiven Kräften in Lateinamerika. Interkontinentaler Kongress in Vorbereitung
Caracas. Der Kommissionspräsident der Afrikanischen Union (AU), Jean Ping, ist am Dienstag in Venezuelas Hauptstadt Caracas mit dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez und anderen Regierungsvertretern zusammengekommen um den Afrika-Lateinamerika-Gipfel vorzubereiten. Dieser... weiter

Weitere Verstaatlichungen in der Schwerindustrie

Weitere Verstaatlichungen in der Schwerindustrie
Besetzer von Cerámicas de Carabobo feiern ihren Erfolg. Schwerindustrie im Bundesstaat Bolívar soll neu strukturiert werden
Caracas. Das Zulieferunternehmen der Metallindustrie Cerámicas de Carabobo wird verstaatlicht. "Die Verstaatlichung des Unternehmens wird den 190 Arbeitern und ihren Familien zugute kommen. Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis." erklärte heute Leandro González, der Vertreter... weiter

"Wir brauchen eine neue Finanzarchitektur"

Ministertreffen von EU und Rio-Gruppe in Prag. Kuba war erstmals vertreten. Differenzen bei Krisenmanagement
Prag. Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union wollen enger mit Lateinamerika zusammenarbeiten, um Lösungen gegen die Weltwirtschaftskrise zu entwickeln. Das geht aus einer gemeinsamen Erklärung hervor, die von den Außenministern der EU und der Rio-Gruppe am Mittwoch in Prag... weiter

Kritik an deutscher Hilfe für Kolumbien

Kritik an deutscher Hilfe für Kolumbien
Bundestagsdebatte offenbart Meinungsunterschiede zwischen Regierungsparteien. CDU und FDP attackieren Venezuela
Berlin. Die Haltung der deutschen Konservativen und Liberalen gegenüber den Andenstaaten und Venezuela trifft auf zunehmende Kritik. Zu Kontroversen führte eine Parlamentsdebatte zur bilateralen Beziehung Ende vergangener Woche. Dabei hatten die Redner von CDU und FDP die... weiter

Fließt Blut für Öl in Peru?

Kommentar von Harald Neuber zur Verhängung des Ausnahmezustandes im Nordosten Perus
Perus neoliberale Regierung will die Förderung von Erdgas und -öl um jeden Preis aufrechterhalten. Dafür nimmt Präsident Alan Garcia Perez in Kauf, dass Blut fließt. Am Sonnabend verhängte die Staatsführung den Ausnahmezustand im Nordosten des Andenstaates. Lima reagierte damit auf Proteste... weiter

Zwei Milliarden Dollar für Stahlwerk

Großkonzern Ternium einigt sich mit Venezuela auf Entschädigung für Verstaatlichung von SIDOR
Caracas. Venezuela wird dem Stahlkonzern Ternium knapp zwei Milliarden US-Dollar für dessen bisherigen 60-prozentigen Anteil an dem im letzten Jahr verstaatlichten Stahlwerk SIDOR bezahlen. Dies gab der argentinisch-dominierte Konzern Ende vergangener Woche bekannt. Die... weiter

Banco del Sur kann Arbeit aufnehmen

Beteiligte Länder einigen sich auf Kapitalausstattung und Stimmenverteilung
Buenos Aires. Am Wochenende trafen sich in der argentinischen Hauptstadt die Finanzminister der sieben Staaten, die gemeinsam die Bank des Südens gründen. Vertreter aus Argentinien, Brasilien, Uruguay, Paraguay, Ecuador, Venezuela und Bolivien schlossen die Planungen für die... weiter