Nachrichten (Kolumbien)

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Keine Verbesserung der Menschenrechtslage

Deutsche NGOs befürchten Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht durch Kolumbien-Pläne von Minister Niebel
Bogotá. Sechs deutsche NGOs lehnen die Unterstützung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Entwicklung (BMZ) für die Entwicklungsarbeit in Kolumbien ab. Am Rande des Besuchs von Minister Dirk Niebel in Bogotá präsentierte eine Kommission am heutigen Freitag die Ergebnisse einer... weiter

Bisher 90 Morde an Indígenas

Bogotá. Im Jahr 2010 sind bisher 90 Indígenas in Kolumbien ermordet worden. Dies teilte der landesweite Dachverband kolumbianischer Indígenaorganisationen (ONIC) mit. Verantwortlich für die Morde seien Angehörige der Nationalpolizei, der Aufstandsbekämpfungseinheit (ESMAD), die... weiter

Klage gegen Uribe in Spanien

Plakat gegen Uribe
20 Fälle von Bespitzelungen auf der iberischen Halbinsel. Menschenrechtler fordern Prozess
Bogotá. Am vergangenen Dienstag haben zwei kolumbianische Flüchtlinge bei einem Gerichtshof in Madrid Klage gegen den Ex-Präsidenten ihres südamerikanischen Herkunftslandes, Álvaro Uribe, eingereicht. Die Kläger beschuldigen Uribe, für die Bespitzelung von mindestens 20 Menschen... weiter

Soldat klagt Armee wegen Drogenhandels an

Wird nach Aussage bedroht: Soldat John Quirama
Vorwurf: Militäroffiziere machten gemeinsame Sache mit Drogenhändlern. 22 ermordete Zivilisten als Paramilitärs ausgegeben
Bogotá. Das 43. Infanteriebataillon der kolumbianischen Armee soll im südlichen Bundesstaat Vichada im Drogenhandel mit paramilitärischen Gruppen zusammengearbeitet haben. Das erklärte am Mittwoch der Berufssoldat John Quirama gegenüber der Menschenrechtsabteilung der... weiter

General mit Verzögerungstaktik

General Rito Alejo del Río
Enthauptungsprozess in Kolumbien: Diskreditierungskampagne gegen Ankläger. Zahlreiche Hinweise auf Verbindungen zu Paramilitärs
Bogotá. Am vergangenen Mittwoch fand in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá der jüngste Verhandlungstag im Prozess gegen den General a.D., Rito Alejo del Río, statt. Er wird beschuldigt, verantwortlich für die Enthauptung des Bauern Marino López im Jahr 1997 zu sein. Bei der... weiter

Gewerkschafter in Kolumbien bedroht

Deutliche Worte: Eines der Flugblätter der Paramilitärs
Rechtsextreme Paramilitärs kündigen "Säuberungsoperationen" gegen Arbeiterverbände an. Gewalt forderte bereits Opfer
Bogotá. Mehrere führende Funktionäre der kolumbianischen Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal haben erneut Morddrohungen erhalten. In mehreren Flugblättern, die in der vergangenen Woche in der westkolumbianischen Stadt Bugalagrande verteilt wurden, kündigt der paramilitärische... weiter

Politikverbot für Senatorin in Kolumbien

Wehr sich gegen Berufsverbot: Piedad Córdoba
Staatsanwaltschaft feuert Piedad Córdoba aus dem Senat und erteilt ihr für 18 Jahre Berufsverbot
Bogotá. Gut ein Jahr nach Beginn der Ermittlungen hat Kolumbiens Oberstaatsanwalt die Senatorin Piedad Córdoba am Montag aus dem Oberhaus des Kongresses ausgeschlossen. Zugleich erkannte Alejandro Ordóñez der 55-jährigen Politikerin und Friedensaktivistin der Liberalen Partei für... weiter

Gewalt gegen Vertriebene in Kolumbien

Kolumbien: Tödliche Gewalt gegen soziale Aktivisten dauert an
Debatte in Kolumbien nach Mord an Bauernaktivisten in der Region Urabá. Großgrundbesitzer schüchtern legitime Besitzer des Bodens ein
Bogotá. Die Gewalt gegen Landarbeiter in Kolumbien dauert auch unter der neuen Regierung von Präsident Manuela Santos in unverminderter Härte an. Vor einer Woche wurde der führende Bauernaktivist Hernando Pérez in der nordwestlichen Region Urabá ermordet. Pérez war Sprecher von 25... weiter

FARC-Anführer Briceño getötet

Bei Militäraktion getötet: FARC-Chef Jorge Briceño
Kolumbianischer Rebellenchef stirbt bei Militäraktion in Departement Meta. Senatorin Cordoba ruft Konfliktparteien zum Dialog auf
Bogotá.  Die kolumbianische Armee hat nach eigenen Angaben den militärischen Chef der Rebellenorganisation FARC getötet. Das berichten kolumbianische und internationale Medien unter Berufung auf Informationen der Streitkräfte des Landes. Jorge Briceño kam demnach bei einer... weiter

46 Tonnen Drogen beschlagnahmt

Venezuela legt Bericht zur Drogenbekämpfung vor. Transitland für Transporte aus Kolumbien
Caracas. Die venezolanischen Behörden beschlagnahmten 46.000 Kilogramm Drogen im laufenden Jahr 2010. Dies geht aus einem aktuellen Bericht des Nationalen Antidrogenbüros (ONA) hervor. Bei den sichergestellten illegalen Rauschmitteln handelt es sich fast ausschließlich um Marihuana... weiter