Nachrichten (Alle Länder, Umwelt)

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Bolivien: Volksbefragung zu Konflikt um Straßenbau

Mehrheit für Straßenbauprojekt im Gebiet TIPNIS zeichnet sich ab. Gegner verweigern Befragung und kündigen weiteren Widerstand an
La Paz. In Bolivien beginnt die letzte Phase der Volksbefragung über den Bau einer Straße durch das "IndigeneTerritorium Nationalpark Isiboro Sécure", TIPNIS. Bis Ende August entscheiden über 5.500 Indigene in 69 Dörfern über das Infrastrukturprojekt durch ihre Gebiete. "Der... weiter

Gesundheitstribunal verurteilt Goldcorp

Symbolisches Gericht behandelt Folgen des Bergbaus in Mexiko, Guatemala und Honduras. Unternehmen weist Anklagen zurück
San Miguel Ixtahuacán, Guatemala. Dutzende Menschen haben im guatemaltekischen San Miguel Ixtahuacán bei einem "Gesundheitstribunal der Völker" die Folgen des internationalen Bergbaus in der Region angeklagt. Bei der Veranstaltung in der Nähe der Abbaustätte Marlin, der größten... weiter

Widerstand gegen Uranabbau in Nordostbrasilien

"Gegen Uran- und Phosphatabbau"
Anwohner protestieren gegen geplante Uranmine im Bundesstaat Ceará. Folgen für Gesundheit und Landwirtschaft befürchtet
Fortaleza, Brasilien. Im nordostbrasilanischen Bundesstaat Ceará regt sich erster Widerstand gegen den Uranabbau in der Region. Die Anwohnergemeinden einer geplanten Mine bei der Kleinstadt Santa Quitéria protestierten Mitte der Woche gegen die Förderung des radioaktiven Erzes in... weiter

Proteste gegen Staudammprojekt in Amazonien

"Marsch der Frauen" in Rio de Janeiro
Staatliche Entwicklungsbank BNDES in Rio kurzzeitig besetzt. Proteste auch gegen die Firma Voith in Heidenheim und vor der Botschaft in Berlin
Rio de Janeiro/Berlin. Rund 10.000 Teilnehmerinnen des "Marschs der Frauen" (Marcha das Mulheres) haben Anfang der Woche vor der Zentrale  der brasilianischen Entwicklungsbank BNDES in Rio de Janeiro gegen die Kreditförderung für die umstrittenen Staudammbauten durch die Bank... weiter

Nachhaltigkeitskonferenz in Rio eröffnet

Demonstration anlässlich der Rio+20-Konferenz
Staats- und Regierungschefs einigen sich auf Abschlussdokument. Kritik und Proteste von Umweltschützern und NGOs
Rio de Janeiro. Begleitet von Protesten hat in Brasilien die UNO-Klimakonferenz Rio+20 begonnen. Am Mittwoch eröffnete UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon das internationale Treffen, bei dem Staats- und Regierungschefs aus über 100 Ländern Lösungen nachhaltiger Entwicklung diskutieren... weiter