Nachrichten (Alle Länder, Soziales)

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Guatemala: Vertreibungen im Schatten des Ausnahmezustands

Behörden verweigern Klärung strittiger Besitzverhältnisse. Amtsgericht ordnet Räumung zugunsten einer Palmölfirma an. Proteste in der Hauptstadt und landesweite Straßensperren
Chinebal, El Estor. 96 Familien der Gemeinde Palestina auf der Finca Chabiland sind von ihrem Land vertrieben worden. In der Region, auch im betroffenen Landkreis El Estor im Departamento Izabal, herrscht seit Ende Oktober der Ausnahmezustand. Am 16. November gegen Mittag... weiter

Großer Erfolg in Peru: Lokale Bevölkerung legt wichtige Kupfermine Antamina lahm

llegale Landaneignung und Nichteinhaltung sozialer Verantwortung Ursache für Proteste. Verluste für Unternehmen immens. CEO will Gespräche führen
Lima. Die größte peruanische Kupfermine Antamina soll nach einer Übereinkunft zwischen Demonstrierenden, Staat und Unternehmen den Betrieb wieder aufnehmen. Nachdem die Minenbetreiber am Sonntag als Reaktion auf die andauernden Proteste und Blockaden durch die lokale Bevölkerung... weiter

Eskalation bei landesweiten Protesten in Ecuador bleibt aus

Ausnahmezustand wegen Sicherheitslage Mittel zum Zweck für neoliberale Politik des Präsidenten? Einfrieren der Spritpreise für Protestierende auf zu hohem Niveau
Quito. Die von verschiedenen sozialen Organisationen angekündigten, mit Anspannung erwarteten Proteste gegen die neoliberale Politik der Regierung von Präsident Guillermo Lasso und die hohen Kraftstoffpreise in Ecuador haben zunächst nicht zu einer größeren Eskalation geführt. An... weiter

Gefährliche Pestizide: Welle an Neuzulassungen in Brasilien

Globaler Spitzenverbraucher: Etwa 2.300 Pestizide in Brasilien im Einsatz. Expertenberichte über Anstieg der Kindersterblichkeit in Gemeinden, die ihr Wasser aus Sojaanbaugebieten erhalten
Brasília. Bei einer öffentlichen Anhörung der Umweltkommission in Brasilien zu den Auswirkungen des Pestizideinsatzes haben renommierte Wissenschaftler:innen den zunehmenden Einsatz von Pestiziden kritisiert. Sie forderten zudem Unterstützung für alternative, umweltverträgliche... weiter

Panama, Costa Rica und die Dominikanische Republik beraten über Migrationskrise

Die Dreier-Allianz fordert umgehende Maßnahmen, um der Migrationskrise zu entgegnen
Immer mehr Menschen in Lateinamerika auf der Flucht – vor allem aus Haiti. Regierungen suchen regionale Lösung
Panama-Stadt. Die Präsidenten von Panama, Costa Rica und der Dominikanischen Republik sind am vergangenen Mittwoch in Panama-Stadt zusammengekommen, um über die aktuelle Migrationskrise zu sprechen. Ziel des Treffens war es, konkrete und nachhaltige Lösungen zu finden. Die drei... weiter