Nachrichten

Protest gegen Préval und UN-Truppe in Haiti

Protest vor dem Außenministerium in Port-au-Prince
Mehrere Demonstrationen in Hauptstadt Port-au-Prince. Teilnehmer wenden sich gegen Regierung und ausländische Armee
Port-au-Prince. In der haitianischen Hauptstadt Port-au-Prince ist am Donnerstag mindestens ein Mensch bei Zusammenstößen zwischen der Polizei und Demonstranten verletzt worden. Nach Angaben lokaler Medien fanden mehrere Protestveranstaltungen statt, die sich gegen die... weiter

Bolivien setzt Grundrecht auf Wasser durch

Haiti: Anstehen für sauberes Wasser
Mehrheit der UNO-Mitgliedsstaaten stimmt für Resolution aus dem südamerikanischen Land. Debatte um Millenniumsziele angeheizt
New York/La Paz. Eine deutliche Mehrheit der UNO-Mitgliedsstaaten hat die Versorgung mit Trinkwasser als ein grundsätzliches Menschenrecht anerkannt. 122 Staaten stimmen am Mittwochnachmittag (Ortszeit) für eine entsprechende Resolution der bolivianischen Regierung, deren... weiter

US-Gesetz gegen Einwanderer weiter in Kritik

Flugblatt für eine Protestaktion gegen das Gesetz SB1070
Trotz Entschärfung der Regelung in Arizona hält Protest an. Washington und lateinamerikanische Staaten gegen Vorstoß der Republikaner
Phoenix, Arizona. Wenige Stunden vor Inkrafttreten eines heftig umstrittenen Anti-Immigrationsgesetzes im US-Bundesstaat Arizona wurde die Regelung am Mittwoch durch ein Landesgericht in entscheidenden Punkten eingeschränkt. Das Gesetz SB1070 sollte Polizeibeamte dazu verpflichten... weiter

Bolivien plant eigenen Satelliten

Chinesischer Satellit Sinosat-4: So könnte der Trabant "Túpac Katari" aussehen
Trabant "Túpac Katari" soll ab dem Jahr 2013 Signale Senden. Kooperation mit China ist Teil der bolivianischen "Kommunikationsrevolution"
La Paz.Bolivien will seinen eigenen Satelliten im All haben. Hilfe hat das Andenland in Beijing gefunden. "Unser Wirtschaftsminister ist nach China abgereist, um die weitere Finanzierung für den Bau des Satelliten Túpac Katari sicherzustellen", erklärte jüngst Staatspräsident Evo... weiter

FRNP in Honduras koordiniert sich

Versammlung des Demokratiebündnisses FRNP
Bündnis der Demokratiebewegung gründet landesweite Koordination. Ziel bleibt eine verfassunggebende Versammlung
Tegucigalpa. Die Nationale Front des Volkswiderstandes (FNRP) in Honduras hat bei Ihrem Delegiertentreffen Mitte des Monats einen nationalen Koordinationsrat gewählt. Wie aus einer per E-Mail verbreiteten Erklärung der FNRP hervorgeht, bleibt das Ziel des Widerstandes die "... weiter

Chile: Keine Gnade für Mörder

Opfer der Pinochet-Diktatur
Erleichterung bei Diktatur-Opfern und Menschenrechtlern: Regierung Piñera lehnt Begnadigung von Verbrecher des Pinochet-Regimes ab
Santiago de Chile. Am Sonntag gab der chilenische Präsident Sebastián Piñera bekannt, dass er im Zuge der Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit Chiles Begnadigungen und Haftreduzierungen für Gefängnisinsassen bekanntgeben werde. Es werde jedoch jeder einzelne Fall... weiter

Weiter Spannungen durch Kolumbien-Krise

Klärt über Kriegsgefahr durch Kolumbien auf: Außenminister Nicolás Maduro
Venezuelas Staatschef warnt vor Konsequenzen bei Militäraktion Bogotás – im Land und auf internationaler Ebene
Caracas. Nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen Venezuelas mit dem Nachbarstaat Kolumbien bleibt die Lage angespannt. Unter Berufung auf Geheimdienstinformationen schloss Venezuelas Präsident Hugo Chávez am Sonntag die Gefahr einer militärischen Aktion der Nachbararmee... weiter

Besuch aus dem Kaukasus für Chávez und Ortega

Ehrengarde empfängt Präsidenten Bagapsch und Kokoity in Caracas
Präsidenten von Südossetien und Abchasien zu Besuch in Südamerika. Venezuela drängt auf Anerkennung in Amerika
Managua/Caracas. Die Präsidenten der georgischen Republiken Abchasien und Südossetien – Sergei Bagapsch und Eduard Kokoity – haben in Nicaragua und Venezuela in dieser Woche mehrere Verträge abgeschlossen, um die wirtschaftliche Kooperation zu vertiefen und die Anerkennung der... weiter

Südamerika besorgt über Kolumbien-Krise

UNASUR-Sitzung Ende 2008 (Archivbild)
Kritik an OAS hält an. Regionalorganisation UNASUR vermittelt. Weitere Hinweise auf kalkulierte Eskalation durch scheidende Uribe-Führung
Caracas. Die Union südamerikanischer Nationen (UNASUR) will ihre Vermittlungen im Konflikt zwischen Kolumbien und Venezuela verstärken. Der Generalsekretär der Regionalorganisation, Nestor Kirchner, kommt nach Informationen lokaler Medien an diesem Wochenende mit dem gewählten... weiter

Kältewelle in Südamerika

Südamerika leidet unter schwerer Kältewelle
Erdgas wird in den betroffenen Ländern knapp. Chronische Energieknappheit verschärft die Lage
Buenos Aires. Geschlossene Häfen und Flughäfen in Uruguay, Stromausfälle in Chile, verlängerte Winterferien in Paraguay, Gasknappheit in Argentinien – die anhaltende Kältewelle in Südamerika hat auch die Wirtschaft in Südamerika fest im Griff. Besonders in Argentinien stellt der... weiter

2000 Leichen im Süden Kolumbiens

Massengrab in La Macarena
Öffentliche Anhörung in La Macarena zu mutmaßlichem Massenmord der Armee. Staatsanwaltschaft zurückhaltend
Bogota. Rund 200 Kilometer südlich von Bogotá im Gemeindebezirk La Macarena liegen die Reste von 2000 Menschen verscharrt. Das bestätigt nach Angaben des Senators Iván Cepeda vom Donnerstag der Bericht einer staatlichen Aufsichtsbehörde. Am selben Tag fand in La Macarena eine... weiter

Kritik an Krisenmanagement der OAS

Ecuadors Außenminister Ricardo Patiño (re.) mit Präsident Correa bei Amtsantritt
Ecuador erhebt schwere Vorwürfe gegen OAS-Generalsekretär Insulza wegen Krise zwischen Venezuela und Kolumbien. UNASUR will vermitteln
Caracas/Bogota/Quito. Die Krise zwischen Venezuela und Kolumbien wächst sich nach dem Abbruch der diplomatischen Beziehungen durch Caracas auch zu einem regionalen Konflikt aus. So übte Ecuadors Regierung, die derzeit den die Leitung der Union Südamerikanischer Nationen innehat,... weiter

Menschenrechte in Peru unbeliebt

Mit Menschenrechten auf Kriegsfuß: Premierminister Javier Velásquez
Entschädigung für Staatsverbrechen: Lima geht auf Distanz zum Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof
Lima. Perus Regierung will sich nicht mehr dem Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte (CIDH) unterwerfen. "Ich überlege, weshalb wir uns nicht von der Rechtssprechung des (CIDH) in Fragen des Terrorismus trennen", sagte Premierminister Javier Velásquez unlängst auf... weiter

Venezuela bricht Kontakt zu Kolumbien ab

Beziehungen zu Kolumbien abgebrochen: Hugo Chávez
Diplomatischer Konflikt eskaliert: Botschafter abgezogen, venezolanische Truppen mobilisiert. Protest vor OAS, Sondersitzung von UNASUR
Caracas. Die venezolanische Regierung hat am heutigen Donnerstagnachmittag (Ortszeit) alle Beziehungen zum Nachbarland Kolumbien abgebrochen. Die linksgerichtete Staatsführung reagierte damit auf zunehmende Vorwürfe Kolumbiens, bis zu 1500 Rebellen der Guerillaorganisationen FARC... weiter

Erneuter Streit um Globovisión

Das Logo von Globovisión
Chávez: Regierung könnte 45,8 Prozent der Aktien des oppositionellen Senders übernehmen. Disput zwischen Regierung und TV-Kanal um Auswirkungen
Caracas. Die venezolanische Regierung könnte beinahe die Hälfte der Aktien des oppositionellen Fernsehsenders Globovisión übernehmen. Dies erklärte am Dienstag der Präsident des südamerikanischen Landes, Hugo Chávez. Die Regierung sieht mit dem Aktienerwerb das Recht verbunden, ein... weiter