Nachrichten

Haft für Argentiniens Expräsidenten

Haft für Argentiniens Expräsidenten
Letzter Regimechef der argentinischen Militärdiktatur verurteilt. Reynaldo Bignone muss 25 Jahre in Haft
Buenos Aires. Am Dienstag wurde Reynaldo Bignone, der letzte De-facto-Präsident der argentinischen Militärdiktatur (1976-1983) in Buenos Aires zu einer 25-jährigen Haftstrafe verurteilt. Im ersten von insgesamt drei gegen ihn laufenden Verfahren, ging es jedoch nicht um seine... weiter

Planet Erde oder Tod

Planet Erde oder Tod
Boliviens Präsident Evo Morales mahnt auf Klimagipfel ein Umdenken an: "Die Menschheit steht am Scheideweg"
Cochabamba. Der Hauptfeind der Mutter Erde ist der Kapitalismus, so die Kernaussage der Rede, mit der Boliviens Präsident Evo Morales am Dienstag den Weltklimagipfel in Cochabamba eröffnet hat. Um die Menschheit zu retten, müsse ein neuer Weg beschritten werden, der das... weiter

Für die Rechte von Mensch und Natur

Für die Rechte von Mensch und Natur
Botschaft von Eduardo Galeano an den Klimagipfel in Cochabamba
Montevideo/Cochabamba. Auch wenn ich nicht bei Euch sein kann, möchte ich doch auf irgendeine Weise Euer Treffen als Treffen meiner Leute begleiten. Um da zu sein ohne dabei zu sein, sende ich Euch also diese Worte. Ich möchte Euch sagen, dass hoffentlich alles Mögliche getan... weiter

Links zum Klimagipfel in Bolivien

Links zum Klimagipfel in Bolivien
Medienkonzerne berichten über angebliche Skandaläußerungen von Evo Morales. Bei uns stehen die Inhalte über den Debatten
Cochabamba. Im bolivianischen Cochabamba läuft der internationale Gipfel "über Klimawandel und die Rechte der Mutter Erde" auf Hochtouren. Die internationale Konferenz wurde nach dem Scheitern der Verhandlungen beim UNO-Treffen zu dem Thema in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen... weiter

Patt im Papierstreit zwischen Uruguay und Argentinien

Patt im Papierstreit zwischen Uruguay und Argentinien
Internationaler Gerichtshof in Den Haag kommt zu salomonischem Urteil im Konflikt um Papierfabriken
Montevideo. Der seit fünf Jahren schwelende Konflikt zwischen Argentinien und Uruguay um die auf der uruguayischen Seite des Grenzflusses Uruguay installierte Zellulosefabrik der finnischen Firma Botnia steht vor einer Lösung. Am gestrigen Dienstag gab der Internationale... weiter

ALBA-Länder für Souveränität und Sozialismus

ALBA-Länder für Souveränität und Sozialismus
IX. Gipfel des Bündnisses: Das "Manifest von Caracas" legt mittelfristige politische Ziele des Integrationsprozesses fest
Caracas. Die Länder der Bolivarischen Allianz für Amerika (ALBA) haben nach Angaben der kubanischen Nachrichtenagentur Prensa Latina am Dienstag bei einem Gipfel in Venezuela beschlossen, ihre Integration und Souveränität für die Wegbereitung hin zum Sozialismus zu festigen. Zum... weiter

Alternativer Klimagipfel beginnt in Bolivien

Alternativer Klimagipfel beginnt in Bolivien
19.000 Teilnehmer in Cochabamba. Soziale Bewegungen willkommen. Eröffnungsveranstaltung wegen großen Andrangs verlegt
Cochabamba. Mit einer Großveranstaltung im Stadion "Sebastián Ramírez" in Tiquipaya, rund zwölf Kilometer außerhalb der bolivianischen Stadt Cochabamba, beginnt am heutigen Dienstag der alternative Weltklimagipfel. Mit der internationalen Konferenz reagiert die sozialistische... weiter

Legitime Erben Simón Bolívars

Legitime Erben Simón Bolívars
Venezuela und Südamerika feiert die Befreiung von kolonialer Fremdherrschaft. Historiker betont aktuelle Entwicklung
Berlin/Caracas. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas haben unter reger Beteiligung von Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika und von Delegationen aus anderen Kontinenten die Feierlichkeiten zum 200. Jahrestag der Unabhängigkeit begonnen. Neben einer Militärparade und... weiter

Feiern zu 200 Jahre Unabhängigkeit beginnen

Feiern zu 200 Jahre Unabhängigkeit beginnen
Treffen der ALBA-Staaten in Caracas. Starke Regenfälle behindern die Vorbereitungen
Caracas. Am morgigen Montag, den 19. April, beginnen in Venezuela die Feierlichkeiten zur Unabhängigkeit des amerikanischen Kontinents von Spanien und zum Ende des Kolonialismus. Vor 200 Jahren schlossen sich die städtische Oberschicht in Caracas und der lokale Klerus dem Kampf... weiter

Erneut Bauernaktivist in Venezuela ermordet

Soziale Bewegungen kritisieren Justiz
Caracas. Am 4. April wurde im Bundesstaat Barinas, im Süden von Venezuela, erneut ein Aktivist der Bauernbewegung ermordet. Wie die Sozialistische Bauernfront mitteilte, wurde José Salvador Rivero nach einem Treffen mit Bauern in der Gemeinde Rojas in der Nähe seines Wohnortes... weiter

Jüdisches Lateinamerika

Jüdisches Lateinamerika
Die ila widmet sich der jüdischen Kultur in Lateinamerika
Bonn. Die Zeitschrift der Informationsstelle Lateinamerika (ila) widmet sich in ihrer April-Ausgabe den jüdischen Einflüssen auf dem Subkontinent. Dass der Themenschwerpunkt sich gerade nicht auf den "Anti-Aspekt", den Antisemitismus, reduziert, wie laut Editorial zunächst geplant... weiter

Mobilisierung zu Alternativgipfel in Madrid

Mobilisierung zu Alternativgipfel in Madrid
Organisatoren des Treffens "Enlazando Alternativas" heben Bedeutung deutscher Organisationen hervor
Berlin. Die Organisatoren eines Alternativgipfels, der Mitte Mai parallel zum sechsten Treffen der Staats- und Regierungschefs aus Lateinamerika, der Karibik und Europa in der spanischen Hauptstadt Madrid stattfinden wird, hoffen auf eine starke Beteiligung aus Deutschland. Das... weiter

Bewaffnet gegen Gewerkschafter bei ThyssenKrupp

Bewaffnet gegen Gewerkschafter bei ThyssenKrupp
Neue Vorwürfe gegen Sicherheitskräfte des deutschen Stahlkonzerns in Brasilien. Arbeitervertreter mit Waffe bedroht
Rio de Janeiro. Ein hochrangiger Funktionär des brasilianischen Gewerkschaftsverbandes CUT erhebt schwere Vorwürfe gegen die Sicherheitskräfte des Stahlwerks TKCSA, das die deutsche Stahl-Aktiengesellschaft ThyssenKrupp AG seit 2006 an der Bucht von Sepetiba, rund 70 Kilometer... weiter

Aktueller Lateinamerika-Überblick aus Berlin

Aktueller Lateinamerika-Überblick aus Berlin
Lateinamerika-Nachrichten #430 analysieren nicht nur Chile
Berlin. Politischer Richtungswechsel gefolgt von einer Naturkatastrophe - Chile bot in den letzten Wochen genug Stoff für die Berichterstattung. In den aktuellen Lateinamerika-Nachtichten (LN) stellt das Land mit vier Beiträgen einen großen Anteil der Hintergründe und Analysen. Wie... weiter

Erneut Angriff auf Presse in Honduras

Erneut Angriff auf Presse in Honduras
Journalist flieht vor Attacken außer Landes. Situation für Presse weiter verschlechtert
Tegucigalpa. Auf den Medienberichterstatter José Alemán ist auf offener Straße ein Mordanschlag verübt worden. Alemán, der für Radio América und die Zeitung Tiempo tätig war, verließ daraufhin das Land, da er keine andere Möglichkeit sah, sein Leben zu retten. Wie bereits am 30.... weiter