Nachrichten

Wüstensturm im Urwald

Neue Erkenntnisse: USA waren an Überfall Kolumbiens auf Ecuador beteiligt. Gleiche Bomben wie 1991 gegen Irak verwendet. Quito kündigt Konsequenzen an
Quito. Die kolumbianische Armee hat bei ihrem Angriff auf ein Lager der Revolutionären Streitkräfte Kolum­biens (FARC) in Ecuador Anfang des Monats Unterstützung aus den USA erhalten. Washington stellte Geheimdienstinformationen zur Verfügung, US-Militärs waren womöglich sogar... weiter

Mehr Hilfe für Menschen mit Behinderung

Mehr Hilfe für Menschen mit Behinderung
Venezuela: Neue Mission soll Rechte von Betroffenen stärken
Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat am vergangenen Samstag offiziell ein neues Sozialprogramm zur speziellen Gesundheitsversorgung von Menschen mit Behinderung eingeweiht. Hauptaufgabe der neuen "Mission" ist zunächst eine Bestandsaufnahme der genauen Zahl von Einwohnern... weiter

OAS gegen kolumbianisches Vorgehen

OAS gegen kolumbianisches Vorgehen
Organisation Amerikanischer Staaten stellt sich gegen Militärschlag in Ecuador vom 1. März
Washington. Nach 14 Stunden intensiver Debatte hat das Außenministertreffen der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) am vergangenen Dienstag eine Resolution angenommen, welche die Erklärung des XX. Gipfeltreffens der so genannten Rio-Gruppe von Beginn des Monats bestätigt: Das... weiter

Gericht bestätigt Souveränität

US-Energiekonzern unterliegt gegen Venezuela im Streit um Verstaatlichung. Weitere Verfahren offen
London. Venezuelas Botschafter in London, Samuel Moncada, kommentierte die Entscheidung des Obersten Gerichtshofes von Großbritannien am Mittwoch nachmittag (Ortszeit) mit einem einzigen Wort. "Exzellent" sei der Ausgang des Verfahrens zwischen seinem Land und dem US-amerikanischen... weiter

In Krawallstimmung

Boliviens Rechte ruft zu "zivilem Ungehorsam" gegen die MAS-Regierung auf
La Paz. In Bolivien haben sich mehrere oppositionelle Gouverneure auf eine Politik des "demokratischen Widerstandes" gegen die Staatsführung des südamerikanischen Landes geeinigt. Die Regierungen von fünf der insgesamt neun Departements wollen so ihr Vorgehen gegen die regierende... weiter

"Mission 13. April" - Mobilsierung der Basis

"Mission 13. April" - Mobilsierung der Basis
Venezuelas Präsident Hugo Chávez kündigt die verstärkte Förderung der kommunalen Selbstverwaltung an
Caracas. In Venezuela soll die kommunale Selbstverwaltung zukünftig besser organisiert werden. Präsident Hugo Chávez kündigte am Sonntag in seiner wöchentlichen Sendung "Aló. Presidente" ein neues Sozialprogramm mit dem Ziel an, die landesweite Koordination der bestehenden... weiter

Amok gegen Caracas

Amok gegen Caracas
Rechte US-Senatoren wollen Venezuela auf die Liste terroristischer Staaten setzen
Washington. Wenige Monate vor Ende der Amtszeit von George W. Bush haben ultrarechte Republikaner in den USA eine neue, verzweifelte Offensive gegen die Regierung von Hugo Chávez gestartet. 21 Kongressmitglieder aus der Regierungspartei riefen dazu auf, Venezuela auf die Liste so... weiter

Ecuador beendet Beziehungen zu Kolumbien

Präsident Correa klagt Medienkampagne gegen seine Regierung an
Quito. Ecuadors Präsident Rafael Correa beendete am Samstag (15.3.2008) die Beziehungen zu Kolumbien. Der Konflikt zwischen Ecuador und Kolumbien ist in ein neues Stadium eingetreten: Am Samstag beendete der ecuadorianische Präsident Rafael Correa die diplomatischen Beziehungen zum... weiter

Venezuela will Euros

Caracas lässt sich künftig einen Teil seiner Erdöllieferungen in Euro statt in Dollar bezahlen
Caracas. Lieber Euro statt US-Dollar. So lautet die neue Devise des staatlichen venezolanischen Ölkonzerns PDVSA. Angesichts der rapide fallenden US-Währung gab Energieminister Rafael Ramírez am Freitag (14.3.2008) bekannt, dass künftig Terminkontrakte, Ölprodukte und Spotverkäufe... weiter

Blamage ohne Grenzen

Blamage ohne Grenzen
Politische Manipulation: UN-Kulturorganisation UNESCO zog sich von Protestaktion einer französischen Reporterorganisation gegen Internetzensur zurück
Paris. Die Demonstrationen waren weltweit geplant. Parallel sollten von Mittwoch- bis Donnerstagnachmittag in Peking, Pjöngjang, Rangoon, Havanna und anderen Städten Menschen für Meinungsfreiheit auf die Straße gehen. Aufgerufen zu der Aktion hatte die Presseorganisation "Reporter... weiter

Zurück in den Kampf

Zurück in den Kampf
Soziale Bewegungen in Mexiko: Aktivisten gegen Großflughafen nahe Mexiko-Stadt nach 22 Monaten aus der Haft entlassen
Mexiko-Stadt. Nach einem Jahr und zehn Monaten Haft sind mehrere Aktivisten gegen den Bau eines Großflughafens in Mexiko freigelassen worden. César del Valle Ramírez, Georgina Edith Rosales Gutiérrez und Rufino González Rojas konnten bereits am Samstag das Gefängnis Molino de... weiter

Boliviens Rechte gegen Rechtsstaat

Nationales Wahlgericht verschiebt Referenden. Oppositionell regierte Landesteile widersetzen sich Richterspruch
La Paz. Die Opposition gegen die sozialistische Regierung von Evo Morales kommt mit den rechtsstaatlichen Institutionen des südamerikanischen Landes immer offener in Konflikt. Obwohl das Oberste Wahlgericht (CNE) am vergangenen Freitag mehrere für Anfang Mai geplante Referenden... weiter

Revolutionäre Reformisten

Vorstand der Vereinten Sozialistischen Partei Venezuelas gewählt. Gemäßigte Kräfte dominieren
Caracas. Geht es um die neu entstehende Vereinte Sozialistische Partei Venezuelas (PSUV), herrschen Superlative vor. Die PSUV soll die größte politische Gruppierung Lateinamerikas werden. Sie hat die meisten Basisgruppen - insgesamt knapp 15000. Der Gründungsprozess dauert... weiter

"Präzedenzfall der Solidarität"

"Präzedenzfall der Solidarität"
Bilanz der Staatskrise in Südamerika: Venezolanischer Parlamentsabgeordneter Darío Vivas im Gespräch mit amerika21.de
Caracas. Wenige Tage nach dem Ende der Krise zwischen Kolumbien, Venezuela und Ecuador ziehen die Beteiligten auf allen Seiten Bilanz. Zu dem schweren Zerwürfnis zwischen den südamerikanischen Staaten war es gekommen, nachdem die kolumbianische Armee Anfang des Monats ein Lager der... weiter

Ein Hardliner beugt sich

Ein Kommentar zur notwendigen Regionalisierung des Friedens in Südamerika. Von Gerhard Dilger (taz)
Santo Domingo. Die Beilegung der Krise zwischen Kolumbien und seinen Nachbarn Ecuador, Venezuela und Nicaragua ist ein Triumph der Diplomatie und des Völkerrechts. Auf dem Gipfel der Rio-Gruppe in Santo Domingo wurde Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe ein wichtiges Versprechen... weiter