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Meta-Nachrichten belegen Nachteile für Lula in Brasilien

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Lula bei dem offiziellen Start seiner Kampagne im August 2026
Lula bei dem offiziellen Start seiner Kampagne im August 2026

Brasília. Im Vorfeld der Stichwahl um das Präsidentenamt in Brasilien sind neue Details über eine mögliche Benachteiligung von Präsident Luiz Inácio "Lula" da Silva (PT) durch den US-Konzern Meta bekannt geworden. Nach Recherchen der Zeitung Folha de S.Paulo bestätigten interne Nachrichten von Meta-Mitarbeitern, dass Lulas Wahlkampagne bei der Verbreitung von Inhalten auf Instagram eingeschränkt wurde.

Aus den internen Nachrichten geht demnach hervor, dass Lulas Möglichkeiten zur bezahlten Verbreitung von Beiträgen eingeschränkt waren, während die Plattformen Inhalte seines Gegenkandidaten Flávio Bolsonaro (PL) algorithmisch empfahlen. Meta erklärte, technische Fehler hätten die Probleme verursacht und unterschiedliche Konten und Werbekunden betroffen. Eine politische Bevorzugung bestreitet der Konzern weiterhin (amerika21 berichtete).  

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Unterdessen steht auch der Fernsehsender Rede Globo erneut in der Kritik. Am vergangenen Freitag traf sich Flávio Bolsonaro wenige Stunden vor seinem Interview beim Sender mit João Roberto Marinho, dem Präsidenten des Medienkonzerns Grupo Globo, und Paulo Tonet, dem Vizepräsidenten für institutionelle Beziehungen, zu einem Mittagessen.  

Lula, der am Vortag ebenfalls bei Globo interviewt worden war, hatte zuvor kein entsprechendes Treffen mit der Senderführung. Aus seinem Lager kam Kritik an dem Treffen. Globo erklärte, es habe sich um einen institutionellen Besuch ohne Beteiligung der journalistischen Leitung gehandelt. Die Kampagne Lulas habe ein solches Treffen nicht angefragt.