Nach den erneuten Drohungen des US-Präsidenten Donald Trump auf Fox News, er wolle nun die Drogenkartelle in Mexiko militärisch bekämpfen, hat Mexikos Präsidentin Claudia Sheinbaum den Außenminister Juan Ramón de la Fuente angewiesen, Kontakt zum US-Außenminister Marco Rubio aufzunehmen. Auf einer Pressekonferenz in Acapulco am Freitag betonte Sheinbaum einmal mehr die bilaterale Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich. "Wir wollen uns kein anderes Szenario vorstellen, sondern eine engere Zusammenarbeit im Rahmen der Verteidigung der Souveränität."
Während Sheinbaum auch den militärischen Angriff der USA in Venezuela klar ablehnte (amerika21 berichtete), haben die rechten mexikanischen Oppositionsparteien PAN und PRI sich von der Präsidentin distanziert und liebäugeln auch mit einer Intervention des übermächtigen Nachbarn. Einzig die Partei Movimiento Ciudadano (MC) verurteilte die "illegale Intervention" der Vereinigten Staaten in Venezuela: "Mexiko würde so etwas in seinem Territorium nie akzeptieren", betonte die MC.
