Asunción. Paraguay steht heute still: Nach dem WM-Erfolg der Nationalmannschaft gegen Deutschland hat Präsident Santiago Peña den heutigen Dienstag per Dekret zum landesweiten Feiertag erklärt. Mit dem Einzug ins Achtelfinale feiert das ganze Land die "Albirroja". Zahlreiche Behörden und öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen oder arbeiten nur eingeschränkt.
Bereits in der Nacht nach dem Spiel strömten tausende Fans auf die Straßen von der Hauptstadt Asunción und vielen weiteren Städten des Landes. Fahnen, Autokorsos und spontane Feiern prägten das Bild bis in die frühen Morgenstunden. Die Regierung sprach von einem "historischen Moment für den paraguayischen Sport" und rief die Bevölkerung dazu auf, den Erfolg friedlich zu feiern.
Für viele Paraguayer ist der Einzug ins Achtelfinale einer der größten Erfolge der jüngeren Fußballgeschichte. Die Nationalmannschaft hatte sich im Elfmeterschießen gegen den Favoriten Deutschland durchgesetzt und trifft nun am 4. Juli im Achtelfinale auf den Sieger der Partie zwischen Frankreich und Schweden. Die Hoffnung auf ein weiteres Fußballmärchen ist im ganzen Land spürbar.

