Hans Weber

Neue Demonstrationen der Opposition in Ecuador

Gegner der Steuerreform lehnen Dialog mit der Regierung ab, regierungskritische indigene Organisationen und Arbeiterverbände nehmen Dialogangebot an
Quito. Am Donnerstag sind tausende Regierungsgegner in Guayaquil und Quito erneut auf die Straßen gegangen. Nachdem Präsident Rafael Correa vor drei Wochen einen Gesetzentwurf zur Reform der Steuerpolitik beim Kongress eingereicht hatte, startete eine Protestwelle. Zu den... weiter

Mordwelle gegen Indigene in Kolumbien

Eskalation der Gewalt seit Beginn der Landbesetzungen im Dezember. Täter bewegen sich trotz starker Militarisierung im Südwesten des Landes frei
Popayán, Cauca. Die Nasa-Indigenen im Departamento Cauca sind wegen einer Welle von Morden und Todesdrohungen gegen Mitglieder ihrer Gemeinden alarmiert. Seit Anfang dieses Jahres wurden 15 Nasas getötet. 13 von ihnen waren zuvor von Unbekannten verschleppt und Tage später mit... weiter

Frente Amplio gewinnt Wahlen in Montevideo

Montevideo. In Uruguay hat das regierende Mitte-Links-Bündnis Frente Amplio (FA) am vergangenen Sonntag die Gouverneurswahlen in der am dichtesten besiedelten Provinz Montevideo gewonnen, wo circa die Hälfte der 3,4 Millionen Einwohner Uruguays lebt. Das Bündnis gewinnt zum... weiter

Hungerstreik bei Coca-Cola in Kolumbien

Die Firma stellt Kriminelle und Familienangehörige von Paramilitärs ein. Proteste und Eintritt in die Gewerkschaft werden heftig unterdrückt
Bogotá. Fünf Arbeiter von Coca-Cola und Angehörige der Lebensmittelgewerkschaft Sinaltrainal sind diese Woche in den Hungerstreik getreten. Sie fordern die Beteiligung der Regierung an der Lösungsfindung in Bezug auf die Beschwerden der Coca-Cola-Belegschaft zu der... weiter

Adenauer-Stiftung hilft Rechtspopulisten aus Kolumbien

Vertreter von Centro Democrático in Berlin und Brüssel. Nazi-Vergleiche gegen Präsident Santos. Kritische Bewertung von SPD und Linken sowie aus Kolumbien
Berlin. Abgeordnete der rechtspopulistischen Partei Centro Democrático (Demokratisches Zentrum, CD) aus Kolumbien haben in Berlin und Brüssel den laufenden Friedensprozess mit den Rebellen der FARC kritisiert. Zugleich beschuldigten sie den amtierenden Präsidenten Juan Manuel... weiter

Neuer Regierungsplan in Kolumbien passt nicht zum Friedensdialog

Bergbau und Erdölförderung sollen gestärkt werden. Verschärfung der Landkonzentration befürchtet. Regierung fordert Sonderbefugnisse für die Exekutive
Bogotá. Der unlängst veröffentlichte Entwicklungsplan der Regierung von Präsident Juan Manuel Santos für die Periode 2014-2018, "Alle für ein neues Land", ist auf starke Ablehnung gestoßen. Kritiker bemängeln, die geplante Politik verschärfe soziale Konflikte und... weiter