Hans Weber

Flüchtlingslager zum Schutz vor Paramilitärs in Kolumbien errichtet

Hunderte Familien auf der Flucht vor dem Terror paramilitärischer Banden. Lager in Eigeninitiative aufgebaut. Keinerlei Hilfe von staatlicher Seite
Medellín. In Kolumbien haben rund 1.500 Menschen gegen die Verfolgung durch paramilitärische Banden demonstriert und ein humanitäres Flüchtlingslager errichtet. Das Lager im Landkreis El Bagre in der westlichen Region Bajo Cauca beherbergt momentan 200 Flüchtlinge. Seit November... weiter

Zweimonatiger Studentenstreik in Kolumbien beendet

Studierende fordern Demokratisierung der Universidad Distrital. Vorwürfe gegen den Hochschulrat wegen Korruption. Tod eines Studenten ungeklärt
Bogotá. In Kolumbiens Hauptstadt Bogotá haben Studierende und Dozenten der Uiversität Distrital einen mehrere Monate währenden Bildungsstreik beendet. Die Protestteilnehmer hatten seit Ende April Universitätsgebäude besetzt, nachdem der Hochschulrat (CSU) Studierenden und... weiter

Zehn Tage landesweiter Streik in Kolumbien

Proteste weiten sich aus. Erste Verhandlungen ohne Ergebnis. Organisationen des Streiks beklagen Missachtung des Rechts auf Protest. Drei Tote durch Polizeigewalt
Bogotá. Auch nach nunmehr zehn Tagen wird der landesweite Streik in Kolumbien mit unverminderter Intensität weitergeführt. Nach wie vor befinden sich nach Angaben der beteiligten Organisationen über 100.000 Menschen auf den Straßen, um ihren Forderungen nach Einhaltung der... weiter

Ultrarechte in Kolumbien machen mobil

Drangsalierung der Bevölkerung dauert nach "Streik" der Paramilitärs an. Verbindung zwischen Mobilisierungen von Ex-Präsident Uribe und bewaffneter Aktion
Bogotá. In Kolumbien setzt sich auch in dieser Woche eine Einschüchterungskampagne rechtsgerichteter Paramilitärs fort. Nachdem die paramilitärische Bande "Gaitán-Selbstverteidigungsgruppen Kolumbiens" (AGC) einen zweitägigen bewaffneten Streik in Teilen von acht Departamentos... weiter

Mitstreiter von Berta Cáceres in Honduras ermordet

Gewaltsame Räumung von 150 Familien vor dem Mord. Mehr Gewalt vor Protestzug. Investoren ziehen sich aus Staudammprojekt zurück
Tegucigalpa. In Honduras ist ein weiteres Mitglied der Indigenen-Organisation COPINH ermordet worden – nur zwölf Tage nach dem gewaltsamen Tod der Vorsitzenden der Organisation, Berta Cáceres. Nelson García wurde am Dienstag im Landkreis Río Lindo im Departamento Cortés ermordet.... weiter

Paramilitärs morden wieder in ganz Kolumbien

Gewalt durch rechte Banden steigt in strategischen Zonen rasch an. Räumung der Bergbaugebiete soll Ziel sein. Staatliche Kräfte bleiben untätig
Bogotá. Basisorganisationen aus sechs Departamentos und aus der Hauptstadt von Kolumbien, Bogotá, haben in den letzten Wochen über 80 mutmaßlich politische Morde gemeldet. In die meisten betroffenen Gebiete waren im Laufe der letzten sechs Monate Paramilitärs massiver als zuvor... weiter