Katharina Hempfing

Kolumbien: Erdbeben verschärft strukturelle Verarmung im Pazifik

Vor dem Beben fehlten Strom und Netz. Danach blieben viele Schäden ungezählt. Indigene Gemeinden fordern mehr Aufmerksamkeit
Quibdó. Ein Erdbeben der Stärke 7,4 hat am 10. August das kolumbianische Departamento Chocó besonders hart getroffen. 29 der 31 Gemeinden weisen Schäden auf, mehr als 45.000 Menschen sind betroffen. Wie arm die Region schon vor dem Beben war, zeigen die Zahlen des Statistikamts... weiter

UN deckt Finanzierung von Repression und Spionage in Nicaragua auf

UN-Expertengruppe legt vierten Bericht in Genf vor. Netzwerk verfolge Exilierte über mehrere Länder. Außenminister Jaentschke Whitaker als Schlüsselfigur genannt
Managua. UN-Menschenrechtsexpert:innen werfen der Regierung von Daniel Ortega und Rosario Murillo in Nicaragua vor, staatliche Gelder zur Finanzierung politischer Repression zu verwenden. Das dokumentiert die Gruppe von Menschenrechtsexpert:innen der Vereinten Nationen über... weiter

FIFA-WM 2026 in Mexiko verschärft Konflikte um Wohnen und Wasser

In Mexiko-Stadt wandern viele Wohnungen in kurzfristige Vermietung. Anwohnende protestieren gegen Massentourismus und knappen Wasserzugang
Mexiko-Stadt. In der mexikanischen Haupstadt werden im Zuge der Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2026, die Mexiko gemeinsam mit den USA und Kanada ausrichtet, alle 48 Stunden drei Wohnungen dem regulären Mietmarkt entzogen. Das berichtet das unabhängige Medium... weiter