Caracas. Die venezolanische Regierung hat den Ende Juli vom US-Außenministerium veröffentlichten Terrorismusbericht 2011 entschieden zurückgewiesen. Die Angaben zur Terrorismusbekämpfung anderer Länder seien nicht verifizierbar und hätten daher keine Geltung, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur AVN Regierungssprecher.
In der Mitteilung des venezolanischen Außenministeriums hieß es, die Veröffentlichung des Berichts sei ein politisches Instrument, um andere Länder und ihre politische Ausrichtung zu diskreditieren. Dies sei vor allem für Nationen bedauerlich, die tatsächlich aktiv an der Bekämpfung des internationalen Terrorismus mitwirkten.
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Tatsächlich seien es die Vereinigten Staaten, die eine scheinheilige Anti-Terrorismus-Politik betrieben, hieß es aus Caracas. Demnach habe die venezolanische Vertretung der Vereinten Nationen die USA wiederholt für die Inschutznahme international anerkannter Terroristen wie Luis Posada Carriles und Raúl Díaz Peña kritisiert. Venezuela warte immer noch auf deren Auslieferung.
Auch Kubas Regierung lehnte den jährlichen Bericht der USA entschieden ab. Washington habe "nicht die geringste Autorität, um über Kuba zu urteilen", hieß es in Havanna.

