Nachrichten (Peru)

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Lateinamerika: Pride-Demonstrationen kritisieren Rainbow-Washing

Große Märsche und bunte Feste auf dem Kontinent. Beispiele aus Kolumbien, Peru und Mexiko. Kritik an Kommerzialisierung und Instrumentalisierung
Lima/Bogotá/Mexiko-Stadt. In zahlreichen Städten Lateinamerikas sind am Wochenende zehntausende Menschen auf die Straßen gegangen, um für die Rechte von LGBTIQ+-Personen zu demonstrieren. Der Pride-Monat fand seinen Höhepunkt in Großveranstaltungen in Städten wie Bogotá, Rio de... weiter

Ermordete Minenarbeiter in Peru: Regierung verhängt Ausgangssperre

Gewalt im Bergbausektor nimmt weiter zu. Maßnahmen der Regierung bleiben umstritten. Mutmaßlicher Drahtzieher flieht nach Kolumbien
Tayabamba. Die Leichen von dreizehn Minenarbeitern sind am vergangenen Sonntag in einer Mine in der Provinz Pataz im Nordwesten Perus gefunden worden. Die Behörden bestätigten den Tod der Männer, die in der Woche zuvor entführt worden waren. Der Zustand der Leichen erschwerte eine... weiter

Peru: Regierung Boluarte ruft Ausnahmezustand in Lima aus

Die Regierung reagiert auf die Verschlechterung der Sicherheitslage mit kurz- und langfristigen Maßnahmen. Verfassungsmäßige Rechte außer Kraft gesetzt. Aus Parlament und Zivilgesellschaft kommt Kritik
Lima. Nach dem Mord an dem Musiker Paul Flores hat die peruanische Regierung in Lima und der Nachbarstadt Callao am vergangenen Montag den Ausnahmezustand ausgerufen. Er soll 30 Tage gelten. Während dieser Zeit sind verfassungsmäßige Rechte außer Kraft gesetzt. Dazu zählen die... weiter

Erneute Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco in Peru

Indigene Organisationen fordern Entzug der Konzession. Lokale Bevölkerung prangert Verstoß gegen Menschenrechte und Umweltschäden an
Huancabamba/Ayabaca. In der Provinz Huancabamba, im Nordwesten Perus, hat es erneut friedliche Proteste gegen das Kupfer-Bergbauprojekt Río Blanco gegeben. Die beteiligten Bürgerinitiativen und lokalen Gemeinschaften Yanta und Segunda y Cajas befürchten Enteignungen durch die... weiter

Peru genehmigt die Einreise von bewaffnetem US-Militär für das Jahr 2025

Kongress erteilt Spielraum für "unvorhergesehene" Ereignisse. Sturz von Präsident Castillo 2021 läutete Verstärkung der US-Präsenz im Land ein
Lima. Die Regierung von Dina Boluarte hat per Erlass die Einreise von bewaffnetem Militärpersonal der USA in das Territorium des Landes für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2025 genehmigt. Eine Gruppe von 55 Soldaten soll mit den peruanischen Streitkräften und der... weiter