Nachrichten (Argentinien)

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Argentinien: Prozess gegen Ford wegen Verbrechen gegen die Menschheit

Ehemalige leitende Angestellte des Konzerns angeklagt. Erste Zeugenbefragung nach 16 Jahren Prozessvorbereitung. Berichte über Folter auf Werksgelände
San Martín, Argentinien. Vor dem Strafgericht von San Martín in der Provinz Buenos Aires hat das mündliche Verfahren im Prozess wegen Verbrechen gegen die Menschheit durch den US-amerikanischen Autohersteller Ford während der Militärdiktatur in Argentinien (1976-1983) begonnen. Als... weiter

G20-Finanzministertreffen in Argentinien, IWF-Chefin lobt Macri

Keine konkreten Ergebnisse im Handelsstreit mit USA oder bei Regulierung von Kryptowährungen. IWF zufrieden mit Strukturanpassungen Macris, OECD weniger
Buenos Aires. Im Vorlauf des Ende des Jahres stattfindenden G20-Gipfels in Argentinien sind in den vergangenen Tagen die Finanzminister und Notenbankenchefs der teilnehmenden Staaten in der Hauptstadt Buenos Aires zusammengekommen. Der argentinische Finanzminister, Nicolás Dujovne... weiter

Ex-Präsidentin Kirchner in Argentinien mit mehreren Verfahren konfrontiert

Trotz Senatssitz Ermittlungen gegen Cristina Kirchner. Bundesrichter mit zweifelhafter Vergangenheit beteiligt. Kampagne durch Regierung Macri befürchtet
Buenos Aires. Gegen die frühere argentinische Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner laufen derzeit drei Gerichtsverfahren parallel, die ihr verschiedene Vergehen während ihrer Regierungsjahre nachzuweisen versuchen. Somit schreitet die Justizoffensive gegen sie weiter... weiter

Frauen in Argentinien kämpfen für Recht auf legale Abtreibung

Siebter Ansatz für ein Gesetz zum Abbruch von Schwangerschaften seit der Wiedereinführung der Demokratie 1983. Regierung von Präsident Macri kritisch
Buenos Aires. In Argentinien spitzt sich die Debatte um das Recht legaler Schwangerschaftsabbrüche mit neuen Protesten zu. Vor wenigen Tagen fand vor dem Parlament in der Hauptstadt Buenos Aires ein sogenannter Pañuelazo statt – eine Demonstration, bei der sich tausende Frauen mit... weiter

Hunderttausende bei Demonstration gegen Regierung in Argentinien

Proteste gegen Wirtschaftspolitik, Sozialabbau, Entlassungen und Aushöhlung des Arbeiterschutzes. Gewerkschaften und soziale Organisationen rufen zur Einheit auf
Buenos Aires. Mehr als 200.000 Personen sind in der argentinischen Hauptstadt gegen die neoliberale Politik der Regierung unter Staatspräsident Mauricio Macri auf die Straße gegangen. Andere Schätzungen gehen von bis zu 400.000 Teilnehmern aus, während man auf Regierungsseite von... weiter

Einstellung von Sozialhilfe für Jugendliche mit Behinderung in Argentinien

Funktionäre sollen tausende Zahlungen prüfen und, wenn möglich, einstellen. Maßnahmen sind Teil einer neoliberalen Offensive. Neue Proteste im Land
Buenos Aires.Die erst vor einem halben Jahr in Argentinien neugegründete Nationale Agentur für körperliche Einschränkungen (Agencia Nacional de Discapacidad) hat nach Informationen des Portals nuestrasvoces ihre Mitarbeiter angewiesen, die Auszahlung von finanzieller... weiter

US-Außenminister reaktiviert Monroe-Doktrin in Lateinamerika

Gemeinsames Vorgehen gegen Venezuela Hauptthema bei Rundreise von Donald Trumps Chefdiplomat. Plädoyer für einen Militärputsch stößt auf Ablehnung
Buenos Aires/Bogotá. In verschiedenen lateinamerikanischen Ländern haben Äußerungen des US-Außenministers Rex Tillerson gegen die Regierung von Venezuela für Aufsehen gesorgt. Auf seiner Rundreise durch die rechtsregierten Staaten Mexiko, Argentinien, Peru, Kolumbien und... weiter

Neoliberaler Umbau in Argentinien sorgt für Spannungen

Macri Davos
Freihandel, Staatsabbau und Arbeitsreform als Eckpfeiler der Regierungspolitik. Gewerkschaften protestieren gegen Massenentlassungen
Buenos Aires. In Argentinien plant die Gewerkschaft der Transportarbeiter für 22. Februar erneut eine Großkundgebung gegen die Regierungspolitik von Präsident Mauricio Macri. Unterstützt wird der Aufruf von den Dachverbänden CGT und CTA sowie von sozialen Organisationen. Innerhalb... weiter

Protestmärsche für inhaftierte Aktivistin Sala in Argentinien

Auch nach zwei Jahren in Haft ist die Oppositionelle noch immer nicht frei. In ganz Argentinien kam es zu Solidaritätsbekundungen
Buenos Aires. In Argentinien ist für die indigene Aktivistin Milagro Sala unlängst das zweite Jahr in Untersuchungshaft zu Ende gegangen. In Buenos Aires fand zu diesem Anlass ein Protestmarsch statt, unterstützt von Kundgebungen in anderen Städten und im... weiter