Nachrichten (Nicaragua)

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Nicaragua: Menschenrechte, Drohkulissen und weitere Proteste

Regierung und CIDH vertreten gegensätzliche Perspektiven auf Proteste und Menschenrechtsverletzungen. USA drohen mit Sanktionen. Weiterer Dialog ungewiss
Managua. Bei der Aufarbeitung der Menschenrechtsverletzungen in Nicaragua infolge der gewaltsamen Proteste gegen die regierende Sandinistische Nationale Befreiungsfront (Frente Sandinista de Liberación Nacional, FSLN) zeichnet sich keine Einigung ab. Die Regierung hatte... weiter

Konfliktparteien in Nicaragua auf der Suche nach einem Mediator

Proteste beider Lager dauern an. Unklarheit über Opferzahl und Verantwortung, auch wegen Fake News. Kann Dialog wieder aufgenommen werden?
Managua. In der nicaraguanischen Hauptstadt Managua haben am Wochenende mehrere tausend Unterstützer der Regierung "für Frieden und Gerechtigkeit" protestiert und die Gewalt während oppositioneller Proteste der vergangenen Monate kritisiert. Die Demonstranten wiesen zugleich... weiter

Debatte um Nicaragua erfasst deutsche Solibewegung

Aufruf gegen Regierung von Präsident Daniel Ortega provoziert Gegenappell. Ist es die Aufgabe der Solidaritätsbewegung, den Sturz einer Regierung zu fordern?
Berlin. In der deutschen Lateinamerika-Solidaritätsbewegung ist es zu einer offenen Kontoverse um die Haltung zu den andauernden Protesten gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega in Nicaragua gekommen. Nachdem das in Wuppertal ansässige Informationsbüro Nicaragua einen... weiter

Rückkehr des IWF nach Lateinamerika stellt viele Länder auf harte Probe

Vorreiter neoliberaler Politik ist nach Jahren der Ablehnung wieder auf Vormarsch. Soziale Unruhen aufgrund der Sparpolitik führen bereits zu Protesten mit Toten
Buenos Aires et al. Die nun bekannt gewordene Absicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) in Buenos Aires wieder ein eigenes Büro zu eröffnen steht exemplarisch für den Aufschwung des IWF in Lateinamerika und damit verbunden Verletzte und Tote infolge sozialer Unruhen wie... weiter

Nicaragua begeht inmitten heftiger Proteste 39. Jahrestag der Revolution

Jubiläum bestimmt von Ausschreitungen. Gewalt forderte über 300 Opfer. Unterschiedliche Darstellung über Verantwortung für Eskalation
Managua. Nicaragua hat am gestrigen Donnerstag den 39. Jahrestag der sandinistischen Revolution im Jahr 1979 begangen. Überschattet wurde der Jahrestag von heftigen Protesten von Regierungsgegnern, in deren Verlauf in den vergangenen Wochen mehr als 300 Menschen ums Leben gekommen... weiter

Nicaragua: Wenig Hoffnung auf eine Lösung des Konflikts

Opposition und Sandinisten mobilisieren Anhänger auf die Straßen. Gewaltsame Zusammenstöße halten an. Regierung Ortega lehnt vorgezogene Wahlen ab
Managua. Während die Opposition, angeführt vom Unternehmerverband, für Ende der Woche zu großen Demonstrationen unter dem Motto "Gemeinsam sind wir ein Vulkan", zum Generalstreik und einem Fahrzeugkorso gegen die Regierung von Präsident Daniel Ortega aufgerufen hatte,... weiter

Aufrufe für Ende der Gewalt in Nicaragua

Appell aus dem Vatikan. Katholische Kirche nimmt Vermittlerrolle ein. Polizei fordert friedliche Proteste. Verantwortung für Tote und Verletzte umstritten
Managua. In Nicaragua hat die staatliche Wahrheitskommission am Freitag inmitten einer nach wie vor angespannten Situation dazu aufgerufen, den Dialog zwischen Regierung und Opposition fortzusetzen. In dem mittelamerikanischen Land war es in den vergangenen Wochen zu einem heftigen... weiter

Nicaragua: Gewalt, Dialog und internationale Beobachter

Erneut Tote bei Räumung von Barrikaden. Gespräche wieder aufgenommen. Interamerikanische Menschenrechtskommission übt scharfe Kritik an Regierung Ortega
Managua. Auf die Versuche eines Dialogs zwischen Regierung und Oppositionsgruppen mit ersten konstruktiven Schritten folgen in Nicaragua weitere Morde, Gewalt und Anschläge. Auch die Versuche, die sich widersprechenden Schilderungen über die tatsächlichen Hintergründe und Vorgänge... weiter

Nicaragua: Dialog sucht Ausweg aus Gewalt

Managua. Der Dialog zwischen der Regierung, protestierenden Studenten, Unternehmern und Vertretern der Zivilgesellschaft in Nicaragua ist unter Vermittlung der katholischen Bischofskonferenz wieder aufgenommen worden. 15 Tage war er wegen unüberbrückbarer Gegensätze ausgesetzt. In... weiter