Nachrichten (Politik, Umwelt)

Aktive Filter: Politik (zurücksetzen) und Umwelt (zurücksetzen)

Protest gegen Kanalbau in Nicaragua

Bis zu 5.000 Menschen haben in Managua an friedlichem Protest gegen geplanten Nicaragua-Kanal teilgenommen. Baubeginn Ende Dezember
Managua. Mehrere tausend Menschen sind am Mittwoch in Nicaraguas Hauptstadt Managua gegen den geplanten Bau des Interozeanischen Kanals auf die Straße gegangen. Sie protestierten anlässlich des Internationalen Tages der Menschenrechte vom 10. Dezember für ihr "Recht auf... weiter

Eklat um Bundestagsdelegation nach Ecuador

Regierung in Quito verweigert Parlamentariern Einreise. Umweltausschuss diskutiert Konsequenzen. Botschaft in Berlin kündigt Stellungnahme an
Berlin/Quito. Wenige Tage vor einer vom Umweltausschuss des Deutschen Bundestags geplanten Delegationsreise nach Ecuador hat die Regierung von Präsident Rafael Correa den deutschen Parlamentariern die Einreise kurzfristig verweigert. Die Bundestagsabgeordneten mehrerer Fraktionen... weiter

Bolivien schmiedet erstes Atomprogramm

IAEA berät den Andenstaat. Abkommen mit Argentinien unterzeichnet. Gespräche auch mit Russland und Frankreich. Erstes AKW soll 2025 ans Netz
La Paz/Santa Cruz. Die internationale Atomenergiebehörde IAEA hat den Vorsitzenden für Forschungsreaktoren, Pablo Adelfang, nach Bolivien entsandt, um mit Wissenschaftlern und Regierungsvertretern über notwendige Schritte für einen Einstieg in die zivile Nutzung der Atomenergie zu... weiter

Yasunídos verklagen Ecuador

Wahlbehörde soll Unterschriftensammlung fälschlich zurückgewiesen haben. Präsident Correa: "Yasunídos veranstalten Show gegen die Revolution"
Washington/Quito. Der Streit um den ecuadorianischen Nationalpark Yasuní geht in eine neue Runde. Das Bündnis Yasunídos hat bei der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (CIDH) in Washington eine Klage gegen den Staat Ecuador eingereicht. Die nationale Wahlbehörde (CNE... weiter

Neue deutsche Botschafterin in Honduras vorgestellt

Verhandlungen über neue Art der Kooperation. Kritik an deutscher Entwicklungszusammenarbeit
Tegucigalpa. In Honduras hat die neue deutsche Botschafterin Beatrix Christina Kania das Amt übernommen. Die Außenministerin des mittelamerikanischen Landes , Mireya Agüero, empfing die Diplomatin und nahm deren Beglaubigungsschreiben entgegen. Kania war zuvor unter anderem in... weiter

Wasserkrise in São Paulo verschärft sich

Wasserversorgung des Bundesstaates gefährdet. Gouverneur Alckmin spricht sich gegen Rationierung aus. PT-Opposition fordert politische Maßnahmen
São Paulo. Die Wasserkrise im brasilianischen Bundesstaat São Paulo spitzt sich zu Beginn des trockensten Monats des Jahres weiter zu. Laut der Wasserbehörde Sabesp blieben die Regenwerte auch im Juli, zum sechsten Mal in diesem Jahr, unter dem nötigen Mittelwert. Seit einigen... weiter

Parteien in Mexiko streiten über Energiereform

Linke Fraktionen fordern eine demokratische Debatte innerhalb und außerhalb des Parlaments. Fracking polarisiert dabei die Parteien
Mexiko-Stadt. Die von der mexikanischen Regierung unter Präsident Enrique Peña Nieto neu eingeführten Energiegesetze sorgen sowohl in der Bevölkerung als auch innerhalb der Politik weiter für Unruhe. Seit der Verabschiedung im vergangenen Dezember reißen die heftigen Proteste der... weiter

Proteste gegen "Monsanto-Gesetz" in Argentinien

Polizei geht gewaltsam gegen Demonstrierende vor. Parteiübergreifender Beschluss der Umweltnorm im Parlament
Córdoba. Bei der Parlamentsabstimmung über ein Umweltschutzgesetz der Provinz Córdoba ist es zu Zusammenstößen zwischen der Polizei und Umweltschützern gekommen. Laut Greenpeace Argentinien wurden 26 Personen bei den Protesten in der vergangenen Woche festgenommen und 20 verletzt.... weiter

Etappensieg für Chevron in den USA

New York. Der US-Ölkonzern Chevron hat einen Etappensieg im Streit um die Verschmutzungen in Ecuador errungen. US-Bundesrichter Lewis A. Kaplan aus New York bescheinigte, dass das Urteil aus Ecuador nicht rechtmäßig zustande gekommen sei. Er warf Anwälten aus den USA und Ecuador... weiter

Neues Megawasserkraftwerk in Guatemala geplant

Betroffene indigene Gemeinden beklagen mangelnde Transparenz und Befragung vor Baubeginn. Zehntausende von Staudammbau betroffen
Guatemala-Stadt. Die guatemaltekische Regierung hat den Bau eines weiteren Megawasserkraftwerkes angekündigt. Laut einer Studie der Pastoral Social Ixcán könnten bis zu 14.000 Bewohner in 58 Gemeinden direkt durch Überflutungen beim Bau des Staudamms betroffen... weiter