Quito. Ecuadors Präsident Rafael Correa hat am Dienstag angekündigt, ab Dezember eine Ausbeutung der Erdölreserven im Amazonasgebiet Yasuní-ITT in Betracht zu ziehen, sollte bis dahin nicht die erwartete Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für das ecuadorianische... weiter
Nachrichten (Politik, Umwelt)
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Belo Monte: Später wieder aufforsten?
Brasilia. Nach Erteilung der "partiellen Umweltlizenz" durch das Bundesumweltamt Ibama für das umstrittenen Megastaudammprojekt Belo Monte im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará wächst nicht nur bei Indigenen, Umweltschützern und sozialen Bewegungen der Unmut. Eine der... weiter
Eilverfügung gegen Umweltlizenz für Mega-Staudamm in Brasilien
Brasília. Die Bundesstaatsanwaltschaft im nordbrasilianischen Bundesstaat Pará hat am Donnerstag Abend (Ortszeit) eine Eilverfügung gegen die Umweltlizenz für den umstrittenen Mega-Staudamm Belo Monte vor Gericht eingereicht. Das brasilianische Umweltbundesamt IBAMA hatte mit... weiter
Chef des Umweltamts in Brasilien tritt wegen Staudamms zurück
Brasilia. Der Präsident des brasilianischen Umweltbundesamts IBAMA, Abelardo Bayma Azevedo, hat am Mittwoch um seinen Rücktritt gebeten. Dies berichtet die Online-Ausgabe der Tageszeitung Globo.
Demnach hätte Bayma Azevedo, der dem Umweltamt seit April vergangenen Jahres vorstand,... weiter
Erdrutsche in Rio fordern über 500 Tote
Medien sprechen von größter Umweltkatastrophe in der Geschichte Brasiliens. Kritik an führenden Politikern des Landes
Rio de Janeiro. Die durch mehr als siebzigstündigen andauernden Starkregen ausgelösten Erdrutsche in der Bergregion Rio de Janeiros haben nach neuesten Angaben des Zivilschutzes im Bundestaat Rio de Janeiro über 500 Todesopfer gefordert. Dies berichtet die Tageszeitung Globo in... weiter
Asbest könnte in Brasilien verboten werden
Brasilia. Ein von Gewerkschaften, Umwelt- und Verbraucherschützern in Brasilien seit Jahren gefordertes Verbot von Asbest könnte nach Ansicht der renommierten Universität Unicamp aus Campinas im Bundesstaat São Paulo problemlos umgesetzt werden. Dies geht aus einer vom Industrie-... weiter
Online-Protest gegen Staudamm Belo Monte
Wien. Der österreichisch-brasilianische Bischof Erwin Kräutler wurde mit dem Alternativen Nobelpreis für sein Engagement im brasilianischen Amazonasgebiet ausgezeichnet. Bischof Kräutler setzt sich unter anderem gegen den Bau des Staudamms "Belo Monte" am Rio Xingú ein. Hier soll... weiter
Unwetter in Venezuela: Chávez bittet um Sondervollmachten
Caracas. Venezuelas Präsident Hugo Chávez hat angesichts der schweren Unwetterkatastrophe in dem südamerikanischen Land in der Nacht zum Samstag angekündigt, die Nationalversammlung um Sondervollmachten zu bitten. Ein sogenanntes Bevollmächtigungsgesetz ermöglicht es dem... weiter
Kommunale Räte helfen Opfern der Unwetter
7.000 Familien allein in Venezuelas Hauptstadt evakuiert. Basisorganisationen leisten Hilfe. Regierung fördert Bau sicherer Wohnungen
Caracas. In der venezolanischen Hauptstadt Caracas mussten wegen der anhaltenden Regenfälle in den letzten Wochen mehr als 7.000 Familien in 110 Notunterkünften untergebracht werden. Die Häuser an den Hängen rund um das Stadtzentrum waren durch die Unwetter seit Anfang... weiter
Entwicklungsminister vor Südamerika-Reise
Delegation wird Bolivien, Peru und Kolumbien besuchen. Konflikte um Umweltschutzprojekt Ecuadors und Unterstützung für Bogotás Führung
Berlin. Der deutsche Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, wird vom 30. Oktober bis zum 7. November nach Südamerika reisen. Auf dem Programm stehen Besuche in Kolumbien, Peru und Bolivien. Die Südamerika-Reise des FDP-Politikers findet zu einem... weiter
Weiter Proteste gegen Yasuní-Boykott
Ablehnende Haltung der Bundesregierung sorgt für Unmut in Berlin und Quito. Präsident Correa sagt Deutschland-Besuch ab
Berlin. Die Proteste gegen den angedrohten Boykott des ecuadorianischen Umweltschutzprojektes Yasuní-ITT durch die deutsche Bundesregierung setzen sich fort. Während Oppositionsparteien den Druck auf die Bundesregierung erhöhen, sorgt die überraschende Änderung der deutschen... weiter
Yasuní-ITT: "Nun muss Berlin entscheiden"
Ecuador lässt sich von Absage an Umweltprojekt nicht beirren. Ministerin: "Haben alle Fragen des Entwicklungsministers Niebel beantwortet"
Berlin/Quito. Trotz des überraschenden Rückzugs der Bundesregierung aus dem internationalen Umweltprojekt Yasuní-ITT in Ecuador geht die Regierung des südamerikanischen Landes weiterhin von einer Beteiligung Berlins aus. Das sagte Ecuadors Ministerin für die Koordination des... weiter
Ecuador unterzeichnet ITT-Yasuni-Initiative
Quito. Nach jahrelangen Verhandlungen hat die Regierung Ecuadors mit der Organisation der Vereinten Nationen am Dienstag ein Abkommen über die so genannte ITT-Yasuni-Initiative geschlossen. Die Initiative sieht vor, ein ausgedehntes Ölvorkommen unter dem nordwestlichen Amazonas-... weiter
Venezuela hilft Ecuador
ALBA-Partner erhält drei Millionen Energiesparlampen. Quito will damit Strom-Rationierungen verringern
Quito. Eine Kommission zur Steigerung der Energieeffizient wird in Ecuador kurzfristig Millionen von Energiesparlampen verteilen, gab Präsident Rafael Correa am Samstag bekannt. Dies werde vor allem möglich durch die schnelle Unterstützung des Bündnispartners Venezuela. Caracas... weiter






