Nachrichten (Politik, Militär)

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Hilfe für Honduras-Putsch politisch gewollt

Botschafter der USA, Hugo Llorens, mit Präsident Zelaya
Wikileaks und Lateinamerika: US-Botschafter bezeichnete Putsch gegen Präsident Zelaya als illegal. Einschätzung traf in Washington auf taube Ohren
Tegucigalpa/Washington. Die US-Regierung hat das Putschregime in Honduras politisch und finanziell unterstützt, obwohl die Botschaft Washingtons in Tegucigalpa den Sturz von Präsident Manuel Zelaya am 28. Juni 2009 eindeutig als illegal bezeichnete und die zentralen Argumente der... weiter

Morales greift Washington in OAS an

Morales am Rednerpult bei der OAS-Tagung
Kritische Rede des bolivianischen Präsidenten im Beisein von US-Verteidigungsminister Gates. Generalsekretär Insulza lobt Bolivien
Santa Cruz. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat die USA beschuldigt, den versuchten Staatsstreich in Venezuela 2002 und den Putsch in Honduras 2009 unterstützt zu haben. Auch habe Washington die Umsturzversuche in Bolivien 2008 und Ecuador 2010 maßgeblich unterstützt, sagte... weiter

Grenzstreit um San Juan beschäftigt Den Haag

Ehemals spanisches Fort am Río San Juan
Costa Rica und Nicaragua ziehen vor den Internationalen Gerichtshof. Nicaragua betont Recht auf Kanalbau
Managua/San José. Der Grenzkonflikt um den Flusslauf und die Nutzungsrechte des Río San Juan sollen nach Willen der Konfliktparteien Costa Rica und Nicaragua erneut vor dem internationalen Gerichtshof der Vereinten Nationen in Den Haag verhandelt werden. Zuletzt hatte das Gericht... weiter

Kritik an Kooperation mit Kolumbien

Massengrab in Macarena: Hier wird bald deutsche Entwicklungshilfe geleistet
Opposition im Bundestag wendet sich gegen deutsche Beteiligung an zivil-militärischem Programm in dem südamerikanischen Land
Berlin. Die geplante zivil-militärische Zusammenarbeit zwischen kolumbianischen Sicherheitskräften und Organisationen der deutschen Entwicklungshilfe sorgt zunehmend für Diskussionen in Berlin. Im Bundestag wiesen Vertreter der Opposition am Mittwoch auf Positionen von... weiter

ELN zum Friedensdialog bereit

Zum Dialog bereit: ELN-Chef Rodríguel Bautista
Zweitgrößte Guerillaorganisation Kolumbiens schlägt verfassunggebende Versammlung vor. Keine Reaktion der Regierung Santos
Bogotá. Der Oberkommandant des Nationalen Befreiungsheers (ELN), Nicolás Rodríguez Bautista hat die Bereitschaft seiner Organisation zu einem Friedensdialog erklärt. Die 15-minütige Rede des Rebellenführers mit dem Alias "Gabino" wurde am Mittwoch bei der Videoplattform Youtube... weiter

Ecuador: Anheizende Medien?

Graffito gegen den Privatsender Teleamazonas
Lateinamerikanische Journalisten hinterfragen Rolle privater Pressekonzerne während des Umsturzversuches gegen die Regierung von Rafael Correa
Mexiko-Stadt/Quito. Nach Recherchen der mexikanischen Journalistin Blanche Petrich haben private Fernsehsender in Ecuador den Destabilisierungsversuch gegen die Regierung von Präsident Rafael Correa Ende September unterstützt. Durch gezielt selektive  Berichterstattung... weiter

Correa entlässt Chef des Geheimdienstes

Neuer Geheimdienstchef: Homer Arellano
Sicherheitsapparat wird nach Angriffen auf Regierung Ende September umgebaut. Präsident äußert sich zu CIA-Einfluss im Land
Quito. Ecuador Präsident Rafael Correa hat den Chef des Geheimdienstes, Francisco Jijón, entlassen. Der neue Vorsitzende der Sicherheitsbehörde ist Homero Arellano, bisher Vizeadmiral der Marine. Begründet wurde der Personalwechsel mit den Ereignissen am 30. September, als... weiter

Soldat klagt Armee wegen Drogenhandels an

Wird nach Aussage bedroht: Soldat John Quirama
Vorwurf: Militäroffiziere machten gemeinsame Sache mit Drogenhändlern. 22 ermordete Zivilisten als Paramilitärs ausgegeben
Bogotá. Das 43. Infanteriebataillon der kolumbianischen Armee soll im südlichen Bundesstaat Vichada im Drogenhandel mit paramilitärischen Gruppen zusammengearbeitet haben. Das erklärte am Mittwoch der Berufssoldat John Quirama gegenüber der Menschenrechtsabteilung der... weiter

"Hier ist nicht Honduras"

Mitglied der Spezieleinheit: Am Abend wurde Correa befreit
Ecuadors Präsident Correa kündigt Maßnahmen gegen Putschisten in Polizei an. Breite Solidarität in Lateinamerika
Quito. Der gewählte Präsident von Ecuador, Rafael Correa, hat nach einem gescheiterten Putschversuch in dem südamerikanischen Land personelle Konsequenzen für die aufständischen Polizei- und Armeeeinheiten angekündigt. In einer Rede vor tausenden Anhängern auf der Plaza Grande de... weiter

Als Augenzeuge in Ecuador

Präsident Correa nach seiner Befreiung am Donnerstagabend
Marco Rieckmann bekam die dramatischen Stunden des Putschversuches live mit. Bei amerika21 schildert er das Geschehen
Quito. In Ecuador werden derzeit verschiedene Gesetzte verabschiedet, die u.a. den öffentlichen Dienst und das Hochschulsystem neu regeln sollen. Aus verschiedener Richtung – sowohl von links als auch von rechts – hat es in den letzten Wochen Kritik an diesen neuen Gesetzen gegeben... weiter

Putschversuch: Bericht über CIA in Ecuador

Kurz vor Putschversuch in Ecuador: US-Diplomat Arturo Valenzuela
Informanten, Ausbildung, Ausrüstung und Operationen: Untersuchung belegte schon 2008 Kontakte des US-Geheimdienstes mit der Polizei
Caracas/Quito. Nach Angaben des kanadischen Journalisten Jean Guy Allard hat der Auslandsgeheimdienst der USA seit Jahren die ecuadorianische Polizei infiltriert. Der im Internet verbreitete Bericht bestätigt entsprechende Vermutungen, die nach dem Putschversuch gegen die Regierung... weiter

Quito erklärt Ausnahmezustand

Quito. Die Regierung Ecuadors hat den Ausnahmezustand für das gesamte Land erklärt. Damit reagiert der Staat auf den offensichtlichen Putschversuch gegen den linksgerichteten Präsidenten Rafael Correa, ausgelöst von aufständischen Polizisten und Soldaten. Um die öffentliche Ordnung... weiter