Nachrichten (Menschenrechte, Politik)

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EU-Freihandel stärkt Paramilitärs in Kolumbien

Carlos Lozano im Interview mit amerika21.de
Oppositionspolitiker Lozano fordert von EU Beachtung der Menschenrechte bei Wirtschaftsabkommen. Journalist wird von rechter Terrorgruppe bedroht
Berlín/Bogotá. Der kolumbianische Friedensaktivist und Oppositionspolitiker Carlos Lozano hat das unlängst vom Rat der Europäischen Union unterzeichnete Freihandelsabkommen mit seinem Land als "sehr negativ" zurückgewiesen. Der Freihandelsvertrag der EU in seiner jetzigen Form... weiter

Gedenkfeier für Chiles Ex-Diktator endet im Chaos

Protest von Angehörigen der Diktatur-Opfer in Chile
Demonstration gegen Ehrung des Putschisten und Massenmörders Augusto Pinochet. Regierung und Gerichte lehnten Verbot des Treffens ab
Santiago de Chile. Am Rande einer Gedenkfeier für den ehemaligen Diktator Augusto Pinochet ist es in der chilenischen Hautstadt Santiago zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Pinochet-Gegnern und der Polizei gekommen. Mehrere hundert Demonstranten waren am Sonntag in der Nähe... weiter

Europas Rechte greift in Venezuelas Wahlkampf ein

Plenum des EU-Parlaments
Sehr geringe Beteiligung an Venezuela-Resolution im Europäischen Parlament. Venezuelas Linke verurteilt Eingriff in den Wahlkampf des Landes
Caracas. Rechte Abgeordnete im Europäischen Parlament (EP) haben versucht, sich mit einer Debatte in den venezolanischen Präsidentschaftswahlkampf einzumischen. Am vergangenen Freitag setzten sie eine Dringlichkeitsdebatte über den möglichen Austritt Venezuelas aus der... weiter

Gefängniskrise: Venezuela baut neue Haftanstalten

Präsident Chávez kündigt Bau von acht neuen Gefängnissen an. Alte Gefängnisse werden geschlossen. Humanisierung des Strafvollzugs als Ziel
Caracas. Die venezolanische Regierung hat angekündigt acht neue Gefängnisse bauen zu lassen. Dies teilte der Präsident des südamerikanischen Landes, Hugo Chávez, am Freitag gegenüber dem staatlichen Fernsehsenders VTV mit. Chávez erklärte, dass knapp 1,5 Mrd. Bolívares (etwa 270... weiter

Soziale Kämpfe: Kritik an Perus Konfliktmanagement

Links David Lovatón, rechts Ernesto de la Jara
Menschenrechtler gegenüber amerika21.de: Präsident Ollanta Humala zeigt bisher eine überwiegend repressive Haltung gegen soziale Organisationen
Köln. Menschenrechtsaktivisten in Peru drängen auf mehr internationalen Druck, damit die Staatsführung von Präsident Ollanta Humala ihre Haltung gegenüber regierungsunabhängigen Akteuren überdenkt. Dies sagten die Menschenrechtler Ernesto de la Jara und David Lovatón von der... weiter

Weiterer Mord an Oppositionellen in Honduras

Erick Martínez Ávila bei der diesjährigen 1.-Mai-Demonstration in Teguc
Leiche von Martínez Ávila aufgefunden. Schwuler Aktivist setzte sich in Partei LIBRE für sexuelle Rechte ein. Proteste am 17. Mai geplant
Tegucigalpa. Erneut ist in Honduras ein Aktivist der Opposition einem Mord zum Opfer gefallen. Erick Martínez Ávila wurde am Morgen des 7. Mai ermordet an der Fernstraße von Tegucigalpa nach Olancho im Nordosten aufgefunden, nachdem er bereits seit Sonntag vermisst worden war. Erst... weiter

Venezuela für neue Menschenrechtskommission

Nicolás Maduro
Außenminister Maduro ruft Südamerika zum Austritt aus OAS-Kommission für Menschenrechte auf. Von USA unabhängiges Gremium soll entstehen
Caracas. Venezuelas Außenminister Nicolás Maduro hat im Streit um die Menschenrechtskommission CIDH für die Schaffung eines eigenen Gremiums der Länder Lateinamerikas und der Karibik plädiert. Diese neue Menschenrechtsorganisation solle vom Einfluss der USA unabhängig sein, so... weiter