Caracas. Am Montagmorgen fand in der venezolanischen Hauptstadt Caracas die erste der dreitägigen Gedenkveranstaltungen zum Putschversuch gegen Präsident Hugo Chávez am 11. April 2002 statt. Bei der Kundgebung an der Llaguno-Brücke im Zentrum von Caracas und der anschliessenden... weiter
Nachrichten (Menschenrechte, Politik)
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Proteste gegen Gewalt durch "Drogenkrieg" in Mexiko
Mexiko-Stadt. Unter dem Motto "Es reicht – nicht einen toten Sohn mehr" fanden am Abend des 6. Aprils zeitgleich in rund 40 mexikanischen Städten Demonstrationen gegen die zunehmende Gewalt im sogenannten Drogenkrieg statt. Auslöser für Protest war die Ermordung... weiter
Kritik an Uni-Berufung von Alvaro Uribe in Frankreich
Strasbourg. Nach wiederholten Protesten in den vergangenen Wochen haben sich nun auch 30 Parlamentarier des Europaparlaments und der Französischen Nationalversammlung gegen die Berufung des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe als Professor an die Technische... weiter
OAS-Gremium diskutiert Vorwürfe gegen Venezuela
Washington. In mehreren öffentlichen und geschlossenen Sitzungen befasst sich die Interamerikanische Kommission für Menschenrechte am heutigen Dienstag erneut mit Klagen regierungskritischer Organisationen gegen die Staatsführung in Venezuela. Nach Angaben internationaler... weiter
Neue Kritik an Libyen-Attacke aus Kuba und Brasilien
Havanna/Brasília. Der Widerstand lateinamerikanischer und karibischer Staaten gegen die Angriffe westlicher Streitkräfte auf Libyen hält an. In einer offiziellen Erklärung hat das kubanische Außenministerium "die ausländische militärische Einmischung in den internen Konflikt"... weiter
Santos-Verbündeter in Massaker verwickelt
Angeklagter Politiker soll in den achtziger Jahren Todesschwadrone gegründet haben. Santos Wahlkampagne wurde von ihm unterstützt
Bogotá. Der ehemalige kolumbianische Abgeordnete Carlos Pérez wurde zu Beginn dieser Woche vom Obersten Gerichtshof in Bogotá wegen eines Massakers an 43 Personen, das im Jahr 1988 im Dorf Segovia verübt wurde, vorgeladen. Pérez sei bei der Präsidentschaftskampagne ein Verbündeter... weiter
Brasilien schützte 70.000 Frauen gegen häusliche Gewalt
Brasília. Gut fünf Jahre nach Inkraftreten des Gesetzes "Maria da Penha" in Brasilien, das den Schutz von Frauen vor häuslicher Gewalt verbessern soll, haben erste Auswertungen ergeben, dass seit 2006 exakt 70.574 Frauen vor Gericht Schutzmaßnahmen zugesprochen bekommen haben.... weiter
Kritik an Attacken Uribes gegen Friedensnobelpreisträger
Montevideo. Die lateinamerikanische Friedensorganisation SERPAJ AL hat massive Angriffe des ehemaligen kolumbianischen Präsidenten Alvaro Uribe gegen den argentinischen Friedensnobelpreisträger Adolfo Pérez Esquivel zurückgewiesen. Der konservative Politiker hatte Pérez Esquivel am... weiter
Keine Gerechtigkeit mit "Putsch-Kardinal"
Kritik aus Deutschland, Österreich und der Schweiz an Teilnahme des Honduraners Rodríguez Maradiaga an Kampagne "Steuer gegen Armut"
Berlin. Entwicklungspolitische Gruppierungen, Lateinamerika-Organisationen und Fachmedien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben in einem offenen Brief den Ausschluss des honduranischen Kardinals Óscar Andrés Rodríguez Maradiaga aus der Kampagne "Steuer gegen Armut"... weiter
Über 80.000 Abschiebungen aus USA nach Guatemala
Guatemala-Stadt. Seit Amtsantritt des guatemaltekischen Präsidenten Álvaro Colom im Januar 2008 wurden aus den USA 84.368 Migrantinnen und Migranten in das mittelamerikanische Land abgeschoben. Das berichtete die Nichtregierungsorganisation GAM.
Im Gegensatz zu Guatemala hätten... weiter
Berlin wirbt um Anerkennung der Putschisten
Bundesregierung stellt De-facto-Regierung in Honduras 47 Millionen Euro zur Verfügung. Staatssekretär Beerfeltz wendet sich gegen OAS
Berlin/Tegucigalpa. Trotz eindeutiger Position der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) und der Mehrheit der lateinamerikanischen Regierungen drängt die deutsche Bundesregierung auf eine Anerkennung der De-facto-Regierung in Honduras. Zudem hat Berlin 47 Millionen Euro... weiter
Fall der Cuban Five: Berlin spart an Kritik
Berlin. Trotz zunehmenden internationalen Widerspruchs im Fall der "Cuban Five" behält die deutsche Bundesregierung ihre unkritische Haltung gegenüber den US-amerikanischen Justizbehörden bei. Man sehe "aufgrund der öffentlich zugänglichen Informationen" weiterhin keine... weiter
Paraguay mit neuem Gesetz zu Sprachen
Asunción. Der Präsident Paraguays, Fernando Lugo, hat das neue Sprachengesetz unterzeichnet. Damit ist das indigene Idiom Guaraní offizielle Amtssprache und dem hochspanischen Kastilischen (Castellano) gleichgestellt. Die Regierung bezeichnete das Gesetz als "eines der kulturell... weiter
Bolivien schafft Gesetz gegen Diskriminierung
La Paz. Am 5. Januar 2011 hat die Regierung von Präsident Evo Morales in Bolivien ein neues Gesetzes "zum Kampf gegen Rassismus und jegliche Form der Diskriminierung" erlassen. Das Gesetz entstand im Verlauf von drei Monaten in gemeinsamer Arbeit von Vertretern der Regierung,... weiter
Duvaliers gefährliche Rückkehr nach Haiti
Ehemaliger Diktator reist im Schatten der Tunesien-Krise nach Haiti ein. Innenpolitische Folgen unklar. "Baby Doc" muss sich Gerichten stellen
Port-au-Prince. Am Sonntagabend ist der frühere haitianische Diktator Jean Claude Duvalier nach 25 Jahren im Exil überraschend in den Karibikstaat zurückgekehrt. "Baby Doc", wie der ehemalige Machthaber genannt wird, reiste in Begleitung seiner Lebensgefährtin Veronique Roy in... weiter




