Nachrichten (Menschenrechte, Soziales)

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Wie die Corona-Pandemie Regierung und Opposition in Venezuela doch noch eint

Gesundheitsministerium und Parteien der "harten" Opposition unterzeichnen Vereinbarung. PAHO kontrolliert Verwendung der Mittel und warnt vor politischer Vereinnahmung
Caracas. Der venezolanische Kommunikationsminister Jorge Rodríguez hat bekannt gegeben, dass das Gesundheitsministerium und die Parteien der "harten" Opposition, die sogenannte G-4-Allianz, eine Vereinbarung zur Bekämpfung der Covid-19-Pandemie unterzeichnet haben. Man verpflichtet... weiter

Etatkürzungen wegen Corona-Krise in Mexiko gefährden Menschenrechtsarbeit

Präsident erlässt wegen Pandemie Sparerlass. Nationale Kommission für Opferfürsorge muss wegen Mittelstreichungen wichtige Aktivitäten einstellen
Mexiko-Stadt. In Mexiko haben Menschenrechtsgruppen vor negativen Auswirkungen auf ihre Arbeit durch geplante Etatkürzungen der Regierung von Präsident Andrés Manuel López Obrador gewarnt. Am 24. April hatte López Obrador einen "Austeritätserlass" unterschrieben, der bei... weiter

So reagieren Lateinamerikaner und Hispanics auf den Tod von George Floyd

Viele Anklagen zur Ungleichheit auf dem amerikanischen Kontinent und zu den "doppelten Standards" Washingtons in Menschenrechtsfragen
Washington/Havanna et al. Der Tod des Afroamerikaners George Floyd während einer Polizeiaktion in der US-Großstadt Minneapolis hat auch in Lateinamerika und in der Latino-Community in den USA für Bestürzung und Wut gesorgt. Mehrere hochrangige Politiker aus Lateinamerika und der... weiter

Brasilien: Soziale Organisationen versorgen Bevölkerung während der Corona-Krise

Sammlung von Lebensmitteln und Verteilung auf dem Land und in den Armenvierteln der Städte. Unterstützung für Opfer von Gewalt
Brasília. Das Coronavirus hat mit über 349.000 bestätigten Infektionsfällen mittlerweile ganz Brasilien schwer getroffen und breitet sich nicht nur in den großen Städten, sondern auch im Landesinneren aus. Dort fehlt es an der nötigen Infrastruktur, allen mit dem Virus infizierten... weiter

Indigene Bevölkerung in Lateinamerika von Covid-19 existenziell bedroht

Nahrungsmittel und medizinische Versorgung nicht gewährleistet. Indigene Organisationen prangern fehlende Unterstützung der Regierungen an
Bogotá/Lima/Santiago et al. Die indigenen Völker Lateinamerikas gehören zu den durch Covid-19 verwundbarsten Gemeinschaften der Region. Dies erfordere nicht nur eine differenzierte Beurteilung ihrer Situation, sondern auch ihren besonderen Schutz, betont eine gemeinsame Erklärung... weiter

Solidarität gegen kommende Hungersnot in Guatemala

Vor allem Kinder gefährdet. Viel selbstorganisierte Hilfe in der Bevölkerung. Dennoch breitet sich Hungerkrise aus. Planungsunsicherheit durch schnell wechselnde Anordnungen der Regierung
Guatemala-Stadt. Die Regierung von Guatemala hat nach nur drei Tagen eine erneut verhängte Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie teilweise wieder aufgehoben. Unterdessen warnt Unicef vor einer weiteren Verschlimmerung der Lage für Kinder unter fünf Jahren. Am vergangenen... weiter

Repression gegen Landnahme in Metropolen in Kolumbien

Gewaltsame Vertreibungen in den Armenvierteln der Großstädte inmitten des sozialen und ökonomischen Ausnahmezustands aufgrund der Covid-19-Pandemie
Bogotá/Cali. In einem der ärmsten Viertel von Cali, der drittgrößten Stadt Kolumbiens, besetzen derzeit über 70 Familien eine Brachfläche. Die Menschen fordern eine würdige Wohnmöglichkeit. "Besonders jetzt, in Zeiten des Coronavirus, ist die Enge in den prekären Vierteln nicht... weiter