Nachrichten (Menschenrechte, Militär)

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Experten beklagen "Massaker" in Bolivien und fordern unabhängige Untersuchung

Menschenrechtskommission spricht von Massentötungen während Protesten nach Sturz von Evo Morales. Indiz für Differenzen in OAS
Sacaba/El Alto, Bolivien. Nach massiven Militär- und Polizeieinsätzen in den bolivianischen Städten El Alto und Sacaba, bei denen fünfzehn Zivilisten erschossen wurden, fordert die Interamerikanische Menschenrechtsorganisation eine unabhängige Untersuchung. Der Berichterstatter der... weiter

Warum die Proteste in Kolumbien heute wieder aufflammen

Regierung führt neoliberale Reformen fort. Präsident Duque dankt Polizeieinheit, die für Mord an jungem Mann verantwortlich ist
Bogotá. Knapp zwei Wochen nachdem in Kolumbien hunderttausende Menschen gegen die Regierung von Präsident Iván Duque auf die Straßen gegangen sind, werden am heutigen Mittwoch wieder in allen Städten Massenproteste erwartet. Seit dem ersten Streiktag beteiligen sich tausende... weiter

Wieder landesweite Streiks in Chile. Regierung zieht Militär heran

Proteste im Andenland reißen nicht ab. Menschenrechtsorganisationen prangern Polizeigewalt an
Santiago. In Chile gehen die Proteste auch nach dem Abschluss der "Vereinbarung für den Frieden" (Acuerdo por la paz) zwischen Regierung und Opposition unvermindert weiter. Am 25. und 26. November fanden erneut große politische Streiks statt. Dazu aufgerufen hatten Vertreter der... weiter

Evo Morales kündigt Wahrheitskommission zu Wahlen in Bolivien an

Vorwürfe gegen Abstimmung am 20. Oktober sollen von Expertengremium untersucht werden. De-facto-Regime will Präsidenten anklagen
La Paz/Mexiko-Stadt. Der bolivianische Präsident Evo Morales hat am Donnerstag die Schaffung einer Wahrheitskommission angekündigt, die den angeblichen Wahlbetrug vom 20. Oktober untersuchen soll. Das Gremium soll aus internationalen Persönlichkeiten und Experten bestehen, schrieb... weiter

Institut für Menschenrechte in Chile zieht Bilanz der Repression

Regierung soll endlich Details über die Opfer und Todesumstände bekannt geben. Bewohner von Arbeitervierteln organisieren Selbsthilfe und politische Versammlungen
Santiago. Nach Daten des Nationalen Instituts für Menschenrechte (INDH) in Chile vom 28.Oktober sind seit Beginn der Proteste vor rund zehn Tagen bislang 120 gerichtliche Schritte wegen Menschenrechtsverletzungen eingeleitet worden. Darunter fünf wegen Mordes durch Polizei oder... weiter

"Chile ist aufgewacht": Größte Proteste in Geschichte des Landes, Minister entlassen

Reformen und Kabinettsumbau sollen Proteste beruhigen. Zunehmender Teil der Bevölkerung fordert Rücktritt des Präsidenten
Santiago de Chile. Chiles Präsident Sebastián Piñera versucht, angesichts der größten Massenproteste in der Geschichte des Landes die Lage mit einer Reihe von Zugeständnissen zu beruhigen. Allein in der Hauptstadt Santiago waren am Freitag mehr als 1,2 Millionen Menschen auf die... weiter