Mexiko-Stadt. Die Interamerikanische Menschenrechtskommission (CIDH) hat dem mexikanischen Präsidenten die Schaffung von Schutzmechanismen für 76 Indígenas der Triqui-Ethnie empfohlen. Präsident Felipe Calderón soll die Schutzmechanismen (Medidas Cautelares) anordnen, um "... weiter
Nachrichten (Menschenrechte)
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Europas Rechte greift in Venezuelas Wahlkampf ein
Sehr geringe Beteiligung an Venezuela-Resolution im Europäischen Parlament. Venezuelas Linke verurteilt Eingriff in den Wahlkampf des Landes
Caracas. Rechte Abgeordnete im Europäischen Parlament (EP) haben versucht, sich mit einer Debatte in den venezolanischen Präsidentschaftswahlkampf einzumischen. Am vergangenen Freitag setzten sie eine Dringlichkeitsdebatte über den möglichen Austritt Venezuelas aus der... weiter
Mutmaßlicher Mörder von Brad Will in Mexiko verhaftet
Oaxaca. Fast sechs Jahre nach dem Mord an dem US-Journalisten Brad Will in Oaxaca wurde nun dessen mutmaßlicher Mörder festgenommen. Das erklärte der Gouverneur von Oaxaca, Gabino Cué, am Freitag. Mit der Festnahme von Lenin Osorio Ortega durch die Ermittler seien die... weiter
Ex-Diktator in Guatemala muss Richter akzeptieren
Befangenheitsantrag des ehemaligen Juntachef Ríos Montt abgelehnt. Er soll Anfang der achtziger Jahre mindestens elf Massaker an Indigenen befohlen haben
Guatemala-Stadt. Am vergangenen Mittwoch demonstrierten vor dem Obersten Gerichtshof Guatemalas rund 300 Angehörige der indigenen Bevölkerungsmehrheit
des kleinen, zentralamerikanischen Landes. Sie fordern Gerechtigkeit für die Gräueltaten, die während der Militärdiktatur von... weiter
Neuer Polizeichef in Honduras ernannt
Interne Krise bei Nationalpolizei nach Mord an bekanntem Radiojournalisten. Soziale Bewegungen befürchten Zunahme der Straflosigkeit
Tegucigalpa. Der honduranische Sicherheitsminister Pompeyo Bonilla hat am Montag die Entlassung des Chefs der Nationalpolizei, Ricardo Ramírez, und die Ernennung von Juan Carlos Bonilla
zu dessen Nachfolger bekannt gegeben. Die Regierung Lobo reagiert damit auf eine interne Krise... weiter
Belagerungszustand in Santa Cruz Barillas nach 18 Tagen aufgehoben
Guatemala-Stadt. Die gualtemaltekische Regierung hat den Ausnahmezustand in der Region von Santa Cruz Barillas zurückgenommen. Bereits am Samstag verließen daraufhin die stationierten 480 Soldaten und 350 Polizisten unter Beifall der lokalen Bevölkerung nach 18 Tagen die... weiter
Gefängniskrise: Venezuela baut neue Haftanstalten
Präsident Chávez kündigt Bau von acht neuen Gefängnissen an. Alte Gefängnisse werden geschlossen. Humanisierung des Strafvollzugs als Ziel
Caracas. Die venezolanische Regierung hat angekündigt acht neue Gefängnisse bauen zu lassen. Dies teilte der Präsident des südamerikanischen Landes, Hugo Chávez, am Freitag gegenüber dem staatlichen Fernsehsenders VTV mit. Chávez erklärte, dass knapp 1,5 Mrd. Bolívares (etwa 270... weiter
Ex-Diktator Ríos Montt unter Hausarrest
Guatemala-Stadt. Die gualtemaltekische Justiz hat am Montag den Ex-Diktator José Efraín Ríos Montt zum zweiten Male unter Hausarrest gestellt. Der Hausarrest gilt bis zu einem erneuten Prozess, bei dem Ríos Montt wegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt... weiter
Vatikan versetzt Bischof Ramazzini in Konfliktregion Huehuetenango
Guatemala-Stadt. Der katholische Bischof und Menschenrechtsaktivist Alvaro Ramazzini ist als Nachfolger des aus Altersgründen zurückgetretenen Bischofs der Stadt Huehuetenango im Nordwesten Guatemalas ernannt worden. Ramazzini leitete während 23 Jahren die Diözese von San Marcos.... weiter
Brasilien untersucht seine Vergangenheit
Wahrheitskommission soll binnen zwei Jahren Staatsverbrechen aus über vier Jahrzehnten aufarbeiten. Starke Widerstände aus der Armee
Brasília. Brasiliens Wahrheitskommission, die unter anderem die Verbrechen während der Militärdiktatur (1964-1985) untersuchen soll, ist offiziell eingerichtet. "Uns bewegt nicht Revanchismus oder Hass noch der Wunsch, Geschichte umzuschreiben, aber der, zu zeigen was geschehen ist... weiter
Mehr Eindringlinge als Indigene in Schutzgebiet
Angehörige der Awá-Volksgruppe Im brasilianischen Bundesstaat Maranhão von Auslöschung bedroht
Brasilia. Die brasilianische Indigenenbehörde Funai hat neue Erhebungen veröffentlicht, nach denen die Volksgruppe der Awá-Indianer im Bundesstaat Maranhão massiv bedroht sind. Geschätzte 4.500 Eindringlinge – Viehzüchter, Holzfäller und Siedler – halten sich demnach derzeit... weiter
Chilenisches Gericht spricht Mapuche frei
Santiago de Chile. Ein Gericht im chilenischen Angol hat sieben Mitglieder der Mapuche-Volksgruppe aus Chequenco von den Vorwürfen freigesprochen, vor zwei Jahren einen Bombenanschlag auf ein Fahrzeug eines Forstunternehmens begangen zu haben. Das Fahrzeug war am 14. Juli 2010 von... weiter
Soziale Kämpfe: Kritik an Perus Konfliktmanagement
Menschenrechtler gegenüber amerika21.de: Präsident Ollanta Humala zeigt bisher eine überwiegend repressive Haltung gegen soziale Organisationen
Köln. Menschenrechtsaktivisten in Peru drängen auf mehr internationalen Druck, damit die Staatsführung von Präsident Ollanta Humala ihre Haltung gegenüber regierungsunabhängigen Akteuren überdenkt. Dies sagten die Menschenrechtler Ernesto de la Jara und David Lovatón von der... weiter
Pater Solalinde verlässt Mexiko wegen Morddrohungen
Mexiko-Stadt. Der katholische Priester Alejandro Solalinde Guerra wird Mexiko aus Sicherheitsgründen verlassen. Er werde vorübergehend abwesend sein, um sein Leben zu schützen, sagte der Aktivist gegenüber der Tageszeitung La Jornada. In den letzten zwei Monaten hatte Solainde... weiter
Streit um Militärgerichtsbarkeit in Kolumbien
Schicksal der Justizreform nach wie vor unklar. Militärs sollen sich selbst überwachen – trotz massiver Verbrechen
Bogotá. Die Zukunft der Justizreform in Kolumbien ist wegen umstrittener Sonderrechte für das Militär weiter unklar. Zwar wollte die Regierung von Präsident Juan Manuel Santos internationaler und oppositioneller Kritik nachgeben und den Artikel über die Ausweitung der... weiter












