Mexiko-Stadt. Nichtstaatliche Menschenrechtsorganisationen in Mexiko haben sich skeptisch gegenüber einem im Abgeordnetenhaus debattierten Gesetz gegen Menschenhandel geäußert.
Das "Allgemeine Gesetz zur Verhinderung, Sanktionierung und Bekämpfung des Menschenhandels" sei ein “... weiter
Nachrichten (Menschenrechte)
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UN-Kommission beklagt Ungleichheit der Mapuche in Chile
Santiago de Chile. Laut einer Studie der Wirtschaftskommission für Lateinamerika und die Karibik (CEPAL) leidet das größte indigene Volk in Chile, die Mapuche, unter tiefgreifenden Ungleichheiten sowie der Enteignung ihrer Territorien.
Nach Aussagen des Kommissionsvorsitzenden... weiter
Gesetz gegen Diskriminierung in Chile verabschiedet, Debatten gehen weiter
Santiago de Chile. Das Abgeordnetenhaus in Chile hat vergangenen Mittwoch das seit langem geforderte Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet. Die Parlamentarier reagierten damit auf den Tod von Daniel Zamudio Vera. Der 24-jährige Homosexuelle starb Ende März nach einem Angriff... weiter
Kolumbien: Santos enttäuscht Friedenshoffnungen
Präsident verweigert Erlaubnis für humanitäre Kommission zum Besuch der Kriegsgefangenen. Friedensdialog mit Guerilla wird behindert
Bogotá. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos hat den Besuch der politischen Gefangenen durch die humanitäre Kommission Frauen der Welt für den Frieden nicht genehmigt. Zur Kommission gehören zwölf Politikerinnen und Friedensaktivistinnen aus mehreren Ländern, unter ihnen die... weiter
Therapeutische Abtreibung bleibt in Chile verboten
Santiago de Chile. Der chilenische Senat hat am Mittwoch drei vor allem von der Opposition eingereichte Gesetzesinitiativen zur Legalisierung der sogenannten therapeutischen Abtreibung abgelehnt. Damit steht Abtreibung etwa im Falle der Gefährdung des Lebens der Mutter oder bei... weiter
Chiles Oberster Gerichtshof lässt Bau von HidroAysén zu
Santiago de Chile. Der Oberste Gerichtshof Chiles hat die Klagen von Umweltorganisationen, Bürgerinitiativen und Abgeordneten gegen das Mega-Staumdammprojekts HidroAysén zurückgewiesen. Damit bestätigte er die Entscheidung des Berufsgerichts in Puerto Montt vom Oktober des... weiter
Polizist stirbt bei gewaltsamer Aktion gegen Mapuche-Gemeinde in Chile
Temuco, Chile. Am Morgen des 2. Aprils haben gewaltsame Übergriffe von Polizeieinheiten auf die Mapuche-Gemeinde Wente Winkul Mapu im Süden Chiles stattgefunden. Panzer und Polizeifahrzeuge blockierten nach lokalen Medienangaben die Hauptzufahrtsstraßen. Währendessen durchsuchten... weiter
OAS hat US-Folterlager auf Kuba entdeckt
Menschenrechtsgremium der Regionalorganisation untersucht nach mehr als zehn Jahren erstmals den Fall eines Gefangenen der US-Basis
San José/Guantánamo Bay. Gut zehn Jahre nach der Einrichtung eines Gefangenenlagers in Guantánamo wird die Interamerikanische Menschenrechtskommission
(CIDH) erstmals Vorwürfe wegen Verletzungen der Menschenrechte prüfen. Die Menschenrechtskommission der US-dominierten... weiter
Cuban Five: René González in Kuba eingetroffen
Havanna. René González, einer der politischen Gefangenen Kubaner in den USA, ist am gestrigen Freitagnachmittag in Kuba eingetroffen. Der 55-Jährige hat von den US-Behörden eine Sondergenehmigung erhalten, um seinen kranken Bruder zu besuchen. González muss nach spätestens 14 Tagen... weiter
Klage gegen Guatemalas Ex-Diktator eingereicht
Oberster Gerichtshof muss über Prozesseröffnung gegen José Efraín Ríos Montt entscheiden
Guatemala-Stadt. In Guatemala hat die Staatsanwaltschaft Anklage gegen den Ex-Diktator José Efraín Ríos Montt erhoben. Dem ehemaligen General werden Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Neben den Untersuchungsergebnissen der... weiter
Diskussion um chilenisches Gesetz gegen Diskriminierung
Santiago de Chile. Vertreter verschiedener politischer Lager und sozialer Organisationen haben in Chile die zügige Verabschiedung des Gesetzes gegen Diskriminierung gefordert. Das Gesetz, das juristischen Schutz für Opfer jeglicher Diskriminierung und weitere Gegenmaßnahmen... weiter
Erstmals Folterer in Brasilien öffentlich geoutet
Brasília. Demonstranten haben in Brasilien erstmals mutmaßliche Folterer aus der Zeit der Militärdiktatur öffentlich geoutet. In São Paulo, Belo Horizonte, Belém und Porto Alegre zogen mehrere hundert überwiegend junge Demonstranten der Gruppe Levante Popular da Juventude vor den... weiter
Politische Gefangene in Kolumbien im Hungerstreik
Klagen wegen Überbelegung und Folter. Inspektion durch eine humanitäre Kommission von Regierung Santos abgelehnt
Bogotá. Seit letztem Dienstag führen über 600 politische Gefangene in acht kolumbianischen Gefängnissen einen Hungerstreik durch. Sie fordern von der Regierung, eine Inspektion
durch die "Internationale Kommission zur Beobachtung der Situation der Menschenrechte" zu genehmigen.... weiter
FARC wollen Gefangene am 26. März freilassen
Bogotá. Die ehemalige kolumbianische Senatorin Piedad Córdoba hat die Freilassung der Gefangenen der FARC-Guerilla für den 26. März angekündigt. Gegenüber der Presse sagte die Sprecherin der Organisation Kolumbianer und Kolumbianerinnen für den Frieden am Mittwoch, das... weiter
Brasilien: Vorstoß gegen Amnestiegesetz von 1979
Staatsanwälte sehen eine Chance, das Amnestiegesetz auszuhebeln. Sie wollen die Geschichte von fünf Opfern der Militärdiktatur ans Tageslicht bringen
Brasília. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft fordert Anklage gegen einen Militärangehörigen wegen der Entführung von fünf Oppositionellen im Jahre 1974, deren Verbleib bis heute ungeklärt ist. Zwar verbietet das Amnestiegesetz von 1979 die juristische Aufarbeitung aller... weiter











