Nachrichten (Chile, Soziale Bewegungen)

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Verfassungsprozess in Chile: Quote für Indigene festgelegt

Indigene Völker sollen 17 von 155 Sitzen in verfassunggebender Versammlung erhalten. Afro-chilenische Bevölkerung nicht vertreten. Wahlen für 11. April angesetzt
Santiago. Der chilenische Senat hat einstimmig eine Quote für indigene Völker in der verfassunggebenden Versammlung im kommenden Jahr beschlossen. Ebenfalls am Dienstag stimmte die Abgeordnetenkammer für die 17 von 155 Sitzen, die für die zehn anerkannten indigenen Völker des... weiter

Historische Wahl in Chile: Fast 80 Prozent für eine neue Verfassung

Bevölkerung stimmt deutlich für verfassunggebende Versammlung und beerdigt die neoliberale Pinochet-Verfassung
Santiago. Eine überwältigende Mehrheit der Chileninnen und Chilenen hat am Sonntag für die Ausarbeitung einer neuen Verfassung gestimmt. Nach Auszählung von mehr als 99 Prozent der abgegebenen Stimmen sorgte das Votum von 78,3 Prozent, das entspricht mehr als 5,8 Millionen Menschen... weiter

Ein Jahr nach Protestbeginn: Heute Verfassungsreferendum in Chile

Demonstration in Renca
Abstimmung über eine Verfassungsreform ohne Aussicht auf Aufklärung der Menschenrechtsverletzungen
Santiago de Chile. Rund ein Jahr nach Beginn der Protestwelle stimmt die Bevölkerung in Chile heute darüber ab, ob sie eine neue Verfassung will. Zur Entscheidug steht außerdem, wer diese ausarbeiten soll ‒ eine gewählte verfassunggebende Versammlung oder ein Kongress, der zur... weiter

Referendum am 25. Oktober in Chile: Umfragen ergeben Mehrheit für neue Verfassung

Mehrheit auch für die direkte Wahl von Mitgliedern des Verfassungskonvents. Unsicherheit wegen Corona-Lockdown bleibt
Santiago. Die Chileninnen und Chilenen bereiten sich auf das Verfassungsreferendum am 25. Oktober 2020. Sie stimmen darüber ab, ob dass Verfassungswerk ersetzt werden und wie eine Neufassung aussehen sollte. "Die wichtigste politische Tatsache ist, das Erbe der Diktatur... weiter

Chile: Eine neue Welle der Gewalt? Rechte Gruppen greifen Mapuche an

Menschenmenge mit Barrikade in Curacautín
Unzureichender Schutz durch Regierung und Polizei. Ernennung des neues Innenministers lässt noch Schlimmeres befürchten. CIDH zeigt sich besorgt
Santiago. In der südlichen chilenischen Region Araucanía sind in der Nacht auf Sonntag von Angehörigen des indigenen Volkes der Mapuche besetzte Rathäuser angegriffen und von gewalttätigen Gruppen geräumt worden. Zwei der vier Gemeindeverwaltungen gingen dabei in Flammen auf. Die... weiter