Nachrichten (Wirtschaft, Umwelt)

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Chemieriese und US-Beamte machen Druck auf Mexiko wegen Glyphosat-Verbot

Ab 2024 soll der Einsatz des Pflanzengiftes in Mexiko verboten sein. Bayer versucht mit US-Hilfe, Einfluss auf die Entscheidung zu nehmen
Tucson/Washington. Der deutsche Chemiekonzern Bayer arbeitet offenbar eng mit US-Regierungsbeamten zusammen, um Druck auf Mexikos Regierung auszuüben, sein beabsichtigtes Verbot des Pflanzengifts Glyphosat aufzugeben. Das zeigen interne Regierungsmails, die vom Center for... weiter

Brasilien: Regierung startet Programm zur Privatisierung des Regenwaldschutzes

"Patenschaften" in Schutzgebieten in Amazonien stehen zum Verkauf. Kritiker: Regierung entzieht sich ihrer Verantwortung für den Umweltschutz
Brasília. Unternehmen, Investmentfonds und Einzelpersonen aus Brasilien und aus anderen Ländern sollen Geld zum Erhalt des Amazonas beitragen. Dies plant das brasilianische Umweltministerium. Dafür stellte Präsident Jair Bolsonaro am 9. Februar das "Adoptiere einen Nationalpark"-... weiter

Argentinien: Erneut Proteste gegen Erzbergbau in Chubut

Provinzregierung vertagt Abstimmung zu einem Gesetzentwurf, der den Erzbergbau möglich macht
Buenos Aires et al. Erneut hat in Argentinien die Bevölkerung gegen die geplanten Bergbauprojekte in der südlichen Provinz Chubut protestiert. Einige tausend Menschen versammelten sich zunächst am 4. Februar in verschiedenen Städten und Provinzen, um sich lautstark unter dem Motto... weiter

Frauenschutzzentrum für Landarbeiterinnen in Argentinien gegründet

Zentrum wird autonom geführt und ausschließlich aus Mitteln der Gewerkschaft finanziert. Häusliche Gewalt während Corona-Pandemie verschärft
La Plata. In Lisandro Olmos nahe der Provinzhauptstadt La Plata ist das erste Schutzzentrum für von häuslicher Gewalt betroffene Landarbeiterinnen eröffnet worden. Initiatorin und Trägerorganisation ist die Landarbeiter:innengewerkschaft UTT, die in 15 von insgesamt 23... weiter

Umweltskandal: In Argentinien sind 850 Chlorgasbehälter verschwunden

Verdacht auf Korruption. Ermittlungen gegen Ölkonzern sollen bewusst verschleppt worden sein. NGO befürchtet massive Umweltschäden
Rosario. Die Staatsanwaltschaft der argentinischen Provinz Santa Fe hat die Ermittlungen gegen den ehemaligen Erdölkonzern Bermúdez in Capitán Bermúdez, einer Kleinstadt am Ufer des Flusses Paraná, wieder aufgenommen. Im Dezember 2020 hatte die Nichtregierungsorganisation Taller... weiter

Deutschland investiert in Perus Amazonas-Schutzgebiete

KfW-Entwicklungsbank stellt 20 Millionen für Naturschutzgebiete bereit. Dennoch: Entwaldung auf dem Vormarsch. Gefährdung durch illegale Landbesetzer:innen
Lima. Kurz vor dem Jahreswechsel haben das Finanzministerium von Peru und die KfW-Entwicklungsbank ein Abkommen zur Unterstützung peruanischer Naturschutzgebiete unterzeichnet. Dabei sollen 20 Millionen Euro an die nationale Naturschutzbehörde sowie die Regionalregierung des... weiter