Nachrichten (Wirtschaft, Soziale Bewegungen)

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24-stündiger Generalstreik legt Argentinien lahm

Massive Beteiligung am zweiten landesweiten Streik gegen die Politik der Regierung Milei. Neben Arbeitsniederlegungen auch Straßenblockaden und Suppenküchen sozialer Organisationen
Buenos Aires et al. Der Generalstreik am Donnerstag gegen die Politik der Regierung von Argentiniens Präsident Javier Milei ist auf eine enorme Akzeptanz gestoßen und hat praktisch zum Stillstand aller Wirtschaftsaktivitäten geführt. Zu der Arbeitskampfmaßnahme hatten die drei... weiter

Peronistische Opposition in Argentinien versucht den Schulterschluss

Breite Unterstützung für Unterschriftenkampagne und Generalstreik der Gewerkschaften. Einigende Rolle des Gouverneurs von Buenos Aires
Buenos Aires. Die linksperonistische Gewerkschaft CTA-A (Central de Trabajadores Argentinos Autónoma) hat eine Kampagne unter dem Motto "Ein entschlossenes Volk gegen das DNU" gestartet. Ziel ist es, eine Million Unterschriften gegen die Eildekrete und Gesetzesinitiativen des... weiter

Umweltaktivisten und indigene Organisationen in Chile gegen die Lithiumverträge

Einbeziehung der örtlichen Gemeinschaften in Entscheidungen steht in Frage. Wirtschaftszahlen bestätigen das Schicksal reiner Rohstofflieferanten
Antofagasta. Erst kürzlich hat Chiles Präsident Gabriel Boric die staatlich-private Ausbeutung der immensen Lithiumvorkommen in der Salpeterwüste als "beispiellosen Meilenstein in der Bergbauindustrie und konkreten Schritt in Richtung einer fairen und nachhaltigen Entwicklung"... weiter

UN-Berichterstatter zum Recht auf Nahrung fordert Aufhebung der Sanktionen gegen Venezuela

Einseitige Zwangsmaßnahmen seien "grausam und bösartig und behindern die Verwirklichung des Rechts auf Nahrung", so Michael Fakhri
Genf/Caracas. Der Sonderberichterstatter der Vereinten Nationen zum Recht auf Nahrung, Michael Fakhri, hat ein Ende der einseitigen Zwangsmaßnahmen gegen Venezuela gefordert. Fakhri veröffentlichte am Ende seines zweiwöchigen Besuchs in dem karibischen Land eine vorläufige... weiter

Konflikt um Weltraumbahnhof in Brasilien, Quilombolas beenden Dialog mit der Regierung Lula

Raketenstartplatz soll um fast das Dreifache erweitert werden. Ländereien in Alcântara gehören traditionell den Quilombola-Gemeinschaften
Alcântara. Die Regierung von Luiz Inácio Lula da Silva will den einzigen brasilianischen Weltraumbahnhof von 87 auf 213 Quadratkilometer erweitern. Die Quilombola-Gemeinschaften von Alcântara haben daraufhin erklärt, dass sie die Interministerielle Arbeitsgruppe (GTI) verlassen... weiter

Nickelmine in Guatemala: Gerichtshof für Menschenrechte urteilt für indigene Gemeinde

Staat muss Land zurückgeben und die Gemeinschaften erneut zum Bergbauprojekt befragen. Anwalt: Urteil könnte Präzendenzfall in Lateinamerika schaffen
San José. Der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte (CorteIDH) hat den Staat Guatemala verurteilt, weil er den Betrieb der Nickelmine Fénix auf Land genehmigt hat, das der indigenen Gemeinde Agua Caliente Lote 9 in El Estor gehört. Das Gericht wies den Staat an, es... weiter

Erster Rückschlag für Milei in Argentinien: Justiz bremst Arbeitsreform aus

Erfolg der Gewerkschaften. Kräftemessen zwischen Präsident, Parlament und Justiz. Kritik an Milei auch aus dem Regierungslager
Buenos Aires. Die Nationale Arbeitskammer hat die Bestimmungen zur Arbeitsreform des von Präsident Javier Milei erlassenen Notstandsdekrets DNU vorläufig außer Kraft gesetzt. Das Gericht gab damit einem Antrag der peronistisch orientierten Gewerkschaft CGT (Confederación General de... weiter

Soziale Bewegungen in Brasilien organisieren solidarisches Weihnachten

Zu den Initiativen in 13 Bundesstaaten gehörten gemeinschaftliches Essen, die Eröffnung eines popularen Obst-und Gemüseladens und die Spende von Tonnen von Lebensmitteln
São Paulo et al. An den Weihnachtstagen des Jahres 2023 sind in mindestens 13 brasilianischen Bundesstaaten rund 120 Aktionen zur Verteilung von Essenspaketen und Lebensmittelkörben durch Volksbewegungen durchgeführt worden. Die Initiativen sind Teil des Nationalen Tages der... weiter

Großer Schub in Kolumbien für den Aufbau einer Solidarischen Ökonomie

Netzwerke von Kooperativen auf dem Vormarsch. Positive Bilanz im ersten Jahr. Präsident Petro erklärt gemeinschaftlichen Sektor als "strategisch"
Ibagué. Etwa 1.300 Vertreter:innen des Mikro-Gewerbesektors der Unterschichten, Kooperativen und Landbezirke Kolumbiens haben in Ibagué das erste Jahr der Aktivierung des solidarischen Sektors gefeiert. Bei der Jahresschlussveranstaltung kündigte Mauricio Rodríguez, Leiter der... weiter