Nachrichten (Soziales, Umwelt)

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Brasilien: Angriffe mit Schusswaffen und Gasbomben auf Yanomami

Bereits vier Angriffe. Auch Kinder unter den Toten. Angst vor erneutem Massaker und Forderung nach Schutz
Boa Vista. Bereits zum vierten Mal in diesem Monat fordern die Yanomami, das größte indigene Volk des brasilianischen Amazonas, Hilfe vom Staat. Seit elf Tagen kommt es immer wieder zu Auseinandersetzungen mit Minenarbeiter:innen. Diese versuchen in die Gebiete der Indigenen... weiter

Frauenschutzzentrum für Landarbeiterinnen in Argentinien gegründet

Zentrum wird autonom geführt und ausschließlich aus Mitteln der Gewerkschaft finanziert. Häusliche Gewalt während Corona-Pandemie verschärft
La Plata. In Lisandro Olmos nahe der Provinzhauptstadt La Plata ist das erste Schutzzentrum für von häuslicher Gewalt betroffene Landarbeiterinnen eröffnet worden. Initiatorin und Trägerorganisation ist die Landarbeiter:innengewerkschaft UTT, die in 15 von insgesamt 23... weiter

Kritik an massiver Ausweitung industrieller Landwirtschaft in Argentinien

Vorhaben des Agrarministeriums ist laut Pestizid-Aktionsnetzwerk rückwärtsgewandt und schädlich für Mensch und Umwelt
Buenos Aires. Die argentinische Sektion des internationalen Pestizid-Aktions-Netzwerks (PAN) kritisiert die "Initiative 200 Millionen Tonnen Getreide, Ölsaaten und Gemüse" der Regierung von Präsident Alberto Fernández als sozial und ökologisch rückschrittlich und gefährlich. Das... weiter

UN-Sonderberichterstatter fordert Stopp des Bergbaus von Cerrejón in Kolumbien

"Tödliche Bedrohung" für Indigene während Corona-Pandemie. Abbau nahe Schutzgebiet soll eingestellt werden, bis er sicher stattfinden kann
Genf. Cerrejón muss einen Teil des Betriebes suspendieren, weil der Kohleabbau der Umwelt und der Gesundheit der indigenen Wayúu-Bevölkerung schweren Schaden zufüge und sie während der Covid-19 Pandemie noch verletzlicher mache. Dies fordert der Sonderberichterstatter für Umwelt... weiter

Linke will Angriffe auf Landarbeiter in Brasilien im Bundestag thematisieren

Gewalt gegen MST-Siedlung nimmt zu, Betroffene verhindern illegale Räumungen. Nun haben sich auch deutsche Abgeordnete zu Wort gemeldet
Brasília/Berlin. Nach der gewaltsamen Räumung der Landarbeitersiedlung Quilombo Campo Grande in Brasilien Mitte August haben sich Mitglieder der Landlosenbewegung (Movimento Sem Terra, MST) und Angestellte des Großgrundbesitzers Jovane Moreira de Souza heftige Auseinandersetzungen... weiter

Tag der indigenen Völker: Zwischen Pandemie und Gewalt

UNO mahnt prekäre Situation autochthoner Völker in Lateinamerika an. In Peru sterben drei Indigene bei Auseinandersetzungen mit der Polizei
Genf/Lima. Anlässlich des Tages der indigenen Völker am 9. August hat sich die UN-Menschenrechtskommission der Lage indigener Gruppen auf der ganzen Welt gewidmet. Kommissarin Michelle Bachelet betonte in ihrer Ansprache die Notwendigkeit, dass indigenen Völkern ermöglicht werden... weiter

So wehren sich Mexikos Bauern gegen die Macht von Saatgut-Multis

Kleinbauern-Verband Via Campesina und NGO fordern Patentschutz in Freihandelsabkommen und Verbot von gentechnisch veränderten Organismen
Mexiko-Stadt. Anlässlich des Inkrafttretens des Handelsabkommens zwischen Mexiko, den USA und Kanada (T-MEC) am 1. Juli hat ein Bündnis zur Verteidigung der landwirtschaftlichen Vielfalt und der mexikanischen Lebensmittel gegen gentechnisch veränderte Organismen (GVO) aus über 80... weiter