Nachrichten (Soziales, Umwelt)

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El Niño: Dürre, höchste Alarmstufe in Honduras, Panamakanal betroffen

Für 75 Gemeinden gilt Alarmstufe Rot. Ernteausfälle und Hunger sind Folgen. Auch Panamakanal betroffen. Regierung und UNO kündigen Nothilfe an
Tegucigalpa. Die honduranische Regierung hat wegen schwerer Dürre für 75 Gemeinden im zentralen und südlichen Landesteil die höchste Alarmstufe Rot ausgerufen. Nach Angaben des Nationalen Zentrums für atmosphärische, ozeanografische und seismische Studien (CENAOS) herrschen in... weiter

El Salvador: Krise im Agrarsektor

Die Regierung behauptet Agrarsektor umfassend zu unterstützen. Expert:innen widersprechen und warnen vor sinkender Produktivität, steigenden Kosten und zunehmender Landflucht
San Salvador. Die Landwirtschaft in El Salvador steckt in einer tiefen Krise. Während Kleinproduzent:innen über steigende Kosten, zunehmende Unsicherheiten, sinkende Rentabilität und wachsende Konkurrenz durch Importe klagen, präsentiert die Regierung ihre Agrarpolitik als... weiter

Bayer wegen Pestizidexporten nach Brasilien in der Kritik

Leverkusen. Die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) hat den Bayer-Konzern bei seiner Hauptversammlung am 24. April aufgefordert, Verantwortung für die Gefährdung Indigener Völker durch in der EU verbotene Pestizide zu übernehmen und den Export dieser Pestizide zu stoppen. Die... weiter

Erste Weltkonferenz in Kolumbien zum Ausstieg aus fossilen Energien

Antwort auf die "mangelhafte" Abschlusserklärung der COP30 von 2025. Vertreter:innen von 54 Staaten und 2.600 Organisationen kommen zusammen
Santa Marta. Vom 24. bis 29. April findet in der kolumbianischen Hafenstadt Santa Marta die erste internationale Konferenz zum gerechten Ausstieg aus fossilen Brennstoffen statt. Es handelt sich um eine Initiative Kolumbiens und der Niederlande. Regierungsvertreter:innen aus... weiter

Boric ruft in Chile wegen Waldbränden den Katastrophenfall aus

Weite Teile Zentral- und Südchiles brennen seit Wochen. Regionen Biobío und Ñuble besonders betroffen. 20 Tote, über 1.500 Verletzte und mehr als 50.000 Evakuierte
Santiago. Seit mehreren Wochen stehen weite Teile Zentral- und Südchiles in Flammen. Besonders betroffen sind die Regionen Biobío und Ñuble. Dort brachen am 16. und 17. Januar zahlreiche Feuer nahezu gleichzeitig aus. Dabei starben 20 Personen und mehr als 1.500 Menschen wurden... weiter

Deutschland stimmt Freihandelsabkommen mit Mercosur zu

NGOs und Bauernverbände kritisieren das Abkommen. Sie warnen vor mehr Abholzung, Pestiziden und Gesundheitsrisiken
Berlin. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch der Unterzeichnung des Handels- und Partnerschaftsabkommens zwischen EU und Mercosur zugestimmt. Bundeskanzler Friedrich Merz kündigte bereits an, dass er dies spätestens auf der letzten Sitzung des Europäischen Rats in diesem Jahr, am 18... weiter

Brasiliens Staatsanwaltschaft fordert Stopp von CO2 Projekt

Bundesstaatsanwaltschaft klagt gegen REDD+-Projekt im Bundesstaat Amazonas wegen fehlender Konsultation indigener Gemeinden. Umweltbehörde Sema weist die Vorwürfe zurück
Manaus. Die brasilianische Bundesstaatsanwaltschaft (MPF) hat die sofortige Aussetzung eines Projekts zur "Verringerung von Emissionen durch vermiedene Entwaldung und Waldschädigung" (REDD+-Waldschutzprojekt) in Schutzgebieten indigener und traditioneller Bevölkerungsgruppen im... weiter

Illegale Rinderzucht in Brasilien zerstört Regenwald

Menschenrechtsorganisation dokumentiert Fälle in Terra Nossa und Cachoeira Seca. Über Zwischenbetriebe gehen Tiere an JBS-Schlachthöfe. Produkte könnten bereits in die EU gelangt sein
São Paulo. Im brasilianischen Bundesstaat Para, Austragungsort der diesjährigen UN-Klimakonferenz COP30 im Amazonasgebiet, zerstören illegale Rinderfarmen weiterhin großflächig den Regenwald und bedrohen die Existenz von Kleinbauern und indigenen Gemeinschaften. Das geht aus... weiter