Nachrichten (Kolumbien)

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Weiter Zwischenfälle an der Grenze

Nach Venezuela beklagt auch Ecuador wiederholte Grenzverletzung durch Kolumbien
Quito. Die ecuadorianische Außenministerin María Isabel Salvador hat am 19. Mai erklärt, dass es immer wieder zu Zwischenfällen an der Grenze zwischen Ecuador und Kolumbien komme. In den letzten Wochen seien mindestens zwei kolumbianische Hubschrauber unerlaubt in ecuadorianisches... weiter

Interpol: Guerilla-Dokumente nicht verändert

Untersuchungsergebnisse vorgelegt: keine Manipulation entdeckt. Bogotá hat jedoch Prinzipien im Umgang mit elektronischen Beweisen missachtet
Bogotá. Interpol hat keine Fälschung der bei einem Überfall der kolumbianischen Armee auf ein Guerilla-Camp in Ecuador Anfang März sichergestellten Computerdaten feststellen können. Dies teilte der Generalsekretär von Interpol, Ronald K. Noble, in einer Pressekonferenz am... weiter

Lizenz zum Verhandeln

Kolumbiens Präsident Uribe ernennt zwei neue Unterhändler für die Verhandlungen mit den FARC
Bogotá. Der kolumbianische Präsident Álvaro Uribe ernannte am Freitag (2.5.2008) zwei neue Unterhändler für die Verhandlungen mit der Guerilla "Kolumbiens Revolutionäre Streitkräfte" (FARC). Dabei handelt es sich um den Ex-Minister und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten Álvaro... weiter

"Die Regierung Uribe ist Teil des Problems"

Die Regierung Uribe ist Teil des Problems
Amerika21-Redakteur Harald Neuber diskutierte bei der Deutschen Welle über die Krise in Südamerika
Berlin. "Für die einen ist es ein Sieg über den Terror, für die anderen ist es ein Angriff auf fremdes Hoheitsgebiet: Kolumbiens Luftwaffe tötete im grenznahen Ecuador Aktivisten der kolumbianischen Guerilla-Armee FARC", schrieb der Berliner Auslandssender Deutsche Welle. Die... weiter

Rückzug der Truppen

Rückzug der Truppen
Venezuelas Präsident Chávez beordert Armee von Grenze zu Kolumbien zurück
Caracas. Der venezolanische Präsident Hugo Chávez hat am Samstagnachmittag (Ortszeit) den Rückzug der zusätzlichen Truppen angeordnet, die an die Grenze zu Kolumbien entsandt worden waren. Während einer Veranstaltung zum Internationalen Frauentag im Militärclub von Caracas, hatte Chávez vor den... weiter

Gegen mörderische Politik

Gegen mörderische Politik
Militärstrategie der kolumbianischen Regierung provoziert weltweit Proteste. Regionale Krise setzt sich fort: Auch Nicaragua bricht Kontakte zu Bogotá ab
Bogotá. Hunderttausende Menschen sind in Kolumbien am Donnerstag gegen rechte Paramilitärs und die Armee auf die Straße gegangen. Zu dem Protest aufgerufen hatte die "Bewegung der Opfer von Staatsverbrechen" (Movice). Mit Demonstrationen in rund zwanzig Städten des... weiter

Gemeinsame Stärke

Gemeinsame Stärke
Präsidenten von Ecuador und Venezuela bleiben gegenüber Kolumbien hart. Pressekonferenz in Caracas
Caracas. Die Präsidenten von Ecuador und Venezuela, Rafael Correa und Hugo Chávez, haben am Mittwoch in Caracas ihr Verhalten in der durch die Aggression Kolumbiens gegen ecuadorianisches Gebiet ausgelöste Krise abgestimmt. Der Kurzbesuch Correas in der venezolanischen Hauptstadt... weiter

Kein Handel mit Kolumbien

Kein Handel mit Kolumbien
Chávez: Wirtschaftsbeziehungen mit dem Nachbarland werden abgebrochen
Einige in Venezuela aktive Unternehmen könnten verstaatlicht werden, sagte Venezuelas Präsident Hugo Chávez während seiner gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa in Caracas. Er forderte seine Minister auf, eine Übersicht über die im Land aktiven Unternehmen... weiter

Säbelrasseln schadet Geiseln

Säbelrasseln schadet Geiseln
Die Spannungen zwischen Kolumbien, Ecuador und Venezuela profilieren Kolumbiens Präsidenten Uribe. Auf diplomatischer Ebene gibt es erste Signale der Entspannung
Bogotá. Für Albeiro Ramírez ist die Sache klar: "Der Hund, der bellt, beißt nicht", lacht der 40-jährige Kolumbianer, als er zu Venezuelas Präsident Hugo Chávez befragt wird. "Während Chávez ständig schimpft und droht, schlägt unser Präsident Uribe kühl zu", sagt er. Dass die... weiter

"Krieg in Südamerika unwahrscheinlich"

Krieg in Südamerika unwahrscheinlich
US-Verteidigungsminister: Kolumbien kann für sich selbst sorgen
Washington. Pentagon-Chef Robert Gates hält einen bewaffneten Konflikt zwischen Venezuela und Kolumbien für unwahrscheinlich. "Aus meiner persönlichen Sicht ist die Wahrscheinlichkeit eines militärischen Konfliktes relativ gering", sagte er in einer Pressekonferenz im Pentagon. Er... weiter

OAS-Kommission untersucht Angriff

OAS-Kommission untersucht Angriff
Regionalorganisation einigt sich auf Kommission. Verurteilung Kolumbiens verhindert
Washington. Der ständige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) hat sich auf einer Dringlichkeitssitzung am Mittwoch auf die Einberufung einer Kommission geeinigt, die den Angriff Kolumbiens auf Ecuador untersuchen soll. Das Gremium wird unter der Leitung des OAS-... weiter

Truppenverlegung fast abgeschlossen

Truppenverlegung fast abgeschlossen
Caracas: Venezolanische Armee verfolgt keine offensiven Absichten
Caracas. Das Oberkommando der venezolanischen Streitkräfte hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) heute mitgeteilt, dass die Verlegung von zehn Bataillonen an die Grenze zu Kolumbien zu 85 Prozent abgeschlossen sei. Das Militär nannte weder die Zahl der eingesetzten Soldaten noch die... weiter

Vergiftete Nachbarschaft

Vergiftete Nachbarschaft
Kommentar zur Krise in Südamerika
Washington/Bogotá/Caracas/Quito. Paradoxer kann es kaum zugehen: Kolumbiens Präsident Álvaro Uribe hat seinem venezolanischen Amtskollegen Hugo Chávez schon vor Monaten jedes Verhandlungsmandat in der kolumbianischen Geiselaffäre entzogen. Trotzdem hat Chávez Vermittlung dafür... weiter

Testlauf der USA

Kommentar zur Krise in Südamerika. Von Harald Neuber
Washington/Bogotá/Caracas/Quito. Nach ihrer Militärintervention in Ecuador in der Nacht zum Sonntag versucht Kolumbiens Regierung zu verteidigen, was nicht zu verteidigen ist. Der Bombenangriff auf ein Lager der FARC-Guerilla und der Einfall von Bodentruppen in das Nachbarland war... weiter

Bogotá nach Angriff in Defensive

Proteste gegen Intervention in Ecuador. OAS kommt in Washington zusammen. Quito und Caracas brechen diplomatische Beziehungen ab.
Washington/Bogotá/Caracas/Quito. Zwei Tage nach einer Militärintervention Kolumbiens in Ecuador ist am Dienstag in Washington der ständige Rat der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) zusammengekommen. Generalsekretär José Miguel Insulza kam damit Anträgen aus Ecuador und... weiter