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Solidaritätskampagne aus Deutschland will Solarpanels in Kuba fördern

Interview mit zwei Aktivist:innen über die Energiekrise auf der Karibikinsel und die US-Blockade. Politischer Druck und konkrete Hilfe ist notwendig
Berlin/Havanna. Die Energiekrise in Kuba spitzt sich immer weiter zu. Auslöser der Krise ist die Ölblockade durch die US-Regierung. Präsident Donald Trump hat die Karibikinsel Ende Januar zu einer "außerordentlichen Bedrohung" für die USA erklärt und droht jedem Land mit Sanktionen... weiter

UN sieht in Verschwindenlassen in Mexiko Verbrechen gegen die Menschheit

Ausschuss reicht entsprechenden Antrag an Generalversammlung der UN. Regierung von Sheinbaum weist den Bericht als "tendenziös" zurück
Mexiko-Stadt/Genf. Der Ausschuss der Vereinten Nationen gegen das Verschwindenlassen (CED) hat am vergangenen Donnerstag beschlossen, die Untersuchungen wegen des Verschwindenlassens in Mexiko an die Generalversammlung der Vereinten Nationen weiterzuleiten. Der Ausschuss stützt... weiter

Ultrarechte Regierung in Chile bremst Aufarbeitung der Diktatur

Enteignung von Colonia Dignidad ausgesetzt. Leitung des Suchplans für Verschwundene entlassen. Deutschland hält am Gedenkort fest
Santiago. Chiles neue Regierung hat die 2025 beschlossene Enteignung von Grundstücken der ehemaligen deutschen Sekte Colonia Dignidad ausgesetzt. Gleichzeitig wird der ebenfalls von der Vorgängerregierung von Gabriel Boric ins Leben gerufene Nationale Plan zur Suche nach Wahrheit... weiter

Neue Zeugenaussagen belasten US-Kohlekonzern in Mordfällen in Kolumbien

Sicherheitschef von Drummond soll Morde an Gewerkschaftern in Auftrag gegeben haben. In den USA gewann Drummond 2026 ein Verleumdungsurteil, in Kolumbien laufen Verfahren weiter
Bogotá. Neue Zeugenaussagen vor der kolumbianischen Staatsanwaltschaft haben den Gerichtsfall gegen den US-amerikanischen Kohlekonzern Drummond wegen mutmaßlicher Verbindungen zu Paramilitärs während des bewaffneten Konflikts im Departamento Cesar neu entfacht. Salvatore Mancuso... weiter

Preiserhöhungen setzen Regierung in Chile unter Druck

Nach Anhebung bei Benzin und Diesel demonstrieren Tausende in Santiago. Polizei setzt Wasserwerfer und Tränengas ein. Kritik aus den eigenen Reihen
Santiago. In der vergangenen Woche ist es in der chilenischen Hauptstadt Santiago erneut zu Protesten gekommen. Der neue Präsident, José Antonio Kast, hatte Anfang der Woche deutliche Erhöhungen bei den Treibstoffpreisen verkündet. Dies bedeutet auch einen unmittelbaren Anstieg der... weiter

"Streik der Schmerzen": Protest in Guatemala bei angespannter Lage an Universität

Tradition seit 1898. Dieses Jahr Preiserhöhungen und Streit um Rektorwahl. Feuer vor Nationalpalast war laut Aktivisten eine Provokation
Guatemala-Stadt/Quetzaltenango. Tausende Studenten der staatlichen San-Carlos-Universität haben sich am traditionellen huelga de dolores (Streik der Schmerzen) in Guatemala an Umzügen beteiligt. Bei dem Protest, der jährlich am Freitag vor Ostern stattfindet, werden soziale... weiter

Proteste gegen das Vergessen in Argentinien anlässlich des 50. Jahrestags des Militärputsches

Landesweit nahmen Hunderttausende an Märschen und Gedenkveranstaltungen teil. Wachsender Anteil der Bevölkerung leugnet Taten der Diktatur
Buenos Aires/Córdoba. Anlässlich des 50. Jahrestages des Militärputsches ist es am Dienstag in Argentinien landesweit zu Gedenkmärschen und Protestveranstaltungen gekommen. Menschenrechtsorganisationen organisierten die Veranstaltungen unter dem Motto "Mehr denn je: Nie Wieder!" (... weiter

Wasserwerfereinsatz bei Umweltprotesten in Chile am Weltwassertag

Tausende demonstrieren in 15 Städten Chiles gegen die Umweltpolitik der neuen Regierung unter Präsident Kast. Was als friedlicher Familienausflug begann, endete in Santiago im Tränengas
Santiago. Die erste größere Kundgebung nach dem Regierungswechsel in Chile hat am Sonntag mit dem Einsatz von Wasserwerfern und Tränengas geendet. Unter dem Motto "Nein zum Rückschritt im Umweltschutz" gingen am Weltwassertag rund 30.000 Demonstrierende in insgesamt 15 Städten auf... weiter

Konvoi Nuestra America bringt Hilfsgüter nach Kuba. Weltweite Solidarität

Rund 650 Teilnehmende aus 33 Ländern erreichen Havanna. Lebensmittel, Medikamente und Technik erreichen Kuba trotz Blockade der USA. Weltweit Soli-Aktionen
Havanna. Am Wochenende sind in Kuba Aktivist:innen mehrerer Solidaritätsnetzwerke mit Spenden aus verschiedenen Ländern eingetroffen. Sie bildeten den Konvoi Nuestra America, der von der Organisation Progressive International (PI) und dem Peoples Forum aus den USA initiiert worden... weiter